Statisch ist bei Simon Green schon lange nichts mehr. Als Bonobo transzendiert der Brite die musikalischen Grenzen. Im Studio werkelt er an gefälligem Downtempo, seine Konzerte bestreitet er größtenteils als Bass-Virtuose samt futurejazzig aufspielender Band. Außerdem legt er als DJ auf und produziert …

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  • Vor 2 Tagen

    Seine zwei ersten Alben höre ich mir immer noch gerne, aber die Rezension trifft es schon gut auf den Punkt. Seit über einer Dekade sind die Alben und EPs sehr kommerziell angehaucht, mit wenigen Überraschungen.
    Es bleiben einem aber seine DJ Sets, die noch immer vieles im House und Downtempo in den Schatten stellen.

    • Vor 2 Tagen

      Besagte ersten beiden sind mir oft noch zu eindimensionial und zu eindeutig aus dem Beatbasteln für HH- und Rapmusik daher kommend... diese ganz eigene Magie zwischen Weltmusiksamples, absolut dringlichen Gastgesangsbeiträgen und eigener instrumentaler Virtuosität oszilliert für mich erst zwischen "Days to come" und "Black Sands" immer wieder zu Momenten musikalischer Perfektion, während es auf diesen beiden auch ohne jede zu vernehmende Anstrengung den heute so bekannten und beliebten Bonobo-character in der Musik zementiert.

    • Vor 2 Tagen

      "Black Sands" höre ich auch immer noch gerne. War mal auf einem Konzert von ihm, wo sie "Kiara" mit mehreren Streichern, einem Live Drummer, etc. als Intro benutzt haben. Funktionierte unglaublich gut.

      Ich muss vielleicht wirklich nochmal in die anderen Alben reinhören. Ist schon was her.

    • Vor 2 Tagen

      Müsste bei mir ebenfalls gut bis zu 15 Jahre her sein, dass ich ihn mit mind. halbem Orchester live in der Darmstädter Markthalle(?) sah. "Immer wieder gerne" sagte ich damals laut in die Runde, auch wenn's dann bis heute leider doch nicht mehr dazu kam - sicher auch wegen der wie hier angemerkt seit "Northern Borders" einfach sehr angebiederten Veröffentlichungen. Wie er diese Stücke dann aber live arranghiert hat und das Ganze über das gesamte Set dann doch zuerst fast allen Anwesenden in die Hüften und danach erst durch die Hirnwindungen schoss - a class of its own. :illphone:

    • Vor einem Tag

      Kenne Bonobo nicht, finde das hier hat Potential, mir ist es aber auch etwas zu easy-listening. Hätte interessanter sein können

    • Vor einem Tag

      @Puschel

      Wenn Dir das hier gefällt, Du es aber lieber etwas experimenteller/unkommerzieller haben willst, dann würde ich empfehlen, nach "Balearic House" als Genre zu suchen.
      Ist ähnlich vom World Music vibe her, hat noch tanzbarere Momente und ist oft weit experimenteller.
      Würde mal in John Talabot's "Fin" reinhören, seinen DJ-Kicks Mix oder andere live DJ Mixes via Mixcloud, Soundcloud etc.;
      Baby Mammoths Fabric Mix ("Fabric 18"), der aber mehr im Downtempo angesiedelt ist;
      spätere Caribou Alben haben einen ähnlichen Stil (vocal samples + melodischer, exotischer House);
      Sesssion Victim.
      "Studio K7" ist allgemein das Label, dessen DJ-Kicks Reihe wohl noch am nächsten einen Bonobo Sound bietet.

    • Vor 20 Stunden

      Danke für die Tipps! Die DJ Kicks und Fabric Reihe sagt mir sogar was, habe ich hier und da mal reingehört.
      Bei K7 sagen mir einige Künstler was, Kruder & Dorfmeister, Tosca, Dominik Eulberg - gutes Zeugs!

    • Vor 11 Stunden

      Die DJ Kicks-Ausgabe v. Kruder und Dorfmeister ist dabei geradezu exemplarisch als Beispiel für das, was AL-90i da anspricht. M.E. aber auch eine außergewöhnlich gut gelungene Ausgabe.

      Ansonsten? Sollte Puschel noch Boards of Canada (insb. "The Campfire Headphase" u. drum herum) hören! :mad:

    • Vor 11 Stunden

      ...und Edith sacht, dass Ninja Tune und Warp bis heute so die Label-Anlaufstellen sind, bei denen mensch grundsätzlich am ehesten Artververwandte von Bonobo finden kann, oft aber leider nicht in seiner Evolutionsstufe (Kwallided) und oft (zu) vieles auch so mit dem Anspruch der Fahrstuhlhintergrundbeschallung komponiert anscheinend.

    • Vor 7 Stunden

      Warp ist immer Pflichtprogramm!

      Bei Bords of Canada habe ich mich auch schon sehr positiv geäußert! :)))
      https://laut.de/Boards-Of-Canada/Alben/Inf…

    • Vor 6 Stunden

      ...oder einige Albeng der Thievery Corporation (wenn das Pendel auch mal deutlicher Richtung Reggae ausschlagen darf)! :mad:

      ...oder die "Danish & Blue" von Lilacs & Champagne (wenn dich unerwartet eingestreute, käsige 80er Gitarren-Soli nicht weiter aufregen)!

      ...oder die "Atol Scrap" von Arovane (die läuft eigentlich bei allen Menschen, die ich so kenne, relativ ohne Zwischenfälle durch)!

      :mad:

    • Vor einer Stunde

      Thievery Corporation hab ich ganz vergessen! Ja, da wird man auch fündig. Ebenfalls ein Erlebnis Live, vor allem durch das Band Ensemble.

    • Vor einer Stunde

      ...oder die "Lektion #3" von Den Sorte Skole, wenn es nicht immer der Beat (Beat ist eh mies, genau wie Sex! :mad: ) sein muss, der deine positive Einstellung zu dieser Art Musik besiegelt.