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Rage Against The Machine - "Evil Empire"

Rage Against The Machine donnerten 1992 mit ihrem Debüt mit einem derart lauten Knall ins Musikbusiness, dass man getrost von einer Zeitenwende sprechen konnte. Damit und mit Nummern wie dem Alltimee-Klassiker "Killing In The Name" krempelte das Quartett mal eben im Vorbeigehen Hörgewohnheiten um, und das alles mit explosiven politischen Messages. Sage und schreibe vier Jahre hat es gedauert, bis Morello, De La Rocha, Wilk und Cummerford mit einem Nachfolger um die Ecke kamen. Der Zauber des Erstkontaktes war zwar dahin und RATM auch als Kürzel etabliert, aber die Herrschaften machten aus den hohen Erwartungen das Beste und stagnierten auf allerhöchstem Niveau.

Der musikalische Fokus liegt beim Zweitling nicht mehr so sehr auf den Punk- und Metal-Einflüssen. Cummerfords Bass darf statt Slap-Attacken auch einfach grummeln, Morello setzt seine Klampfe mehr als zuvor als Noise-Instrument ein und entlockt seinem Instrument Sounds, die man sonst nur von DJs kennt. Dennoch ist "Evil Empire" letztendlich ein sehr fokussierteres und stimmiges Album. Es fehlt zwar die jugendliche Spritzigkeit des Vorgängers, doch das macht es mit besseren Texten und einem prägnanteren, kontrollierteren Sound wett.

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Rage Against The Machine - "Evil Empire"*

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