VÖ: 9. Oktober 2026 (Interscope Records) Pop, Dance
Glitzer, extravagante Outfits, ausdrucksstarke Posen und eine Tanzfläche, auf der Femininität keine Grenzen kennt. Wer Jennie Livingstons Dokumentation "Paris Is Burning" gesehen hat, kennt die Welt der New Yorker Ballroom Culture, in der vor allem Schwarze und lateinamerikanische queere Menschen …
"Feiern" nennt man das also. Feiern! Drei Tracks, die für den bis dahin auf soft changierenden Zeitgeist-Pop getrimmten langjährigen Hörer (Blue Neighbourhood immer noch eine Pop-Blaupause) wohl rüberkommen wie dem Radiohead-Hörer seinerzeit der Wechsel von OK Computer auf Kid A. Aber gut, kann ja nicht schaden wenn sich der Pop jenseits von "loopt gut" mal ausprobiert. Insofern chapeau.
Was den Grossteil des Albums angeht, scheint mir der Titel als auch der Einstieg aber eine einzige grosse Mogelpackung – völlig unabhängig der Frage, welche Rollen Frauen eigentlich in diesem ganzen Ding spielen; ein heisses Eisen, dass man auch lieber nicht weiter ergründet. Dafür wird das "Feiern" der queeren Peergroup nämlich viel zu schnell zum eigenen Scheitern an der (konstruierten) Fantasie eines "forevers". Verzweifelt wirft man den Flur vor die Wurst und hofft es käme einer, irchendeiner, der hinginge und mit in den Cottage-Dog-Fairy-Lights-Zustand hinüber meddelt, nachdem man die eigene Körperlichkeit all die Jahre eher als verfügbar gesehen als auch künstlerisch dargestellt hat. Aber, well well, hoffen darf man ja.
Schwaches "dahindudel" Album ohne Höhepunkte. Zwar ganz gut produziert mit netten Soundspielereien, aber auf gutes Songwriting wartet man vergebens. Sicher auch als Hintergrundmusik in Supermärkten und Fahrstühlen gut geeignet. Oder zu Hause beim Hemden bügeln. Schade, ein klarer Abfall zum catchy Vorgänger Something To Give Each Other.
Glitzer, extravagante Outfits, ausdrucksstarke Posen und eine Tanzfläche, auf der Femininität keine Grenzen kennt. Wer Jennie Livingstons Dokumentation "Paris Is Burning" gesehen hat, kennt die Welt der New Yorker Ballroom Culture, in der vor allem Schwarze und lateinamerikanische queere Menschen …
"Feiern" nennt man das also. Feiern! Drei Tracks, die für den bis dahin auf soft changierenden Zeitgeist-Pop getrimmten langjährigen Hörer (Blue Neighbourhood immer noch eine Pop-Blaupause) wohl rüberkommen wie dem Radiohead-Hörer seinerzeit der Wechsel von OK Computer auf Kid A. Aber gut, kann ja nicht schaden wenn sich der Pop jenseits von "loopt gut" mal ausprobiert. Insofern chapeau.
Was den Grossteil des Albums angeht, scheint mir der Titel als auch der Einstieg aber eine einzige grosse Mogelpackung – völlig unabhängig der Frage, welche Rollen Frauen eigentlich in diesem ganzen Ding spielen; ein heisses Eisen, dass man auch lieber nicht weiter ergründet. Dafür wird das "Feiern" der queeren Peergroup nämlich viel zu schnell zum eigenen Scheitern an der (konstruierten) Fantasie eines "forevers". Verzweifelt wirft man den Flur vor die Wurst und hofft es käme einer, irchendeiner, der hinginge und mit in den Cottage-Dog-Fairy-Lights-Zustand hinüber meddelt, nachdem man die eigene Körperlichkeit all die Jahre eher als verfügbar gesehen als auch künstlerisch dargestellt hat. Aber, well well, hoffen darf man ja.
Inkohärentester Post hier seit langem und das will wirklich was heißen
Schwaches "dahindudel" Album ohne Höhepunkte. Zwar ganz gut produziert mit netten Soundspielereien, aber auf gutes Songwriting wartet man vergebens. Sicher auch als Hintergrundmusik in Supermärkten und Fahrstühlen gut geeignet. Oder zu Hause beim Hemden bügeln. Schade, ein klarer Abfall zum catchy Vorgänger Something To Give Each Other.