13 Jahre ist das Debüt der Münchnerin Ebow nun schon alt. Bayerische Rapper jeden Geschlechts haben wir seitdem kaum mehr, umso mehr erfreut der regelmäßige Veröffentlichungsrhythmus: Knapp zwei Jahre nach "FC Chaya" folgt die "Typologie Eines Lebens". Hört sich etwas ungelenk nach Schreibmaschinenkurs …

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  • Vor einem Monat

    Nach "die heilige Haiyti" hatte ich keine Lust mehr weiterzulesen und reinzuhören, weil ich die Bewertung nicht mehr ernstnehmen kann. Sry

  • Vor einem Monat

    Ne, da überkommt mich der alte Fremdscham, wenn jemand Deutsches irgendwas Sentimentales oder Deepes erzählen und Sprechgesangskunst imitieren will. Ähnlich wie der Fremdscham, den ihr beim Lesen meiner Kommentare über Deutschrap empfindet :)

    • Vor einem Monat

      ...vor allem, wenn die Tracklist mit "Wasser" beginnt und mit "Sonne & Mond" endet, aber den Versuch "startet" mit "Typologie Eines Lebens" (zum Teil Tatächlich) originell zu klingen. Aber wer independent ist, der Ciaot auch mal hinter die Coolissen.

  • Vor einem Monat

    Puh, Album Nr. 6, noch nie was von gehört. Bei Ebow denk ich eher an das ehemalige laut muppet ElbowBilly oder wie der hieß

    Reingehört in alle youtube Singles zum Album. Das ist wack, sorry. Nichtssagende Beats treffen auf kraftlose Performance ohne irgendetwas markantes beizutragen. Deutschrap ist einfach dead wie Väter

    Das hat mich jetzt jedoch animiert ins Juju-Album reinzulauschen, das hatte ich ganz vergessen..vielleicht geht da ja mehr

  • Vor einem Monat

    Das Album ist vom Soundbild her sehr stabil. Der erste Track "Neues Leben" ist aber schon schwer Esperanto-coded, da würde mich nicht wundern, wenn Max Herre einige Zeile geghostwritet hat. Macht den Track aber nicht schlecht.

    Ist tatsächlich auch das erste Mal, dass ich mir ein Projekt von ihr angehört habe, da mir die Singles persönlich ein wenig zu unauffällig waren. Und das wäre glaube ich mein größter Kritikpunkt: Es ist nach allen Regeln der Kunst gute Musik, aber eben nach Regeln. Viele Songs reihen sich nahtlos in verschiedene Playlists ein und ein paar würde ich mitsummen, wenn sie im Radio liefen und gute Hintergrundmusik ist tatsächlich eine Kunst, die schwerer ist, als man zunächst glaubt. Und das ist natürlich schade, weil sie viel kann und den Vibe hat.

    "Bau' mein Reich wie Kleopatra nenn' mich Cleo" finde ich als Hookline tatsächlich etwas stumpf und wack. Müsste da nicht irgendwas wie eine Pointe oder kommen? Oder verstehe ich da irgendeine Referenz nicht? Also es kommt für mich so rüber, als würde ich rappen: "Lecke Eier wie ein Friedrich nenn mich Fritz."

    Aber ja, ansonsten gutes Album. FC Chaya wurde hier ja auch von einigen Usern positiv hervorgehoben, vielleicht gebe ich mir das mal.

  • Vor einem Monat

    Ebow geht ab. Live Maschine, lustige Person und gute Vibes. FC Chaya fand ich Topp, das hier checke ich mal ab.

  • Vor einem Monat

    Mir ist Evow zum ersten Mal mit dem Song „Oriental Dollar“ untergekommen. Damals hatte ich das unter „Aha, bayrische MIA!?“ abgespeichert. Angesichts deren Werdegangs kann man sich eine Permutation zu deutsche Earl Sweatshirt ja eigentlich nur wünschen.

    Album tatsächlich cool. Holt mich persönlich sehr viel mehr ab als FC Chaya.
    Auch wenn ich Teile hier musikalisch durchaus mühsam finde (LMS zB großer Reinfall), macht der Rest es wett, und vor allem, rar genug, kann man das Ganze wirklich als Album durchhören, und nicht nur als lose Ansammlung von Playlist-optimierten Singles.

  • Vor einem Monat

    Geht für mich gar nicht, aber im Kontext D-Rap sicherlich ok. Im Vergleich zu anderen Reviews (natürlich unterschiedliche Rezensenten) sind 4/5 natürlich Wahnsinn.

    • Vor einem Monat

      Review klingt auch recht unentschlossen. Denke, 3/5 wären passender dazu gewesen. Aber wenn ein Bülent Ceylan schon 3 Sterne bekommt, muss eine Ebow 4 kriegen.