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4. Young Thug - Jeffery

Ja, jetzt könnt ihr natürlich eh schon erraten, wer noch kommt. Bleibt nur die Frage: Welche Alben? Irgendwie entscheidet am Ende doch immer die Ära, eigentlich gehört "Barter 6" als ein Album ebenso essentiell wie "Culture" von den Migos auf diese Liste. So viel Vocal-Technik darauf war ein Blueprint für Atlanta und Rap generell, für die nächsten zehn Jahre.

Trotzdem: Wenn ihr mich fragt, was das beste Thug-Album ist, bin ich ziemlich eindeutig bei "Jeffery". Die reine Dichte großartiger Songs ist einfach zu hoch. Plus: Hier stehlen nicht einmal die Beats die Show, sondern Thug selbst, der gefühlt von Track zu Track in völlig andere Vocal-Welten schaltet. Sein blökendes, James Brown-eskes Brüllen auf "Harambe", das unterschwellige Toasting auf "Wyclef Jean", der motherfucking Seehund auf "RiRi"? Thug macht hier einfach unglaubliche, dynamische Dinge mit seiner Stimme. Unmöglich, dass dieses Tape auch nur eine Sekunde langweilt.

Releasejahr: 2016
Ära: Peak-Trap-Ära
Essentielle Tracks: "Harambe", "Riri", "Webbie", "Floyd Mayweather"

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