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5. Hiroshi Yoshimura - "Music For 9 Postcards"

Machen wir weiter mit einem persönlichen Favorit: Hiroshi Yoshimura ist eigentlich jemand, der sich im viel-verlachten, aber überraschend viele Juwelen bergenden New Age-Genre einen Namen gemacht hat. Als er einmal als Artist etabliert war, wurde er immer mehr gefragt, um die Untermalung für Ausstellungen und Museen zu machen.

"Music For 9 Postcards" war eine von diesen Auftragsarbeiten, bei der irgendwie alles perfekt zusammengekommen sein muss: Der Anspruch der Loopbarkeit lässt ihn völlig in seinen Eno-Modus gehen. Heraus kommen ein paar der sehnsuchtsvollsten, kristallinsten Synth-Kompositionen, die ich je gehört habe. Nicht nur fängt es mit dem vielschichtigen, melancholischen "Water Copy" an. Tatsächlich entwickelt sich auf diesem Projekt emotional einiges. Persönlich liebe ich das unerwartet fröhliche und kindliche "Dance PM". Ich schreibe nur gerade den Text, mache das an und werde unerklärlich emotional darüber.

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