Metal existiert in 666 Schattierungen von hart bis zart. Dabei lohnt es sich für den Lebensunterhalt, sowohl den Die Hard-Fan als auch den Weekend-Warrior zu adressieren. Genau dies tun Insomnium mit ihrer Spielart des Melodic Death Metal.

In der frostigen Finsternis Finnlands gedeiht die Todeswurzel …

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  • Vor 3 Stunden

    "Metal existiert in 666 Schattierungen von hart bis zart" scheibt der Rezensent und spielt damit auf die Vielfalt des auf diesem Album dargebotenen Spektrums an.

    Persönlich war ich nie der große Insomnium Fan, wobei ich nie genau sagen konnte, wieso es mich nicht angesprochen hat. Beim Melodic Death Metal stört mich aber auch ehrlich gesagt das "Melodic" ein wenig. Death sollte eben Death sein und nicht zart und melodisch, also weder Fisch noch Fleisch.
    Genau das ist hier aber der Fall. Absoluter negativer Höhepunkt ist "Journey's End"; wenn man sich die Gitarren wegdenkt, sieht man Céline Dion am Bug der Titanic stehen und ihre Titanic Hymne "My Heart Will Go On" singen.

    Death Metal steht hier also drauf und Death Metal ist auch drin, aber mir ist das Ganze insgesamt zu überproduziert und irgendwie fehlt der Musik auch einfach eine "Gruftie" Note. Das Album klingt nicht so, wie es das Cover vermittelt.

    Wird aber seine Freunde finden, besonders bei der Amorphis Fraktion, die mit völlig überladenem Metal ja ohnehin keine Probleme hat. Mir persönlich ist das zu wenig Dark, zu wenig Gothic und zu wenig Death! Und insgesamt halt auch zu überladen.