Metallica - "Master Of Puppets"
Das muss man sich einmal vorstellen: Binnen lächerlicher drei Jahre krempelten Metallica mit ihren ersten drei Alben mal eben den Metal auf links. "Kill 'Em All", "Ride The Lightning" und schließlich "Master Of Puppets" ist das heilige Triumvirat der harten Wurst.
Nachdem sie schon mit "Ride The Lightning" ihren Sound ausdifferenziert hatte, wollte die Band mit dem Nachfolger dann Nägel mit Köpfen machen und ging schon die Arbeiten professioneller an als zuvor. Lars Ulrich nahm Schlagzeug-Unterricht, Kirk Hammett ließ sich von Saitenhexer Joe Satriani in Studiotechniken einweisen, und James Hetfield feilte an seinem Gesang. Ergebnis: eines der allerallerallerwichtigsten Musik-Alben der Geschichte. Das erkannte sogar die altehrwürdige Library Of Congress und nahm das gute Stück als erstes Metal-Album überhaupt in seine Sammlung auf.
Fun Fact: Eine Zeit lang stand sogar im Raum, dass Rushs Geddy Lee den Produzentenjob übernehmen sollte, was aber aus terminlichen Gründen nicht hingehauen hat. Beim Erscheinen war allen klar, dass das hier ohne Frage top notch ist. Nur ein paar Versprengte heulten schon 1986 herum und wollten lieber Altbewährtes. "Master Of Puppets" markierte ihren kreativen Höhepunkt, den Metallica trotz des zunehmenden kommerziellen Erfolgs nie wieder erreichten. Ausnahmslos jedes der acht Stücke ist eine Zierde für jedes Live-Set der Band, der Titeltrack ist außerdem der meistgespielte der Bandhistorie.
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1 Kommentar
Da könnte ich ja froh sein, dass sie Anno 2006 dieses Album bei RaR zum zwanzigjährigen Jubiläum komplett gespielt haben. Aber damals hat‘s mich genervt, weil das Set für kaum etwas anderes gereicht hat.