Dear Esther
Bevor die Liste endgültig in Schwertkämpfen und Schlachten endet: schnell weit weg vom Getümmel, in die Einsamkeit einer schottischen Hebrideninsel. Dear Esther gilt seit 2012 als Wegbereiter des narrativen Spielens, bei dem es kaum noch um Skills geht, sondern um eine traurige Geschichte über Trauer, Verlust und Tod. Ein emotional forderndes Spiel, das Gaming als erwachsenes Medium zeigt, weg von "Super Mario" und Ballerspiel-Klischees, und wenn dich eines der emotionalsten Enden der Videospiel-Geschichte nicht berührt, was dann?
Das Studio The Chinese Room entwickelte das Spiel, Mitgründerin Jessica Curry schrieb den Score. Er klingt rätselhaft, mythisch und spartanisch und untermalt die depressive Stimmung perfekt, ganz anders als die epischen Orchester-Soundtracks großer Storys. Curry hatte vor "Dear Esther" angeblich kaum Berührungspunkte mit Gaming. Es blieb nicht ihre einzige Großtat, denn ...
Noch keine Kommentare