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Jarvis Cocker - "Jarvis"

Falls, warum auch immer, der Titel noch Fragen offen lässt, könnte das Coverartwork einen dezenten Hinweis darauf geben, um wen sich diese Platte dreht. Wobei ... so richtig solo war der Sänger von Pulp bei seinem ersten Alleingang auch wieder nicht unterwegs: In den nun deutlich vielschichtigeren Instrumentierungen sind unter anderem seine Ex-Band-Kollegen Steve Mackey und Mark Webber zu hören, mit Antony Genn ein weiteres früheres Pulp-Mitglied, außerdem Richard Hawley, der mit der Band tourte.

Haben wir es also doch mit einem getarnten Pulp-Album zu tun? Irgendwie schon - und dann wieder so gar nicht. Sein Gespür für eingängige Melodien und die richtige Portion Melancholie hat sich Cocker zwar bewahrt, allerdings legt er auf "Jarvis" viel mehr Augenmerk auf Details. Mit dem Effekt: Statt wie früher (s)eine ganze Generation treffsicher zu skizzieren, porträtiert er diesmal einzig und allein sich selbst. Kein Wunder, handeln Fans das Werk auch unter dem etwas weniger griffigen, aber genau so aussagekräftigen Namen "The Jarvis Cocker Record".

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Jarvis Cocker - "Jarvis"*

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