Seit Kneecap vor knapp zwei Jahren "Fine Art" veröffentlichten, ist viel Wasser die Liffey, den Shannon, den Lagan und leider auch die Themse herunter geflossen. Leider deshalb, weil es Kneecap eigentlich nicht interessieren sollte, wie viel Wasser die Themse führt, da sie London am liebsten politisch …

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  • Vor einem Monat

    Wird geholt :) Fine Art hat mir schon gefallen

  • Vor einem Monat

    ich weiß, dass man in irland sehr geschlossen hinter palästina steht, was bei anderen europäischen linken gut ankommt... aber wir hatten 2025 einige wochen pogrom ähnliche ausschreitungen, weil wohl flüchtline ein irisches mädchen missbraucht haben sollen. da wurden dann flüchtlingsunterkunft angegriffen und es gab straßenschlachten mit der polizei... mglw sind die iren generell etwas eigen

    https://time.com/7327499/dublin-riots-irel…

    • Vor einem Monat

      Ein ganzes Volk als meinungshomogen zu betrachten kommt mir irgendwo her bekannt vor… Ich komme einfach nicht drauf!

      Auch Iren können sich iren.

    • Vor einem Monat

      die sind ja nicht einmal homogen ein einziges volk, so wie da bombenstimmung in belfast war bis ende der 90er. lustiger weise hat blood&honour in den 90ies noch gefordert die IRA(führung) zu hängen und ich bin dennoch sicher, dass leute, die b&h gerne gehängt hätten da an den riots beteiligt waren... wie gesagt. generell etwas eigen

    • Vor einem Monat

      NEIN! Nicht das Nahost-Thema...350 Kommentare incoming!

    • Vor einem Monat

      ich höre gerne die wolfe tones, das waren mit die ersten, die ich wahrgenommen habe, die (auch) auf gaelisch gesungen haben. deren sympathie für kolonialistische nationalstaaten hält sich auch in grenzen aber auf der anderen seite das sind erz-nationalisten, was ihre kleine grünen insel angeht

    • Vor einem Monat

      Ne, auf Scrotums Getrolle fällt niemand herein.

    • Vor einem Monat

      gilt die "von ragism getrolle vorgeworfen bekommen = der wahrheit beunruhigend nahe gekommen" laut.de-faustregel noch?

    • Vor einem Monat

      Nationalismus und Imperialismus sind schon zwei sehr verschiedene Strömungen.

      Imperialismus und Kolonialismus sind offensichtlich moralisch-ethisch falsch und entgegen weit verbreiteter Ansicht profitieren wir einfache Menschen davon gar nicht so sehr, sondern lediglich die Aristokratie. Tatsächlich richtet sich der Kolonialismus mehr und mehr nach innen und die Subjekte des globalen Nordens sehen sich mehr und mehr Überwachung, Unterdrückung und Ausbeutung ausgesetzt, eindrücklich demonstriert im Land of the Free.

      Aber Identifikation mit dem Brauchtum einer geographischen Region oder einer großen Gruppe, welche sich durch ähnliche Sprache und gemeinsame Geschichte gebildet hat ist nicht unmittelbar etwas schlechtes. Und ich wurde für diesen Take hier schon Angegangen, weil Andere in der Verbundenheit mit Heimat und Herkunft etwas sehen, woraus in Schritt 2.? notwendiger Faschismus als Endergebnis herauskommt.

      Diese Idee halte ich für falsch, denn noch konnte mir keiner Schritt 2 erklären. Außerdem steckt etwas zutiefst unfreies und unterdrückendes darin jemandem zu sagen, dass er seine Heimat, die Gegend aus der sie stammt, die Volksgruppe, zu denen sie gehören - und diese Volksgruppe ist manchmal einfach zum Nationalstaat geworden, wie im Fall der Deutschen - nicht lieben dürfe, sich damit nicht identifizieren dürfe. Wo wir sozialisiert werden hat einen enormen Einfluss auf uns als Menschen, und ich halte ein Gefühl der Verbundenheit mit der Gruppe Stadt/Region/Land/Religion für sehr natürlich. Vielleicht lässt sich das durch die Veränderung der Sozialisation ändern, aber das ist erstens ein vielleicht, und zweitens halte ich es für durchaus möglich, dass so ein Gefühl der Verbundenheit positive Effekte auf die Gemeinschaft hat, sofern es nicht äußere oder innere Einflüsse auf Menschen mit solchen Gefühlen nehmen und diese instrumentalisieren. Ich halte außerdem Versuche einer solchen Einflussnahme für umso wahrscheinlicher, je schlechter es der Gruppe geht.

      Anstatt etwas bekämpfen zu wollen, was in einigen Menschen drinsteckt und wovon wir nicht sicher sagen können, dass es aus sich heraus schlecht ist, sollten wir lieber die Sachen bekämpfen, die sicher schlecht sind wie die Einflussnahme und dass es den Leuten schlecht geht.

    • Vor einem Monat

      Sowas von blödi. Moralo-idealo.da könntest Grad schuh'creme verkoofen

  • Vor einem Monat

    Wie kann man so einen Dreck gut finden, elende Antisemiten.

    • Vor einem Monat

      Wie kann man Kanye gut finden ( https://laut.de/Kanye-West-Ty-Dolla-$ign/A… ), sich aber hier über Antisemitismus beschweren?

    • Vor einem Monat

      Gleicher Grund wie bei 95% aller User hier (Grad der Ausprägung und Verdrängung natürlich unterschiedlich!): Antimuslimischer/antiarabischer Rassismus.

    • Vor einem Monat

      Kanye ist kein Antisemit, er ist psychisch krank. Und die hier wissen genau was sie machen.

    • Vor einem Monat

      On nein, Nr. 1 in den irischen Albumcharts, Nr.2 in den Charts von GB und Nordirland, alles verdammte Antisemiten dort oder sich auf einen anderen Kommetar beziehend, alles Leute dort jetzt den Soundtrack haben, um "massakrierte Frauen zu präsentieren oder Homosexuelle am Kranwagen aufzuhängen", das werden ja echt schlimme Zeiten in Irland uns GB.
      Oder aber wir schauen uns mal (Massen)mörder und Despoten in der Geschichte an und werden feststellen, dass niemand von denen irgendetwas Treibendes angehört hat sondern eher Einlullendes, denn das Treibende ist die Karharsis für ein gesellschaftliches Ohnmachtsgefühl.

    • Vor einem Monat

      Achtung, Verwechslungsgefahr: Katharsis - Carhartt-Sis

  • Vor einem Monat

    Der perfekt Soundtrack um massakrierte Frauen zu präsentieren oder Homosexuelle am Kranwagen aufzuhängen.

    • Vor einem Monat

      Der Anteil von homosexuellen Menschen unter den Palästinensern wird irgendwo zwischen 1% und 10% liegen, nehmen wir 1% um sehr vorsichtig zu sein. Eine weitere vorsichtige Schätzung gibt uns 60000 durch die IDF getötete Palästinenser im aktuellen Gaza-Krieg (etwa 83% Zivilisten), macht dann mindestens 600 getötete Homosexuelle (und etwa 30000 Frauen).

      Wie viele Fälle gibt es in denen ein homosexueller Palästinenser wegen seiner Sexualität getötet wurde: Vielleicht einen: https://en.wikipedia.org/wiki/Killing_of_A…

      Diese Kranwagen-Sache, das findet im Iran statt. Warum der Iran ist, wie er ist, ist eine andere Geschichte, wir sind hier aber offensichtlich beim Thema Palästina.

      In Nuce ist für homosexuelle Palästinenser die IDF die größere Gefahr, für Frauen sowieso, und die Entwicklung toleranter Zivilgesellschaften benötigt Stabilität und Absenz von Gewalt. Und dieser Kommentar, auf den ich antworte, ist ein Hasskommentar, der versucht Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch vorgeschobene Moralität zu verharmlosen. Schande über dich.

    • Vor einem Monat

      @Capsi
      Finde dein Argument wirklich gut.
      Wie Thizz mit dem Thema umgeht, legitimiert im Prinzip jegliche Gewalt gegen ein ganzes Volk, welches in keinster Weise kollektiv für das Massaker am 7. Oktober verantwortlich zu machen ist.
      Genauso würde ich aber auch nicht die Israelis mit ihrer Regierung auf eine Stufe setzen. Wobei ich die aktuellen Zustimmungswerte zwar vernehme, diese aber extrem schwanken, je nachdem, wen man fragt.
      Das Schwenken der Hisbollah-Fahne von Mo Chara kann aber doch nicht einfach damit abgetan werden, dass er sich irgendeine Fahne, die vom Publikum auf die Bühne geworfen hat, geschnappt hat und nicht wusste, was für eine Bedeutung diese hat. Das nehme ich ihm nicht ab und das vergällt mir iwie die Band.
      Mich würde interessieren, wie du das siehst. Ohne jetzt gleich wieder die Diskussion von Trennung Künstler/Gesinnung aufmachen zu wollen.

    • Vor einem Monat

      Erstmal darf Mensch natürlich nicht die Israelis verantwortlich machen für das Treiben ihrer Regierung, da bin ich ganz deiner Meinung.

      Über Kneecap weiß ich nur sehr wenig und kann da auch niemanden einschätzen. Das mit der Flagge habe ich nur am Rande mitbekommen. Eine Fahne auf der Bühne schwenken ist natürlich was anderes als eine Song zu machen oder ein Interview mit fragwürdigen Inhalten, auf der Bühne steht Mensch unter Adrenalin, funktioniert mehr oder weniger im Autopilot. Ich selbst kenne die Flagge der Hisbollah nicht, vllt würde ich mich erinnern, wenn ich die sehe. Von daher finde ich das weniger schlimm als wenn die Antilopen Faschismussupport in Songform liefern oder wenn Kanye die H-Bomb droppt. Kann aber schon verstehen, wenn das kritisiert wird und das ist auch etwas, womit sich Mensch dann auseinander setzen sollte. Natürlich um dann zu erkennen, dass auch die Hisbollah genau wie die IDF und eigentlich alles Übel im Nahen und Mittleren Osten auf die imperialistischen Handlungen westlicher Staaten zurückzuführen ist.

    • Vor einem Monat

      Ich sollte noch erwähnen, dass ich das Argument von einem jüdischen, schwulen Demonstranten aus New York habe. Als der von der Sklavenpatrouille äh den Cops „kontrolliert“ wurde rief ihm eine Jugendliche zu, ob er denn wisse, was mit Leuten wie ihm dort geschehen würde, und das Argument war seine Antwort darauf, die er im Nachhinein ins Internet stellte.

    • Vor einem Monat

      @Capsi
      Danke für die Erläuterung.
      Ist schon nachvollziehbar, dass man auf der Bühne, angeheizt vom Publikum, anders reagiert als abseits davon. Darüber hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht. Finde es aber sehr interessant, weil man das auch auf andere Bereiche wie politische Reden vor großen Menschenmassen spiegeln kann, wo so manche „Führer“ ebenfalls viel entfesselter und radikaler agieren als z. B. während eines Interviews, da sie dann die Massen hinter sich wähnen. Vielleicht kommt dann auch das wahre Gesicht zum Vorschein. Im Fall von Kneekap würde ich das aber nicht so sehen sondern eher so wie du das mit einem Adrenalinkick beschrieben hast.

      Als ich gelesen habe, dass dein Argument von einem jüdischen, schwulen Demonstranten aus New York stanmt, bin ich noch viel mehr davon überzeugt. Schon verdammt mutig, in diesem Fall so eine Aussage zu machen.

      Danke nochmal.

    • Vor einem Monat

      ...und wieder so ein ekelhaftes durch die Blume-Relativieren... Geheuchteltes Verständnis, widerlich.

    • Vor einem Monat

      Argunementloses Zwischengenöle.

    • Vor einem Monat

      ...wenn die Argumente und die Standpunkte schon so fadenscheinig und auf sehr dünnen Brettern daherkommen, nur um sich oder vor irgendwelchen, menschenverachtenden, Terrororganisation-verteidigenden Anderen auf eine wierde Art zu rechtfertigen... Und diese Einleitung mit relativierenden Mist... Da reicht ein schnöder Kommentar.

    • Vor einem Monat

      Ok, dann fange ich mal...
      Woher kommen die Zahlen, wie viel homosexuelle Palästinenser getötet wurden ohne den Krieg?
      (Merkt da eigentlich irgendwer was, wie bescheuert diese Art von Relativierung is?)
      Ich denke mal nicht, dass die damit prahlen oder ne Statistik erheben...
      Außerdem ist das Töten nur die Spitze des Eisbergs,
      in Angst und Schrecken leben, ist kein schönes Leben btw.

    • Vor einem Monat

      Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Monat

      Wiki sagt dazu:

      "In the State of Palestine, there is no specific, stand-alone civil rights legislation that protects LGBTQ people from discrimination or harassment.[citation needed] Additionally, there have been relatively few murders of LGBTQ (or allegedly LGBTQ) people in Palestine, and the victim's sexuality was the primary motive in a case in April 2023, noted below."

      "The Islamist militant group[21] Hamas took control of the Gaza Strip in June 2006,[22] and has controlled the territory since then.[21] In Gaza, Hamas has criminalized homosexuality, and LGBTQ+ individuals risk incarceration, torture, and execution.[23] Gaza under Hamas offers no possibility to live a queer life: lashings and "honour" killings point to the aggressive enforcement of anti-LGBTQ+ policies.[23]"

      https://en.wikipedia.org/wiki/LGBTQ_rights…

      Wo landen wir dabei? Wahrscheinlich und realistischerweise bei mehr als einem Toten, aber sicherlich immernoch bei einer Zahl, die eine bis mehrere Größenordnungen geringer ist als die, die durch den Krieg ermordet wurden.

      Das mit dem in Angst und Schrecken leben ist sicherlich genauso richtig, aber das ist im Krieg ja auch der Fall plus die Zerstörung von Bleibe und Lebensgrundlage, das direkte Ermorden etc.

      Von daher hast du wahrscheinlich recht, dass die Zahl der Mordopfer vor dem Krieg unterschätzt oder relativiert wurde, an der recht offensichtlichen Richtigkeit der gezogenen Schlussfolgerung in dem Beitrag (die ja auch nicht besagt, dass die Hamas irgendwie toll oder gut für LGBTQ Personen sei. Aus dem Teil mit der toleranten Zivilgesellschaft kann man eigentlich sogar implizit ganz gut schlussfolgern, dass diese derzeit oder vor dem Krieg wohl noch nicht wirklich existierte) ändert das ja aber sehr wenig.

    • Vor einem Monat

      Ja, schon klar.
      Aber es ist verdammt gefährlich, so eine Relativerung herauszuposaunen.
      Da schwimmt ganz viel Verharmlosung, der Umstände mit bei, wie es "ohne Krieg wäre".
      So oder so ähnlich funktioniert Relativierung in vielen anderen Bereichen,
      nur hier in diesem Fall soll man auf dem Auge blind sein, verstehe ich nicht.

    • Vor einem Monat

      Zumal Caps sich schon geäußert hatte, dass er es verstehen könne, wenn man sich in der Situation der Palästinenser dem einzigen, möglichen Widerstand auf Seiten der Hamas anschließen würde. Absolute Bullshit!

    • Vor einem Monat

      @Lord
      „ Außerdem ist das Töten nur die Spitze des Eisbergs, in Angst und Schrecken leben, ist kein schönes Leben btw.“

      Da geb ich dir völlig recht.
      Aber dass die Palästinenser neben der Angst und dem Schrecken, den sie bereits seit langem kennen, nun auch noch das israelische Militär fürchten müssen und außerdem vor einer nach amerikanischem Gusto entstehenden neuen Riviera, in der sie irgendwelchen degenerierten Touristen die Nägel lackieren und weitere sklavischen Arbeiten ableisten würden, finde ich absolut menschenunwürdig und nicht relativierend. Zumindest aus meiner Sichtweise.

    • Vor einem Monat

      „Außerdem ist das Töten nur die Spitze des Eisbergs, in Angst und Schrecken leben, ist kein schönes Leben btw“

      Spitze des Eisbergs heißt ja, dass das eigentlich Problem viel größer ist, von daher nö. Das ist nicht die Spitze des Eisbergs, Diskriminierung, Ausgrenzung und Angst vor Gewalt sind schlimm, ermordet werden ist schlimmer.

      Mal ganz abgesehen davon: Ein Leben in Angst und Schrecken haben alle Palästinenser unmittelbar durch die IDF, nicht nur die Homosexuellen, aber die auch nochmal.

      Aber ist sehr schön einen Fürsprecher für LGBTQ*-Rechte in dir zu haben, Fenti.

    • Vor einem Monat

      IDF finde ich sehr gut.

    • Vor einem Monat

      83% Zivilisten?Selten so gelacht, das glaubst du doch selbst nicht.

    • Vor einem Monat

      https://www.srf.ch/news/international/naho…

      Bitte lies dir den Artikel durch und frag dich, wessen Lied du singst.

    • Vor einem Monat

      Ganz offensichtlich ein Fakenews-Machwerk der antisemitischen Hamas Fanbois vom schweizer ÖR.
      Damit kannst du uns nicht kommen! Womau und ich vertrauen lieber den sauber recherchierten Fakten von laut.de Nahost-Korospondent wudo75.

    • Vor einem Monat

      ...und der Expertise des Lord Fentavinyl.

  • Vor einem Monat

    Nur damit ich es richtig verstehe, Flüchtlinge = Moslems = Palästinenser? Wooow, blütenreiner Rassismus. Außerdem könnte man mit dem Argument sehr viel
    Ich habe auch in Irland gelebt und wenn man Irland versteht, dann versteht man den Schulterschluss zwischen den gegängelten Kulturen ziemlich gut

    • Vor einem Monat

      "Außerdem könnte man mit dem Argument sehr viel"

      Was? Was könnte man mit dem Argument? WAS DENN NUR?? :(

    • Vor einem Monat

      Antwort bitte nicht vor dem 08.05.! :mad: Ich möchte solange selbst noch überlegen, was da gemeint sein könnte.

    • Vor einem Monat

      Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Monat

      Habe ernsthaft etwas Sorgen, dass es sich hier um einen Schlaganfall o.Ä. handelt. Wg. der bissl verständlicheren Informationsbrocken:

      Kolonialgeschichte, Sympathie mit jenen, denen es genauso ergeht, Abscheu gegen die grausamen Terrorkommandos der Black & Tans, welche die hier betreffende Kolonie mit aufgebaut haben... Alles sehr stark in diesem Land. Hab tatsächlich auch in Irland gelebt. Nur ein Jahr, aber war danach auch alle paar Wochen dort, hab Kontakte geknüpft und kulturelle Vibes absorbiert. Und ja, nach meiner persönlichen Erfahrung hab ich noch kein Land erlebt, in dem die eigene Geschichte so präsent gehalten wird, und so universell humanistische Lehren daraus gezogen wurden. Präventive Ergänzung für Deppen: Ist keine Heiligsprechung, und wenn rassistische Mobs in Irland unterwegs sind, gehört das weder ignoriert oder als repräsentativ geframet.

      Edit: Mein Gott, die Bugs mit dieser Seite werden allmählich mehr... Ob wir noch eine Neugestaltung erleben werden, bevor das hier dicht macht? :(

    • Vor einem Monat

      Niceone, Gleep! :D

    • Vor einem Monat

      @CSL:

      Schieß los!

    • Vor einem Monat

      Irland wird nicht gegängelt außer durch sich selbst

    • Vor einem Monat

      Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Monat

      Sehr gute Idee. Jetzt musste nur noch den Selbstlöschungsbutton finden :)

    • Vor einem Monat

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor einem Monat

      Ich hab das Thema hier ewig nicht verfolgt und bin erschrocken, wie verbohrt und unreflektiert der Dude bei allem Wandel um sich herum ist. Bad Nius on a good day.

    • Vor einem Monat

      Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Monat

      Das allerwitzigste ist ja, dass die Knalltüte hier den Slogan einer Band heraustrompetet, dessen Sänger Israel als einen faschistischen Apartheid-Staat bezeichnet.
      Knaller.

    • Vor einem Monat

      er glaubt auch, dass es keinen armerikanischen horrorpunk gibt ¯\_(ツ)_/¯

    • Vor einem Monat

      zmnst keinen relevanten

    • Vor einem Monat

      Es war eben noch nie links, auf Islam-Faschisten zu goutieren und das Recht auf einen jüdischen Staat in Frage zu stellen. Folgt doch alle mal Moses Arndt, ist Hardcore-Punk-Legende und ZAP-Gründer und sitzt für die Linke im Bundestag. Ihr linken Helden.

    • Vor einem Monat

      Hättest du geschwiegen, wärst du nur'n bisschen doof geblieben.

    • Vor einem Monat

      Was soll Israel denn bitte sonst sein außer einem fascho Apartheid-Staat?

    • Vor einem Monat

      Und jetzt alle:
      NETANJAHU IST - ANTIFASCHIST!!

      Was könnten wir lachen, wenn nur das Leid nicht so entsetzlich wäre.

    • Vor einem Monat

      Und nur der Vollständigkeit halber: ich habe nie, weder hier noch anderswo, die Hamas als etwas anderes als totalitäre, menschenverachtende Hundesöhne bezeichnet, auch habe ich nirgendwo das Existenzrecht Israels in Frage gestellt.
      Das rechtsradikale Rassisten wie Johannesberg das permanent als einziges Argument vor sich hertragen, zeigt nur, wie lost die eigentlich sind.

    • Vor einem Monat

      Nice, endlich ist der Gen0zid-Fanboi Wudo wieder am Start. :lol: :lol: :lol:

    • Vor einem Monat

      Es gab und gibt keinen Genozid.

    • Vor einem Monat

      Und eine Mauer möchte übrigens auch niemand bauen.

    • Vor einem Monat

      Husos jetzt zu den lupenreinen Demokraten remigrieren!

    • Vor einem Monat

      Wudo75 vs. Kommentarspaltenallstars mit dem Song: „Rechtslinksschwäche“

      Vers 1 Wudo75 (Adlibs von Kommentarspaltenallstars)

      Hamas sind die Husos („Nazi“),
      töten alle Juden („Fascho“),
      Hamas weg aus Gaza („Nazi“),
      Alter, dann is Friedn („Fascho“).

      (Aus dem Hintergrund leise Wudo 75: ich hab‘ recht und ihr seid rechts)

      Vers 2 Kommentarspaltenallstars (Adlibs von Wudo75):

      Israel raus aus Gaza („Nazis“),
      Freiheit für Palästina („Faschos“),
      Genozid am Laufen („Nazis“),
      wir wolln alle Friedn („Faschos“).

      (Aus dem Hintergrund leise die Allstars: wir ham recht und du bist rechts)

      tbc

    • Vor einem Monat

      :ill:

      Leider haben die ganzen Zio-Fanbois halt null Fakten die ihren Standpunkt belegen, deswegen muss immer schrill ANTISEMITISMUS gekreischt werden.

      Da kommen halt nur die immergleichen Hasbara-Aussagen wie "wir müssen jedes Krankenhaus und jede Schule einfach wegbomben, weil da Hamas ist" oder "der Iran ist seit 40 Jahren 1 Monat von der A-Bombe weg", während auf der anderen Seite Ben Gvir eine Torte mit Henkersknoten geschenkt bekommt um ein rassistisches Todesstrafen-Gesetz zu feiern, GANZ Gaza aussieht wie ein Geröllfeld und in Beirut einfach ohne Vorwarnung dutzende Marschflugkörper in Wohnviertel einschlagen.

      Jeder Mensch, der nicht komplett ideologisch von zionistischer Propaganda verblendet wurde erkennt wer in der Geschichte inzwischen die Bösen sind. Obv. trifft das auf den guten Johannesberg nicht zu, der ist einfach komplett lost.

  • Vor einem Monat

    Die versammelte braune Reichsbürgerzunft von laut.de ist natürlich sofort zum Motzen am Start, wenn einer der wenigen im aktuellen Mainstream vertretenen linkspolitischen Acts ne Platte droppt.

  • Vor einem Monat

    Haben die auch Songs über "bewaffnete Aufständische"?

  • Vor einem Monat

    Fassen wir die Diskussion zusammen in Form von bullshit Bingo:
    Rassismus check
    Antisemitismus check
    Antimuslimisch check
    7. Oktober check
    Kolonialgeschichte check
    Völkermord/Genozid check
    Relativierung check
    Verharmlosung check
    menschenverachtend check
    Terrororganisation check
    rechts check
    links check
    Wikipedia check

    Neu und ggf. beim nächsten Mal hinzuzufügen:
    Nazi Punks
    Homosexuelle Palistinenser

  • Vor einem Monat

    Bisher keine Zeit gehabt, hier in irgendeiner Weise Texte zu verstehen, aber aufs erste Hören sind schon paar sehr nice instrumentals und flows dabei, finde ich. Cold at the Top ging mir bis jetzt am besten rein :)

  • Vor einem Monat

    Es ist ohnehin eine absolute kollektive Psychose wie sich die irische Linke aufgrund ihrer Erfahrungen mit englischer Fremdherrschaft auf eine Stufe mit den Palästinensern stellt (was aber nachvollziehbar ist, beide Konflitke haben schließlich rein GAR NICHTS miteinander gemeinsam...), aber spätestens nach der Aktion mit der Hizbollah-Flagge, die kein Stück reflektiert wird, disqualifiziert sich diese Scheißtruppe eh in jeder Hinsicht.

    • Vor einem Monat

      Was ist für dich das psychosenhafte daran?
      Und kannst du es jetzt nachvollziehen, oder nicht?
      Außer, dass du Kneecap wegen der Flaggen-Sache scheiße findest, hab ich von deinem Post leider nichts verstanden :(

    • Vor einem Monat

      Wenn es eine Psychose sein sollte, dann haben wir in Deutschland seit dem Holocaust eine ähnliche Psychose zugunsten von Israel, das Emglische kennt dafür übrigens einen Begriff: "inherited guilt".

  • Vor einem Monat

    Hab kurz durch das Review gescrollt und habe hier aufgehört: "Doch wo man politisch steht, daran gibt es schon durch die gesprochene irische Sprache keinen Zweifel, aber auch durch Songtitel wie "Occupied 6" - denn die Counties Antrim, Armagh, Derry, Down, Fermanagh und Tyrone (Fußnote, der Rezensent möchte betont haben, dass er die sechs Counties ohne Spicken aufzählen kann) sind immer noch besetzt durch - eben - Besatzer"

    Das sieht die Band vielleicht so, aber sowas als Rezensent so als Tatsache wiederzugeben ist absolut widerwärtig.

  • Vor einem Monat

    massiv hat geschrieben trackz über palestine lange bevor das war mode

    https://youtu.be/2V4jiqURz1U?si=MRFWGTkd4y…

  • Vor einem Monat

    Knaller Album. 5/5. Meistgehört bei uns diesen Monat.

    • Vor einem Monat

      Puh, also den Polit-Rummel mal beiseite gelassen ist bei dem Albung zumindest hier nicht einen einzigen Durchlauf über das Blech mal so weit weg geflogen wie bspw. bei der letzten Knocked Loose. :hutwhiz:

  • Vor 15 Tagen

    Fette Platte, echt starke, treibende Beats. Bis auf ihr Antisemitismus-Problem eine große Nummer.

    Aber der Antisemitismus in der Linken gehört ja quasi zu deren Genetik... Horst Mahler und Tupamaros West-Berlin lassen grüßen.

    • Vor 15 Tagen

      Kritik am Zionismus, also an der politischen Ideologie des Zionismus, oder an der Regierung Israels, ist keine Kritik an Juden als ethno-religiöse Gruppe und daher kein Antisemitismus. Zionismus ist eine bestimmte nationalistische Bewegung mit historischen, politischen und ideologischen Dimensionen—genauso wie Sozialismus, Liberalismus oder Nationalismus—und kann daher genauso kritisch hinterfragt werden wie jede andere politische Ideologie. Ebenso ist Kritik an staatlichen Handlungen Israels, etwa an Militäroperationen, Siedlungspolitik oder Gesetzen, eine legitime politische Äußerung.

      Die Gleichsetzung von Zionismus und Judentum ist jedoch antisemitisch, weil sie die religiöse, ethnische und kulturelle Vielfalt des Judentums ignoriert und Juden als eine homogene politische Einheit darstellt, die angeblich weltweit steuert oder kollektiv für israelische Politik verantwortlich ist. Solche Vorstellungen bedienen klassische antisemitische Verschwörungstheorien, etwa dass Juden hinter Weltkriegen, Finanzkrisen oder Mediensteuerung stünden. Das Judentum ist eine Religion und eine ethnokulturelle Identität mit einer langen, vielfältigen Geschichte und viele Juden sind kritisch gegenüber dem Zionismus oder lehnen ihn ab.

      Wer Judentum und Zionismus gleichsetzt, verweigert Juden die Eigenbestimmung und reduziert sie auf eine politische Ideologie, die ihnen angeblich inhärent sei: ein klassisches Muster von Antisemitismus.

    • Vor 15 Tagen

      Einsachtsiebööön!

      Neben dem, was CAPS völlig richtig schreibt, würde ich Horst Mahler jetzt auch nicht als Linken bezeichnen, vor allem sein... öhm... "Spätwerk". Der Kerl war zeitlebens politisch einfach nur völlig verwirrt.

    • Vor 14 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 14 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Tag

      Da hat jemand nicht verstanden, wie wichtig die zionistische Idee für die jüdische Gemeinschaft ist. Jeder Jude auf der Welt weiß " Wenn es richtig ernst wird kann ich nach Israel." Kritik an der israelischen Regierung ist natürlich in Ordnung, Bibi ist ein Rechtspopulist, auch Entscheidungen des IDF bzw der Vorgehensweise in Gaza kann man kritisieren. Das erlaubt aber weder eine "Genozid"-Verleumdung noch diesen widerlich antizionistischen "From the River to the Sea"-Bullshit.

      Es zeigt sich die antisemitische Struktur im Antizionismus vor allem an drei Merkmalen (oft analog zum „3D-Test“):

      ​Besondere Bösartigkeit: Israel wird ein Vernichtungswille oder eine Bosheit unterstellt, die strukturell eins zu eins an die alten Mythen der jüdischen Weltverschwörung erinnert.

      ​Doppelstandards: Die dem modernen Staat immanente Gewalt (Grenzen, Militär, Nationalismus) wird bei Israel als singuläres, kosmisches Verbrechen angeklagt, während sie bei anderen Nationalstaaten als „normal“ oder im Fall von Befreiungsbewegungen sogar als „emanzipatorisch“ verklärt wird.

      ​Existenzabsprache: Da Israel als das ultimative Symbol des westlich-kapitalistischen Imperialismus gilt, wird ihm – anders als jedem anderen Staat auf der Welt – das Existenzrecht grundsätzlich abgesprochen.

      Israel ist der Staat unter den Juden. Und gerade die Linke mit ihrem pseudo- intellektuellen Moralismus ist für die Juden und Israel viel gefährlicher als offener Antisemitismus.

      Wie gesagt:

      Horst Mahler, Baader, Meinhoff usw. usf. haben die 68er-Bewegung antisemitisch vergiftet. Umsonst ist Mahler am Ende seiner "Karriere" nicht in der NPD aufgegangen.

      Man muss sich als kritischer Linker auch mal fragen wie es sein kann, dass ein späterer Holocaust-Leugner ein Gründungsmitglied der RAF werden konnte...

    • Vor einem Tag

      Nachtrag:

      Und was mir bei der ganzen Diskussion wirklich sauer aufstößt:

      Wo war denn die Linke, als Assad Hunderttausende seiner eigenen Leute abgeschlachtet hat? Oder das Schlachten im Sudan? Zehntausende tote Ukrainer sind sind der Linken auch nicht genug wert, damit Greta ihren Arsch in ein Boot presst und nach St Petersburg schippert. Ach und dass die Mullahs im Iran innerhalb von drei Tagen 20.000-40.000 ihrer eigenen Leute massakriert haben - so what?!

      ABER ISRAEL!!! Die dürfen sich nicht gegen Fascho-Terroristen wehren. Jeder Hamas, Hisbollah und Mullah-Faschist weniger ist ein Gewinn.

      Kann mir dieses Geheuchel nicht mehr anhören. Die Palästinenser sollten sich eher mit Israel gegen den Hamas solidarisieren. Im Libanon ist man da ja offenbar schon ein Stück weiter.

    • Vor einem Tag

      "Wo war denn die Linke, als Assad Hunderttausende seiner eigenen Leute abgeschlachtet hat? Oder das..."

      So viele Strohmänner auf einmal aufzustellen ist bei den aktuellen meteorologischen Bedingungen schlicht unverantwortlich.

    • Vor einem Tag

      Und was eine "Genozid-Verleumdung" erlaubt, ist sich einfach mal mit der Konsensmeinung der Forschenden zum Thema auseinanderzusetzen.

    • Vor 23 Stunden

      Dieser Kommentar wurde vor 23 Stunden durch den Autor entfernt.

    • Vor 23 Stunden

      Dass es Antisemit*innen unter Linken gibt, ist natürlich wahr. Und: Ist halt komplett bekloppt, dem dezidiert expansiven Kolonialprojekt "Israel" irgendeine Art von von Legitimität durch diesen Fakt verschaffen zu wollen. Sehr sehr seltsame Vermischung sehr unterschiedlicher Punkte. Vor allem die letzten Jahre waren für viele Jüdinnen und Juden offensichtlich ein absoluter Augenöffner. Sie begannen, sich mit der Geschichte der jüdischen Arbeiterbünde, der stets rechtsradikalen Zionist*innen, und der dieses "Staates" zu beschäftigen. Noch nie habe ich so viele anti-israelische Stimmen von jüdischen Communities gehört wie heute.

      Also mal sagen: Kommt mir dezent antisemitisch vor, Jüdinnen und Juden zu unterstellen, sie fänden Israel per se dufte, und unterstützten das brutale Vorgehen seiner Regierung. War eigentlich schon mehr Text als der Hasbara-Springer-Bullshit wert gewesen wäre, aber heute bin ich etwas spendabler :)

    • Vor 21 Stunden

      Henryk Ehrlich of the General Jewish Labour Bund in Poland wrote in 1938 that "the Zionists regard themselves as second class citizens in Poland. Their aim is to be first class citizens in Palestine and make the Arabs second class citizens," and that "Zionism, in point of fact, has always been a Siamese twin of antisemitism."

      Opposition came from diverse sources: many Orthodox rabbis held that a Jewish state before the messiah was against divine will;[b] assimilationist Jewish liberals feared Zionism threatened efforts at integration and citizenship in European states;[17] and various left-wing Jewish movements, such as the Bund and Autonomists, promoted alternative forms of Jewish identity.[18]

      Dutch Jewish lawyer, journalist, and poet Jacob Israël de Haan became active against Zionism after having migrated to Palestine. In 1924, Haganah member Avraham Tehomi assassinated de Haan in Jerusalem on the orders of leader Yitzhak Ben-Zvi before de Haan was due to go to London to advocate against Zionism

      At the Paris Peace Conference, 299 rabbis voiced opposition to the notion of a Jewish Palestine, and Lansing thought that Zionism contradicted Wilson's principle of self-determination.

      Orthodox Jewish anti-Zionist figures such as Jacob Israël de Haan told the Mandate authorities that Zionists did not represent the entire Jewish community.

      Jewish historian Jonathan Judaken wrote in 2013 that "numerous Jewish traditions have insisted that preservation of what is most precious about Judaism and Jewishness 'demands' a principled anti-Zionism or post-Zionism."

      On the eve of the foundation of Israel in 1948, Judah Magnes, the president of Jerusalem's Hebrew University, opposed the imminent establishment of a Jewish state, advocating binationalism instead.

      Könnte unzählige weitere Quellen liefern, die deinen bullshit entlarven, Geeesi. Also lösch dich und hör auf Antisemitismus zu verbreiten…

    • Vor 20 Stunden

      Die Leute vom Anne Frank Haus in Amsterdam erklären Zionismus etwas anders, sind das dann auch Antisemiten, ich denke eher nicht:
      Sind alle Juden Zionisten? | Anne Frank Haus https://share.google/7ihQSJZlDtxFPHKZy