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Missy Elliott - "Respect M.E."

Okay, ihr habt ja Recht. Eigentlich gehört dieses Album nicht in diese Liste, handelt es sich doch "nur" um eine Best-Of-Collection ... aber wer kann sich schon drücken, wenn Missy Elliott fordert "Respect M.E.", und das auch noch gebieterisch vom Pferderücken herab? (Was ist das eigentlich für eine Connection, zwischen Rapper*innen und Pferden, samma?) Wir nehmen das Ding also gerne mit, wir können ohnehin nur gewinnen.

Die Zusammenstellung bündelt die Singles aus Missys vorangegangenen sechs Studioalben und schmiert uns fingerdick aufs Brot, wie heftig sie, meist im Tag-Team mit Producer Timbaland, seit 1997 die Hip Hop-Szene mitgeprägt hat. Die Tracklist reiht jedenfalls einen Banger an den nächsten. Zwischen der sinnvoll einleitenden Forderung "Get Ur Freak On" und dem tränenreichen "Teary End" lernen wir nachhaltig, wer hier den Laden schmeißt: "We Run This", nämlich.

Warte: "We"? Yepp, so schauts aus. Missy Elliot ist zwar zweifellos "Really Hot", rockt den Scheiß aber dennoch nicht alleine. Features kommen unter anderem von den Kolleginnen Ciara, Lil' Kim und Da Brat, von Ludacris und Big Boi, und Schreihals Fatman Scoop hat auch noch die eine oder andere Line zum Dazwischenbrüllen mitgebracht. Kontrollverlust erscheint da quasi unvermeidlich, also ... "Lose Control"!

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Missy Elliott - "Respect M.E."*

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