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Platz 22: Akopalüze Nau!!! Live (2007)

Das Schlimmste an diesem Album ist sein Titel. Niemand, wirklich niemand, kann den auf Anhieb richtig abschreiben (ja, wir haben die Schreibweise in unserem Porträt auch gerade erst korrigiert), und wenn es versehentlich doch einmal gelungen ist, tut der verdrehte Buchstabensalat in den Augen weh.

Warte! Das Schlimmste an diesem Album ist sein Cover. Was, bitte, hat Helge Schneider da auf dem Kopf? Da wird ja das Krokodil im Gekritzel verrückt.

Nein, halt, halt, halt! Das wirklich Schlimmste an diesem Album (leider das Grundproblem sämtlicher Live-Alben in dieser Liste, wenn auch in deutlich unterschiedlichem Schweregrad): Es hat erhebliche Probleme damit, den Wahnsinn einer Helge Schneider-Live-Show einzufangen und für die Ewigkeit zu konservieren. An der Musik liegts nicht, Helge und Kapelle jammen hier versiert und vor allem vergnügt. Zwischen "Chanson" und "Blues" jubeln sie ihrem Auditorium auch mal einen Klassiker des Kalibers "Fly Me To The Moon" unter. Oder Reiseberichte. (Auf dem Landweg nach Japan, das geht!) Oder ein "Duett" mit Udo. Wie die gleich mit festgehaltene freundliche Reaktion des Publikums dokumentiert, funktioniert das schon alles. Trotzdem: Helge live auf Platte bleibt, verglichen mit Helge richtig live, halt doch nur maximal der halbe Spaß.

Tipp: "Udo", "Chinesische Mauer"
Och, nö: ... brauchen wir wirklich die gefühlt 743. Version von "Telefonmann"? Fragjanur.

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Akopalüze Nau!!! Live*

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