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Festivalkalender I: Parookaville

Die schlechte Nachricht zuerst: Das Ultra Music Festival in Miami habt ihr schon verpasst. Einreise aber eh schwierig, zumal viel Müll im Lineup war. Die gute Nachricht: Ihr seid (mutmaßlich) nicht Elfigo und müsst nicht mit 14 auf Festivals auftreten. Noch eine gute Nachricht: Jedes Festival, zu dem ihr nicht fahrt, ist dank der Benzinpreise ökologisch und finanziell eine Erleichterung.

Wo ihr wirklich hin solltet, das verrät Ummz Ummz, am besten gleichwohl ökostromelektrotrampen. Aber nicht zu BLAUES RAUSCHEN und so öffentlich finanzierter anstrengender Kunstscheiße, die lassen wir mal weg, das ist mir zu wenig greifbar. I am but a simple man, ich mag Techno und simple Festivalkalender. Die Daten findet ihr am besten gleich auf den verlinkten Festival-Sites.

Simpel und Parookaville, das sagt sich in einem Atemzug. Die Festivalstadt bietet wie gewohnt Mainstream-EDM mit viel Glitter und Bumms. Wir schauen uns drei maskierte Acts an, irgendwo muss man ja anfangen. SHOKI macht auf Ikkimel, hat aber einen besseren, organischen Flow. Beats halt Pop-House, was man heute so bestellt bei den 0815ern. POLTRGST macht Bummstrance, wie er zurzeit so erfolgreich ist. Wenn die Line begleitet werden muss, kann man es schlechter erwischen. DIKKE BAAP kommt aus Holland, was für ihn spricht; die niederländische track record ist dank Frikandel und Outerspass so schlecht nicht. Es gibt richtig auf die Fresse, die jungen Leute nennen das Hard Techno – zumindest ist es schon auch Techno und hart. Passen alle drei gut zum Parookaville.

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