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Platz 3: Confessions On A Dance Floor (2005)

Die Kooperation mit Mirwais gerät nach zwei Alben aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen ins Stocken. 2005 ist der britische Produzent und Zoot Woman-Gründer Stuart Price bereits als musikalischer Leiter live und als Remixer im Umfeld der Amerikanerin aktiv. Die Zusammenarbeit für ein neues Album ist da nur noch logische Konsequenz. Mithilfe von Price erfindet sich Madonna 20 Jahre nach "Like A Virgin" mal wieder neu – als von der Discomusik der 70er und 80er inspirierte Dancing Queen für die nächste Generation, selbstverständlich im modernen Clubmix-Sounddesign.

Und dem neu formierten dynamischen Duo gelingt aus dem Stand ein Kabinettstückchen: Basierend auf einem Sample des ABBA-Hits "Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After Midnight)" überrollt der Leadtrack "Hung Up" mal eben den Dancefloor. Madonna und Price verknüpfen hier alt und neu auf geniale Weise: Einerseits hatten die schwedischen Weltstars noch nie zuvor ein Sample offiziell freigegeben, andererseits machen die Bässe und Synths der Produktion keine Gefangenen, wie es so schön heißt.

Die Single sollte zu einem der erfolgreichsten Songs in Madonnas Karriere werden. Was für sich allein schon ein Phänomen darstellt, denkt man an den unbeschwerten Pop zu "True Blue"- und "Like A Virgin"-Zeiten. Weiteres Highlight: das für Madonna-Verhältnisse rough pumpende "I Love New York". Ähnlich mächtig produziert wie "Hung Up" klingt auch der Rave "Get Together". Die Hooks von "Jump" wiederum erinnern an die jüngere Madonna, während der gebrochene Beat von "Push" direkt an Mirwias denken lässt. Den hat die Ciccone übrigens nicht vergessen, der Franzose ist an zwei der 12 Tracks auf "Confessions On A Dance Floor" beteiligt: "Future Lovers" und "Let It Will Be".

Anspieltipps:

"Hung Up", "Sorry", "I Love New York", "Jump"

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