Drake-Mania, Pt. 2
Kommen wir damit zum zweiten Album und zum absoluten Tiefpunt des Drake-Releases: "Habibti". Es gibt keinen Weg drumherum. Das hier ist der absolute, ultimative Absturz. Das ist für all die, die nach dem überlangen, drögen und monotonen "Some Sexy Songs 4 U" dachten: Ja man, ich brauche bitte noch mehr von dem schläfrigsten, halbgarsten R'n'B, der je gesäuselt wurde.
Der Intro klingt mit dem exzessiven Autotune über die XXXTentacion-Gitarren schon gut seltsam. Aber an dem Punkt hatte ich die Hoffnung, dass das immerhin den Grundtenor für eine etwas wagemutigere Klangkulisse geben würde. Aber nichts da: "Habibti" ist ein stehendes Gewässer von einem Album, das bei 40 Grad mit einer Geschwindigkeit von 8 BPM dahinverdampft. "White Bown" ist das nächste, was an einen soliden Song herankommt, der Loe Shimmy-Verse auf "I'm Spent" ist cool. Aber sonst? Wenn die letzten beiden Songs durchlaufen, dann fühlt man sich, als hätte man zwei Stunden lang White Noise gehört. Gähn! Und was zur Hölle macht Sexyy Red da auf ihrem Verse?!
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