Sea of Stars
... Sea of Stars! Hier muss ich dem Kollegen Johannes Jimeno danken, der mich auf dieses Spiel aufmerksam gemacht hatte. Von den ganzen Japan-Sachen geht an mir zu viel vorbei, und diese Liste macht mir extrem Lust, alles nachzuholen und den Pile of Shame zu vergrößern.
Das flirrende Harfen-Gezupfe und der spätere Europop-Einschlag erfüllen mein Herz mit Freude. Die kanadischen Tüftler von Sabotage Studio haben ein Rollenspiel gebaut, das so tut, als hätte man es jahrelang im Super-Nintendo-Regal vergessen. Dabei ist es deutlich besser als seine Vorbilder: kein Grinding, keine nervtötenden Zufallskämpfe, dafür rundenbasierte Gefechte, in denen man im richtigen Moment drücken muss, um mehr Schaden anzurichten. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Solstice Warriors Valere und Zale, die mit Mond- und Sonnenkraft die Welt vor Unheil bewahren sollen. An ihrer Seite: Garl, ein Koch mit Kämpferherz.
Die Pixelwelten sind so liebevoll gestaltet, dass man oft einfach nur den Controller aus der Hand legt und in Ruhe der Musik zuhört. Eric W. Brown, mit Beiträgen von Yasunori Mitsuda, dem Mann hinter dem ebenfalls großartigen "Chrono Trigger"-Soundtrack, zeichnet verantwortlich für die die schöne Untermalung dieses märchenhaften Spiels.
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