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The Alan Parsons Project - "Tales Of Mystery And Imagination"

Gleich mit dem Debütalbum des nach ihm benannten Projekts, "Tales Of Mystery And Imagination" landete Alan Parsons einen Volltreffer.

Wie es sich für ein proggiges Werk gehört, folgt das Werk einem Erzählstrang, hier basierend auf Geschichten von Edgar Allan Poe. Das Album gliedert sich in zwei Hälften: Die erste Vinyl-Seite beinhaltet gesangsorientierte Rockstücke wie "The Raven" und "The Tell-Tale Heart", während die zweite Seite nur das 16-minütige Instrumental-Epos "The Fall Of The House Of Usher" birgt, das auf orchestralen Arrangements und dramatischen Soundeffekten basiert.

Wirklich gut kam das Album bei der Kritik jedoch nicht an. Zwar wurde allgemein anerkannt, dass Parsons sein Produzenten-Handwerk bestens beherrsche, nicht ohne Grund war er auch an Pink Floyds "Dark Side Of The Moon" beteiligt. Kultstatus erreichte das Werk aber nur bei den Fans, und auch das erst mit der Zeit. In der Rückschau betrachtet, leistete "Tales Of Mystery And Imagination" einen wichtigen Beitrag für das, das einmal Progressive Rock werden sollte.

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The Alan Parsons Project - "Tales Of Mystery And Imagination"*

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1 Kommentar mit einer Antwort

  • Vor 11 Tagen

    "In der Rückschau betrachtet, leistete "Tales Of Mystery And Imagination" einen wichtigen Beitrag für das, das einmal Progressive Rock werden sollte."

    1976 war die Hochphase des Progs schon längst vorbei. Die Hauptwerke der großen Bands waren da schon erschienen und teils einige Jahre alt. Dieses Album war demzufolge kein wichtiger Beitrag zum Genre, da hier auch nichts geboten wurde, das es nicht schon vorher zu hören gab.

    • Vor 20 Stunden

      Grossartiges Album, zeitloser Klassiker. Aber wie du es sagst: 1976 war die Hochphase definitiv vorbei, eher noch die letzten grossen Klassiker als es dann mit Marillion wieder Richtung 80s ging.