Slayer - "Reign In Blood"
In der Kürze liegt bekanntlich die Würze. In nicht einmal einer halben Stunde Spielzeit krawallen sich Slayer durch zehn gar köstliche Nummern, die in Gänze das definieren, was man gemeinhin unter dem Begriff "Thrash" versteht. Oft kopiert, nie erreicht, nicht einmal von sich selbst. Aus gutem Grund fuhren Hannemann, King, Araya und Lombardo das Tempo auf "South Of Heaven" wieder runter. Der Wettbewerb, wer noch schneller und brutaler lärmen konnte, fand ohne das Quartett aus Kalifornien statt.
Auch wenn die Herrschaften nie das kommerzielle Level der Kollegen von Metallica erreichten, der Einfluss von "Reign In Blood" auf nachfolgende Krachkapellen-Generationen sticht jedes "Master Of Puppets" aus. Hier stimmt einfach alles. Songs, direktemang aus Beelzebubens Playlist, vereinen sich mit einem brutalen Sound, den Rick Rubin der Band auf den Leib maßschneiderte.
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1 Kommentar
Gutes Album, aber trotzdem überbewertet