Platz 6: Dreamboys The Band - "Jeanie"
"Jeanie" bringt da schon ein bisschen mehr Bühnenpräsenz mit - was in erster Linie daran liegt, dass sich hinter Dreamboys The Band, huch!, zwar weder Boys noch eine echte Band verstecken, dafür aber vier Sängerinnen, deren Stimmen derart hübsch zusammenklingen, dass sie ihrem ebenfalls wenig aufregenden Song durchaus etwas Spezielles mit auf den Weg geben. Mit vierstimmigen Coverversionen bekannter Songs hat sich diese Formation eine Fanbase ersungen. Ob die groß genug ist, um das Quartett erfolgreich durch den Vorentscheid zu pushen ... na, ich weiß ja nicht.
Dass es Harmoniegesang beim ESC ohnehin eher schwer hat, zeigten im vergangenen Jahr die wahrhaft furiosen Tautumeitas. Gerade einmal Platz 13 war für sie drin, obwohl sie in einer ganz, ganz anderen Liga als Dreamboys The Band spielten. Auch was eine dieser vier im Vorfeld in einem Interview verlauten ließ, klingt nicht gerade verlockend: "Es wird keine Glitzeranzüge geben", zerschmetterte Philippa Kinsky im Gespräch mit der Passauer Neuen Presse jede diesbezügliche Hoffnung. Wie, kein Glitzer? Sorry, Ladys: dann auch kein Finalticket.
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