Beirut - "Gulag Orkestar"
Das stärkste Element von "Gulag Orkestar" markiert Zach Condons emotionale und nuancenreiche Stimme. Man höre sich nur einmal an, was er in "Rhineland (Heartland)" macht. Condon bereiste vor dem Entstehen des Albums (Ost-)Europa, und auch in hiesigen Breiten hat ter sich öfter herumgetrieben. Das manifestiert sich unter anderem in den Songtiteln: "Prenzlauerberg", "Brandenburg", "Postcards From Italy", "Mount Wroclai (Idle Days)", "Rhineland (Heartland)" und "Bratislava".
Was er von dort mitgebracht hat, klingt nicht nach durchschnittlichem Indie-Rock, sondern sowohl faszinierend als auch authentisch. "Gulag Orkestar" ist alles andere als eine gekünstelte Indie-Interpretation osteuropäischer Volksmusik. Dass Cond sein Studium abbrach, um (unter anderem) durch den Balkan zu reisen, hört man deutlich heraus. Mit dem Debüt hat er sich mit Beirut sofort einen festen Platz in den Herzen der Indie-Gemeinde erspielt.
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