Drake-Mania Pt. 4
Das Konzept der drei Alben ist ja irgendwie ganz lustig. Drake hat seine drei großen Facetten sortiert und in jeweilige Kanister gesperrt. Wir haben Rapper-Drake auf der einen Seite, der lange Parts und introspektive Storyteller zum Besten gibt. Wir haben R'n'B-Drake, der total in sich selbst versumpft. Und wir haben Popstar-Drake über Dance-Beats, der ein Clown zu Frauen ist.
Schon ein bisschen interessant, den Drake-Kuchen mal so dekonstruiert zu sehen. Aber auch kein Wunder, dass die Alben oft schmecken, als würde man auf Mehl beißen. Trotzdem steht die Aussage ja: Brauchbare Songs finden sich auf allen Projekten. Vielleicht haben wir hier ja ein Build-your-own-Drake-Album vor uns? Ich habe mich berufen gefühlt, ihm die Kuration abzunehmen und aus diesen zwei Stunden unsortierten Materials ein kurzes Drake-Album zu machen, das ich eigentlich ziemlich gut nennen würde. Also, hier bitte:
Das ist mein Versuch, die besten Tracks einmal so durchzumischen, dass die Stärken sich ein bisschen mehr betonen und weniger Monotonie einsetzt. Vierzig robuste Minuten, die zwischen Bars und Dance-Stuff schwanken und dann hintenraus ein-zwei von den depressiven R'n'B-Songs als Akzente einbaut. Und wisst ihr was? Das würde ich solide auf "Her Loss"-Level nehmen. Bitte, gerne, Drake. Ruf mich nächstes Mal doch einfach gleich an!
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