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Ravensburger, 1000 Teile, mindestens

Die Ravensburgerin Artisoma veröffentlicht mit "Mobilya" auf YUKU eine EP, die gar nicht erst versucht, deutsche Bassmusik als London-Kopie zu verkaufen. Sie nimmt Dubstep als Ausgangspunkt, aber nicht als Käfig.

Das Spannende an "Mobilya" ist diese bewegliche, fast unverschämte Formfreiheit. Da blitzen Grime, Garage, Breakbeat, Footwork und Juke auf, aber nie als Referenzschildchen für Nerds, sondern als Material, das ARTISOMA biegt, zerlegt und neu zusammensetzt. Die Tracks wirken nicht gebaut, um Erwartungen zu erfüllen, sondern um ihnen auszuweichen: kantig, neugierig, unruhig, manchmal schwer greifbar, aber nie beliebig.

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