HGich.T nun wieder. Das ranzige Bums-Kollektiv, das Kunstkenner und "Freunde des gepflegten Trash" ernüchternde Interpretations-Errors verschafft und in die Logik-Bredouille bringt, hat ein viertes Album veröffentlicht und es ist wieder ausschließlich geil. Zwischen Mozart, Cohen und Nirvana und …

Zurück zum Album
  • Vor 9 Jahren

    Super Rezi, Paula. Damit sprichst du mir wahrlich aus der Seele. Hast du toll geschrieben! :)

  • Vor 9 Jahren

    :D :D, schöner trick, den lenny in einer hgich.t-rezi unterzu bringen. und zumindest eine gewisse verbindung zum anderen cohen marke "sasha baron" wäre ja auch gar nicht mal unpassend.

    die scheibe sehe ich nicht so positiv.

    - die freak-, retardierten- und loserkarten funktionieren nicht mehr so effektiv. weder auf der anarcho-ebene noch auf dem schock-, bad taste- oder voyeur-level.

    der zitierte "hauptschuhlwecker" wiederholt lediglich die zum kult (ich hasse das wort) gewordenen grundsongs. ihr betreuungs-dadaismus mit "hurrah, hurra, die ausserirdischen..." reißt da echt nichts raus. "uhu arsch" ist auch nichts weiter als "mein arsch" part II von lecko grande.

    das ist so dermaßen langweilig, weil man es ja mittlerweile erwartet. und ohne den überraschungseffekt des "shocking" ist das doch nur noch tüdelkram.

    - ohne subversive gewichte wie seinerzeit "künstlerschweine" oder gäste wie dr kuhlbrodt als dirty old fart, wirkt das gebotene noch beliebiger als ohnehin schon.

    aus meiner sicht scheitern hgich.t hier zum ersten mal auch dann, wenn man ihre eigene methode zum maßstab erhebt.

    der joke ist in dieser inszenierungsform irgendwie durch; egal von welcher seite man ihn betrachtet. es bleibt nur noch loriots gleichgültiges "achwas?". es se denn, man goutiert den in der tat kompromisslosen nihilismus der scheibe. insofern dann vielleicht doch ein diabolisches "meisterwerk".

  • Vor 9 Jahren

    Three tracks in, bisher konnte mich nur "Illuminaty Baby" ansprechen.

    • Vor 9 Jahren

      "Skeletor" kommt auf Weed sicher ganz gut. Nüchtern gefällt mir nur der Ansatz (der Refrain und das Gitarrensolo :D). Die "Therapie Wirkt" nur die ersten 30 Sekunden. "Uhu-Arsch" ist erfrischend kurz, funktioniert aber nur als Videofragment (die Bilder zu dem Song sind imho endlich Mal on point, steht dem Ganzen recht gut...). "Eins Zwei Nackidei" watet endlich Mal mit neuen Einflüssen auf - kulturell äußerst gut platziert, nice :D. "Illuminaty Baby" sogar fast schon normal konsumierbar und irgendwie romantisch.

      Den "Haubschulwecker" und "100 Jahre Mühle" habe ich nicht gefunden, Rest fand ich scheiße oder langweilig. Oder beides.

      Erstes Fazit: für mich bisher deutlich das beste H.GichT Album nach dem Debüt. Und defnitiv das Hörbarste.

    • Vor 9 Jahren

      Ach ja, Wertung... 3/5. Eine EP nur mit "Skeletor", "Eins Zwei Nackidei", "Illuminaty Baby" und vielleicht noch "Uhu-Arsch" würde ich kaufen. :D

  • Vor 9 Jahren

    hallo laut.de!

    könntet ihr mir bitte vielleicht mal erklären was dieses album 4 mal so gut macht wie lecko grande oder mein hobby arschloch?

    mein verdacht ist ja, dass die musik ähnlich gut/schlecht ist, nur damals fandet ihrs einfach kacke und jezt wo die plötzlich bisschen mehr aufsehen erregen ist es geniale kunst

  • Vor 9 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 9 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 9 Jahren

    haha, da haut die Autorin mal auffn Putz und tut so als ob sie ne ganz Krasse wäre...aber ansonsten Annett Louisan Reviews schreiben...

  • Vor 9 Jahren

    Geiles Album! Weiß garnicht was ihr alle habt. Is Kunst und brauch nich weg. :)