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Punjabi, Baby, Teil II

Parallel begannen in Bombay die Filmstudios als Nukleus der indischen Pop-Labore anzulaufen. Musiker wie Kersi Lord, R. D. Burman, später Bappi Lahiri und im Süden Ilaiyaraaja integrierten Synthesizer, Drum Machines, elektronische Orgeln, Disco- und Psychedelia-Elemente in Filmmusik. Kersi Lord entwickelte laut einigen Quellen 1973 sogar eigens ein Synthesizer-Setup für R. D. Burman.

Das war noch keine Szene im Club-Sinn. Es war eher Studio-Elektronik, eingebettet in Bollywood, regionale Filmindustrien, Werbemusik, Funk, Disco und psychedelische Popformen, mit einigen weit strahlenden Ikonen, die ihre kommerzielle Einbettung für Experimente nutzten, die außerhalb dieses Kosmos' noch nicht funktioniert hätten.

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