Keine Classics mehr
Dem schließt sich auch dieses Statement von J. Cole an: Der hat nämlich in einem Podcast-Interview in Frage gestellt, ob wir uns als Szene überhaupt jemals wieder auf einen Klassiker-Status werden einigen können. Das klingt erstmal sehr self-serving für jemanden, der gerade ein eher durchwachsenes Album gedroppt hat, aber ich glaube ehrlich, er könnte da an etwas dran sein:
Oft ist die Aussage, es gäbe keine Klassiker mehr, ja Oldhead-Gerede. Die Idee ist: Rap heute ist zu schlecht, es kommt einfach nichts mehr, das taugt. Aber das glaube ich ehrlich nicht. Eher scheint mir wahrscheinlich, dass wir tatsächlich als Szene immer mehr die Fähigkeit und die Strukturen verlieren, Alben auf einen Grad zu adeln, dass sich wirklich alle darauf einigen können.
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