Bereit für hölzerne Hits, Flatearther, Pop-Futurismus und grölende Männer? Dann kommt mit, auf einen Trip, zehn Jahre zurück.
Konstanz (laut) - Man hört sie gar nicht mehr, die Abgesänge auf das Album-Format, die eine Zeit lang überall ertönten. Hält wirklich niemand mehr die Langstrecke durch? Oder war es vielmehr nicht schon immer so, dass ein einzelner Track mehr sagen kann als tausend Worte? Ein Song genügt manchmal, um Flashbacks in eine andere Zeit zu bescheren. Um ganz sicher zu gehen, dass ihr auch im Jahr 2016 landet, haben wir euch allerdings nicht nur einen ausgesucht, sondern derer zwanzig. Für die zehn Zumutungen, die wir hier exhumieren, habt ihr euch die zehn Leckerlis danach auch redlich verdient:
Beim Blick zehn Jahre zurück wirkt es, als habe sich gar nicht so viel verändert. Prince, David Bowie, George Michael und Leonard Cohen fehlen weiterhin. An den Gedanken, ein Typ wie Donald Trump könne die Geschicke der westlichen Welt lenken, hat man sich immer noch nicht gewöhnt. Haben Flache-Erde-Theorien noch immer Hochkonjunktur? Angesichts vor sich hirnzerkrümelnden Bildungswesen: bestimmt.
Doch auch Europa ist lost, das zeigte sich in vieler Hinsicht schon 2016: In Deutschland haben wir besonders wenig dazugelernt, gingen wieder einmal einem Österreicher auf den Leim, und mit ausgesprochen mäßigen Fußball-Hymnen ließ sich zwar bei der EM nix reißen, leider aber doch in den Charts. Obacht: Mitgröl-Alarm.
Zum Glück war aber auch 2016 nicht alles schlecht. Neben zugegebenermaßen extrem hartem Trash gab es durchaus auch Hörenswertes. Selfmade Records, damals noch existent, bewiesen, dass sich auch ohne halbkanadischen Comic-Pimp Holz-, pardon, Goldstatus erreichen lässt. Am entgegengesetzten Ende der Klamauk-Skala prophezeite ein wortgewaltiger britischer Lyriker eine dsystopische Zukunft, während eine Rocklegende in Form herzzerreißender Lieder den Tod seines Sohnes betrauerte.
So klingt 2016
Einzelne Songs können eine*n mühelos auf dem Zeitstrahl zurückkatapultieren, ja. Um sich sich aber in 2016 festzukrallen und dort die Memory Lane auf- und abzuflanieren, braucht es schon ein bisschen mehr. Das gibt es, ihr ahnt es vielleicht, bei unserem Jahrgangs-Radio laut.fm/2016. Die Grütze haben wir herausgefiltert und nur die akustischen Perlen aufgehäuft. ihr könnt also bedenkenlos einschalten:












































































































































































1 Kommentar
Wow, 20 Songs und 19 davon (Ausnahme Bowie) kannste vergessen.