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12. Lil Keed - Long Live Mexico

Wenn wir schon bei Weirdos sind, die zu jung gestorben sind und viel größer hätten sein sollen: Ich will immer noch Gerechtigkeit für meinen Boy Lil Keed. Viele haben den nur als den nächsten Young Thug-Klon auf dem Young Stoner Life-Label gesehen, aber ich schwöre, der war so viel mehr.

Sein definitives Statement dürfte sein Album "Long Live Mexico" sein, das nichts mit dem Land südlich der Vereinigten Staaten zu tun hat. Tatsächlich handelt es sich um ein Tributalbum an Keeds jung verstorbenen Freund namens Mexico, dem er auf eine trippy verstrahlte Art den besten Respekt zollt, den man zollen kann.

Ja, Keed klingt sehr, wie es andere YSL-Artists tun. Aber er hat, wenn man sich daran erst akklimatisiert hat, ein ganz anderes Melodie-Game und ergo eine völlig andere Atmosphäre als sein Mentor. Ich würde Keed und Thug nie verwechseln.

Releasejahr: 2019
Ära: Soundcloud-Ära
Essentielle Tracks: "Ride The Wave", "Snake", "Proud Of Me"

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