Versengold mauserten sich vom Geheimtipp in Mittelalter- und LARP (Live Action Role Playing)-Kreisen zum Dauergast in Wacken und blicken auf mehr als zwanzig Jahre Karriere zurück. Nun erscheint mit "Eingenordet", das thematisch überwiegend um den Norden kreist, ihr erstes Album auf dem eigenen Label …
Ich liebe diesen Album und ich bin Stolz ein Nordlicht zu sein!!! Man kann diese Songs nur feiern. Danke dafür und das Album ist schon auf dem Weg zu mir. Macht weiter so. Ich liebe Eure Musik!
Dümmliche Haltungen korrelieren erstaunlich stark mit dümmlicher Musik. Kommentar ist eigentlich losgelöst vom besprochenen Album zu betrachten, aber: Da die in der Renzension angesprochene Haltung sich auf "Freiheit und Demokratie" bezieht, wo liegt da genau das Problem?
Das Problem besteht darin, daß in nem Musikmagazin MUSIK besprochen werden sollte bzw. das Kriterium darstellt - und ein einfaches Bekenntnis zu Demokratie und Freiheit (die ich durchaus teile) wohl nichts sein kann, was ein schlechtes Album aufwerten kann - oder darf. Ausschlaggebend solte sein, was as den Boxen kommt - und nicht das Parteibuch oder ne -wohlfeile- "Haltung" oder das Parteibuch des Musikers.
Vielleicht hat Hardeyes ja nur ein Subwoofer, sodass aus ensen Boxen keine Texte kommen. In dem Fall sollten wir vielleicht alle zusammenlegen, um en ein paar gute Teufel-Boxen zukommen zu lassen.
Sind die beiden Halbsätze: "stellt ein rockiges Bekenntnis für "Freiheit" und Demokratie dar" und "ohne dass die Band dabei ihre klare Haltung aufgibt" eigentlich auch für euch die einzigen Stellen, an der ihr in der Review irgendwas über das angebliche "Parteibuch" der Band rauslest?
Da bleibt man sprachlos zurück… 4 Sterne. Kommt schon… der Mist gehört in eine Reihe mit Santiano…habe gerade gesehen dass die auch 3 Sterne im Schnitt ergattern. Dann mal nichts für ungut.
Nun ja, die vielgepriesene "Hitdichte" hat wohl eher mit Anspruchslosigkeit zu tun als mit Qualität. Ich fand das alles anbiedernd statt originell - und tralala statt Kante.
Glattpolierteren Mittelalter Rock wird man kaum finden. Das vermittelt alles, nur ganz sich keinen Mittelalter Vibe! Musik für den ESC, der selbst am Ballermann kaum auffallen dürfte!
Mittelalter-Rock hat - genau wie Mittelaltermärkte - ja auch nichts mit dem Mittelalter zu tun. Das sind idR Fantasy-Spektakel mit Verkaufsständen, die auf naive Weise irgendwie auf altertümlich machen. Gleiches gilt für die Musik dort. Die Dudelsäcke bzw. Sackpfeifen, welche die meisten der dort aufspielenden Kapellen benutzen gab es so im Mittelalter oder der frühen Neuzeit nicht. Diese großen Marktpfeifen (die Instrumente, nicht die Besucher und Aussteller) sind eine Entwicklung heutiger Tage. Sackpfeifen im Mittelalter waren viel kleiner und auch leiser, so dass diese heute nicht gegen moderne Instrumente anspielen könnten, mit denen diese in Mittelalter-Rockbands kombiniert werden.
Vorsicht Leute! Das Mittelalter war gar nicht soooo düster, wie uns immer glaubhaft gemacht werden soll. Die Leute wurden relativ Alt - also nicht 35 - und hatten ganz gute Ideen und einen enormen Zusammenhalt. Es gab auch viele Gegenden, in denen lange Zeit Frieden herrschte. Umgekehrt könnten diese ja genau so gut behaupten "ja die da aus der Zukunft mit ihrem Obama und ihrem Trump oder Putin" - ist das die Realität hier im Alltag? Von daher stelle ich mal hier die Frage in den Raum: warum sollte Mittelalterrock überhaupt unpoliert sein?
Ich halte das für Quatsch! Man kann auch fiktive Sachen realistisch, nachvollziehbar und überzeugend vermitteln. Nur Versengold machen sich garnicht die Mühe, weil sie ganz klar das Mainstream Publikum im Blick haben. Familien gerechte Musik. Da sind Ecken und Kanten nunmal nicht angesagt. Der Dreck unter den Fingernägeln muss vorher sauber entfernt werden. Und klar war nicht alles dunkel, trist und grau, aber selbst dafür klingt das hier viel zu poliert. Das ist eigentlich Pop Musik, mit etwas dezenter E-Gitarre im Hintergrund.
Versengold mauserten sich vom Geheimtipp in Mittelalter- und LARP (Live Action Role Playing)-Kreisen zum Dauergast in Wacken und blicken auf mehr als zwanzig Jahre Karriere zurück. Nun erscheint mit "Eingenordet", das thematisch überwiegend um den Norden kreist, ihr erstes Album auf dem eigenen Label …
die klare Haltung fand ich entscheident
Ich liebe diesen Album und ich bin Stolz ein Nordlicht zu sein!!! Man kann diese Songs nur feiern. Danke dafür und das Album ist schon auf dem Weg zu mir. Macht weiter so. Ich liebe Eure Musik!
Auch hier sieht man mal wieder, dass bei laut.de die Haltung und nicht die Qualität der Musik ausschlaggebend ist.
Joar möglich, aber wer irgendwas von Helene Fischer als das beste Album des Jahres bezeichnet, hat von Qualität halt auch keine Ahnung.
Dümmliche Haltungen korrelieren erstaunlich stark mit dümmlicher Musik.
Kommentar ist eigentlich losgelöst vom besprochenen Album zu betrachten, aber:
Da die in der Renzension angesprochene Haltung sich auf "Freiheit und Demokratie" bezieht, wo liegt da genau das Problem?
Das Problem besteht darin, daß in nem Musikmagazin MUSIK besprochen werden sollte bzw. das Kriterium darstellt - und ein einfaches Bekenntnis zu Demokratie und Freiheit (die ich durchaus teile) wohl nichts sein kann, was ein schlechtes Album aufwerten kann - oder darf.
Ausschlaggebend solte sein, was as den Boxen kommt - und nicht das Parteibuch oder ne -wohlfeile- "Haltung" oder das Parteibuch des Musikers.
Würdest du sagen, Texte und Inhalte sind Teil der Musik?
Dieser Kommentar wurde vor 17 Tagen durch den Autor entfernt.
Dieser Kommentar wurde vor 17 Tagen durch den Autor entfernt.
Vielleicht hat Hardeyes ja nur ein Subwoofer, sodass aus ensen Boxen keine Texte kommen. In dem Fall sollten wir vielleicht alle zusammenlegen, um en ein paar gute Teufel-Boxen zukommen zu lassen.
Sind die beiden Halbsätze: "stellt ein rockiges Bekenntnis für "Freiheit" und Demokratie dar" und "ohne dass die Band dabei ihre klare Haltung aufgibt" eigentlich auch für euch die einzigen Stellen, an der ihr in der Review irgendwas über das angebliche "Parteibuch" der Band rauslest?
"Das Problem besteht darin, daß in nem Musikmagazin MUSIK besprochen werden sollte"
Ich verstehe deinen Schmerz, wirklich. Möchtest du ein Taschentuch? Lass es einfach raus.
Irgendwie kommt es mir so vor, als würden hier inzwischen hin und wieder die Releasehuldigungen der Plattenfirmen eins zu eins übernommen werden.
Da bleibt man sprachlos zurück… 4 Sterne. Kommt schon… der Mist gehört in eine Reihe mit Santiano…habe gerade gesehen dass die auch 3 Sterne im Schnitt ergattern. Dann mal nichts für ungut.
Vielleicht glaubten sie ja an das Potential, so als Mutmacher. Vielleicht war's auch knapp und sie haben dann einfach aufgerundet...
Bei deren Musik rollen sich meine Fußnägel bis nach Norden. Ich schließe mich dem Kommentar über mir an, das ist doch nur Santiano für Typen unter 50.
Katzengold
ungehört eingeordnet 0/5
Mittelalter(-markt) - Rock ist auch so ein Genre aus der Hölle.
Nun ja, die vielgepriesene "Hitdichte" hat wohl eher mit Anspruchslosigkeit zu tun als mit Qualität. Ich fand das alles anbiedernd statt originell - und tralala statt Kante.
Glattpolierteren Mittelalter Rock wird man kaum finden. Das vermittelt alles, nur ganz sich keinen Mittelalter Vibe! Musik für den ESC, der selbst am Ballermann kaum auffallen dürfte!
Mittelalter-Rock hat - genau wie Mittelaltermärkte - ja auch nichts mit dem Mittelalter zu tun. Das sind idR Fantasy-Spektakel mit Verkaufsständen, die auf naive Weise irgendwie auf altertümlich machen. Gleiches gilt für die Musik dort. Die Dudelsäcke bzw. Sackpfeifen, welche die meisten der dort aufspielenden Kapellen benutzen gab es so im Mittelalter oder der frühen Neuzeit nicht. Diese großen Marktpfeifen (die Instrumente, nicht die Besucher und Aussteller) sind eine Entwicklung heutiger Tage. Sackpfeifen im Mittelalter waren viel kleiner und auch leiser, so dass diese heute nicht gegen moderne Instrumente anspielen könnten, mit denen diese in Mittelalter-Rockbands kombiniert werden.
Word. Das ist wie Fantasy, nur ohne Drachen, Magie oder überhaupt irgendetwas, das ansatzweise aufregend sein könnte.
Vorsicht Leute! Das Mittelalter war gar nicht soooo düster, wie uns immer glaubhaft gemacht werden soll. Die Leute wurden relativ Alt - also nicht 35 - und hatten ganz gute Ideen und einen enormen Zusammenhalt. Es gab auch viele Gegenden, in denen lange Zeit Frieden herrschte. Umgekehrt könnten diese ja genau so gut behaupten "ja die da aus der Zukunft mit ihrem Obama und ihrem Trump oder Putin" - ist das die Realität hier im Alltag? Von daher stelle ich mal hier die Frage in den Raum: warum sollte Mittelalterrock überhaupt unpoliert sein?
Ich halte das für Quatsch! Man kann auch fiktive Sachen realistisch, nachvollziehbar und überzeugend vermitteln. Nur Versengold machen sich garnicht die Mühe, weil sie ganz klar das Mainstream Publikum im Blick haben. Familien gerechte Musik. Da sind Ecken und Kanten nunmal nicht angesagt. Der Dreck unter den Fingernägeln muss vorher sauber entfernt werden.
Und klar war nicht alles dunkel, trist und grau, aber selbst dafür klingt das hier viel zu poliert. Das ist eigentlich Pop Musik, mit etwas dezenter E-Gitarre im Hintergrund.
Meine Fresse, ist das schlecht. Hatte beim Bandnamen und dem Albumtitle schon ein ungutes Gefühl. 0/5 ist noch zu gut bewertet.