Tool - "10,000 Days"
Der Scherz, die Dauer zwischen zwei Alben von Tool betrage "10,000 Days" … geschenkt. Als die Fanschar auf dieses Werk wartete, hatte die Band bereits einen gott-ähnlichen Status in der Metal-Gemeinde inne. Nach "Ænima" und "Lateralus" sollten Keenan und Co. das unmögliche Unterfangen angehen, den beiden Klassikern einen zumindest ebenbürtigen Nachfolger zu bescheren. Die Zeit hat gezeigt: Das ging schief, aber das vierte Album der US-Mucker liefert alles andere als Stangenware.
Den Anfang macht "Vicarious", das Werk durchläuft alle Stimmungen und Gemütszustände, die auch auf anderen Tool-Alben zu finden sind. Von den langen Instrumentalpassagen in "10.000 Days (Wings Pt 2)" und dem beschwingteren Klangteppich von "The Pot" über die beinahe gregorianischen Gesänge von "Lipan Conjuring" bis hin zur Ruhe von "Lost Keys (Blame Hofman)". Es endet mit melancholischen Gefühlen, künstlerischer Freiheit und Klanglandschaften aus weißem Rauschen.
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