14. Tetsu Inoue - "World Receiver"
Tetsu Inoue ist einfach verschwunden. Der Mann lebte über die Jahre mal in Japan, mal in New York, mal in San Francisco, veröffentlichte Musik über das Label von John Zorn. Und dann war er eines Tages weg. Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie macht es bei diesem Artist schlicht Sinn.
"World Reciever" ist ein faszinierendes Album. Es ist selbst für Ambient-Verhältnisse eines der unterschwelligen und indirekten. Inoues große Kunst ist es in meinen Augen, Field Recordings in seine Musik zu verweben. Und niemand, wirklich niemand ist so gut darin, Geräusche von Radiotransmission, Naturgeräusche und menschliches Getöse in elektronische Musik einzubetten. Dieses Album klingt wie die Essenz des irdischen Ambientes, gebeamt in den Kosmos, als könnten Außerirdische einfach durch diese Atmosphäre alles über uns lernen.
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