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Platz 3: Sarah Engels - "Fire"

"DSDS"? Hat jemand "DSDS" gesagt? Na, dann wären wir doch schon bei der Professionellsten im Rennen, ganz sicher aber bei der Kandidatin im Feld, mit der größten TV-Erfahrung. Seit Sarah Engels 2011 bei ihrem dritten Anlauf im Castingshow-Finale stand, das sie, warum auch immer, gegen ihren späteren (und inzwischen geschiedenen) Ehemann Pietro Lombardi verlor, ist sie Dauergästin in diversen Unterhaltungs- und Reality-TV-Formaten. Von Dokus über ihr Familienleben über "Promi Shopping Queen", "Grill den Henssler" und "Schlag den Star" zu "Let's Dance" und "The Masked Singer" hat sie alles durch, letzteres sogar gewonnen. Was fehlt da noch?

"Der ESC ist für mich eine einmalige Bühne, auf der Menschen aus ganz Europa und der Welt durch Musik miteinander verbunden sind", so Engels. "Am ESC teilzunehmen, bedeutet für mich, meine Empowerment-Botschaft, die tief aus meinem Herzen kommt, zu teilen und mit meiner Musik Mut, Zusammenhalt, Kraft und den Glauben an sich selbst zu vermitteln." Ein hehres Ziel, das sie mit einer Beyoncé-Gedenk-Choreografie in einem Beyoncé-Gedenk-Outfit zu verfolgen trachtet. Zumindest im Video.

Dass ihr leider fürchterlicher Song namens "Fire", der "fire, fire" auf "liar, liar" reimt, nicht allzu deep daherkommt, wird vermutlich nicht allzu sehr stören. Zumindest nicht, so lange das Publikum mitzuentscheiden hat. Da Sarah Engels zahlenmäßig wahrscheinlich die größte und zudem eine Telefon-Voting-gestählte Fanbase besitzt, darf sie sich wohl recht gute Chancen auf ein Ticket in die österreichische Kapitale ausrechnen. Finds strunzlangweilig, klammere mich aber an die kleinen Freuden: Hey, immerhin Pyro! Falls das durchkommt und im Finale besser als Platz 17 abschneidet, lags allein am Feuerwerk.

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