Many Nights
Ebenfalls nicht so richtig Fisch oder Fleisch ist dieses neue Projekt von Gunna. Ihr wisst, ich liebe den Kerl, das heißt, wenn ich es meh finde, werden die meisten Leute es wahrscheinlich für aktiv unhörbar halten. Es kommt mit dem soliden Intro "Many Nights" eigentlich noch cool und atmosphärisch rein, aber dann verläuft es sich doch einfach in einer endlosen Serie an 5/10-Tracks.
Das Silver Lining zwischen einem mittelmäßigen und einem guten Gunna-Track ist übrigens in meinen Augen hauchzart. Für mich funktionieren sie immer dann, wenn der Beat genau das Level an psychedelischer Atmosphäre in Form eines hookenden Grooves hat, dass Gunnas Flow perfekt meditativ darüberfließen kann. Aber viele Beats auf diesem eh schon endlos langen Album haben diese Stärke leider einfach nicht. So kommt es über weite Strecken von "The Last Wun" schon zu diesem relativ egalen Plätschern, für das viele Leute Gunna eh schon halten.
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