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Amen!?

Oh, yeah, auf dem C wie christlich reiten wir heute in die Staaten und landen bei Myammee, einer Rapperin aus - Überraschung! - Miami. Dieser hier, nämlich:

"Christian music you can vibe to", frohlocken sie bei TikTok. Vor ihrer Wandlung zur Gospel-Rapperin trat Myammee in diversen Reality-Formaten auf, darunter "Flavor of Love".

Seit sie ihre Mutter und ihren Bruder an die Krankheit verloren hatte, engagiert sie sich für HIV-Betroffene, und nun predigt sie also das Wort des Herrn. Ich ... weiß nicht recht. Ich hab' ja ernsthaft Berührungsängste mit so religiösem Zeug, auf mich wirkt das, völlig unabhängig vom jeweils propagierten Glauben, immer wie seltsam fanatisch transportierte Märchen.

Christlicher Rap aus den U.S. of A. kommt mir derzeit obendrein extra verdächtig vor. Was sich dort gerade "christlich" nennt, ist ja noch wesentlich schlimmer als bayerische Bigotterie. Haben wir es in Myammee also mit einer Trump-Supporterin zu tun? Ich habe (zugegeben nicht übertrieben engagiert) versucht, das zu eruieren und fand dabei das:

Klingt ... bestenfalls halb-überzeugt, oder wie seht ihr das? Sie bete, ihr komischer Gott möge Trump und seine Regierung dazu benutzen, seinen Willen zu erfüllen? Na, viel Glück dabei. Hoffentlich will er das Richtige. Was immer das ist.

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