20 Stunden Kölschrock-Geschichte: Der BAP-Chef analysiert Lieblingsalben und Ausfälle.

Köln (kluk) - 50 Jahre, 30 Bandmitglieder, 18 Studioalben. Gestatten: BAP, aus Kölle am Rhing. Missionare der kölschen Sprache, in der Republik und weit darüber hinaus. Gestartet als Proberaumband um Wolfgang Niedecken – dem "Südstadt-Dylan", der am 30. März 2026 seinen 75. Geburtstag beging.

Alex Klug ist BAP-Kenner seit seinem neunten Lebensjahr und hat sein hart erspartes Taschengeld schon vor späteren Reissue-Wellen auf die Konten dubioser eBay-Vinyl-Drittanbieter überwiesen. Sein Album-Ranking besprach er direkt mit Niedecken, den er bereits 2016, 2020 und 2024 für laut.de getroffen hat.

Hier geht's zum BAP-Albumranking

Viel zu lange mussten sich BAP auf eine Phase reduzieren lassen, die tatsächlich nur 19 der 50 Jahre einnimmt: Die mit Klaus "Major" Heuser an der Gitarre, der sich mit den Kompositionen zu "Verdamp Lang Her", "Jraaduss", "Kristallnaach" und "Wellenreiter" zum zentralen Architekten des BAP-Sounds gespielt hat – und später soundtechnisch mehr als einmal mit Niedecken kollidierte.

Auch die große Liste anderer Ex-Mitglieder erzählt die Geschichte einer Band, die nicht immer ohne Reibereien, Abnutzungserscheinungen und Egos auskam. Genau der Stoff also, aus dem große Musik entsteht. Etwa in Form von 13 Nummer-eins-Alben, 6 Millionen verkaufter Platten – und das alles in einer Sprache, die man "övverall" versteht. Klar, dass die Meinungen bei über zwanzig Stunden Kölschrock auch mal auseinander gehen, während sich die Einschätzungen der beiden Kölner zu einigen Alben aber auch decken. Ein ausführliches Interview zu allen Studioalben folgt später im Jahr.

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Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Bap,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta)

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6 Kommentare, davon 4 auf Unterseiten

  • Vor 40 Minuten

    Ich hab' irgendwie den Moment verpasst, als dieses ganze Deutsch-Pop-Rock-Gedöns nostalgisch-cool wurde. Egal, ob Grönemeyer, Westernhagen oder diese Exemplare hier. Da mich das echte Leben sowieso noch nie interessiert hat, ist das alles für mich ein großes Rätsel und geht mir nur noch auf den Wecker. Allerdings sind BAP noch das wesentlich kleinere Übel als all die anderen Jestalten. Immerhin guckt er grimmig drein in die Kamera und grinst nicht so dämlich feist wie ein gewisser Herr G. ständig.