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Quake

Irgendwie hat sich große Melancholie in die Liste geschlichen, also gibt es einen kurzen Aufwecker von Trent Reznor. Ja, genau der. Der Nine-Inch-Nails-Chef war begeisterter Gamer und Fan von id Software. Bei Quake sind wir weit entfernt vom subtilen Score eines "Dear Esther", dafür geht es ab in die Hölle. In Deutschland begann das Ganze schon bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien: "Quake" gab es entweder unter der Ladentheke, oder genau dieser Typ in der Schule, der auch alle verbotenen Horrorfilme besaß, brannte einem das Spiel auf CD-R.

Wo das ebenfalls indizierte "Doom" noch einen gewissen Comic-Charakter hatte, war "Quake" eine Spur böser, und Reznors fieser Industrial-Score der richtige Stress-Beschleuniger in den dunklen Labyrinth-Levels. Die Pixelgrafik, die den Gore-Effekt nur erahnen lässt, wirkt heute fast putzig, der Soundtrack immer noch beklemmend.

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