Song der Woche: Metric "Victim Of Luck"
Mit "Romanticize The Dive" steht am 24. April das zehnte Studioalbum der kanadischen Indie-Band Metric an. In "Victim Of Luck" zeigen sie, dass sie ihr Hädchen für Hymnen auch nach zwei Jahrzehnten noch nicht verloren haben. Emily Haynes' helle, klare Stimme bleibt der Fixpunkt des eingängigen Sounds. In den USA gehen Metric in Kürze mit Broken Social Scene und Stars auf Tournee.
"Der Song und eigentlich das gesamte Album handeln von der Romantik eines nicht ganz perfekten Lebens", so Haynes. "Es geht darum, die Maske der Selbstbewusstheit und Eitelkeit fallen zu lassen. Ich wollte, dass dieser Song ein Schlachtruf dafür ist, besser spät als nie. Man kann genauso sehr ein Opfer des Glücks wie des Unglücks sein. Als wir anfingen, waren wir pleite und spielten vor zehn Leuten, und wir hatten nichts, worauf wir zurückgreifen konnten, aber wir weigerten uns aufzugeben, und es ist nicht so, dass wir jetzt alle Superstar-Milliardäre sind, aber das war auch nie unser Ziel. Wir haben das, was wir wollten, und wir sind Opfer von nichts. Wir haben unser Leben einander gewidmet, und das ist das beste Gefühl der Welt." Am 17. April schauen Emily und Gitarrist Jimmy für einen Instore-Akustikgig mit anschließender Signingsession im Rough Trade Berlin vorbei. Tickets gibt es hier.
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