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Manuel Berger

1. Kuunatic – Wheels Of Ömon
2. Anna von Hausswolff – Iconoclasts
3. Wardruna – Birna
4. Ghost – Skeletá
5. Nine Inch Nails – TRON: Ares
6. Swans – Birthing
7. Testament – Para Bellum
8. Turnstile – Never Enough
9. Ichiko Aoba – Luminescent Creatures
10. Asaf Avidan – Unfurl
11. Tunng – Love You All Over Again
12. Gaahl's Wyrd – Braiding The Stories
13. Bad Bunny – Debí Tirar Más Fotos
14. Hildur Guðnadóttir – Where To From
15. Deftones – Private Music
16. Chercán – Chercán

2025 hatte, ehrlich gesagt, recht wenige Alben, zu denen ich nach erstmaligem Hören regelmäßig zurückgekehrt bin. Lag möglicherweise an mir. Kuunatics "Wheels Of Ömon" blieb jedenfalls hängen, vielleicht auch, weil mich Shoko Yoshidas Bass im Opening-Track so angenehm an Om erinnert. Liebe aufs erste Ohr wars außerdem, als Nine Inch Nails für den "Tron"-Soundtrack loswummerten und mit Unterstützung von Boys Noize eine Schnittmenge aus Bandvergangenheit und Reznor/Ross-Scores hinbekamen. Kino lohnt sich – allerdings in diesem Fall vor allem für den Sound, weniger für den Film selbst… naja.

Kurz sei an dieser Stelle auch das neue "Album" (wenn man es denn so nennen möchte) von Serj Tankian erwähnt: "Covers, Collaborations & Collages" klingt zwar unfertig, verdient aber trotzdem mehr Chancen und Aufmerksamkeit, als ihm viele gegeben haben. In den besten Momenten blitzen hier Parallelen an das meiner Meinung nach noch immer spannendste Tankian-Solowerk "Imperfect Harmonies" auf. Am eindrücklichsten agiert der Sänger nämlich nicht, wenn er System Of A Down-Erwartungen ohne System Of A Down erfüllen soll, sondern wenn er manchmal komisch anmutende neue Wege ausprobiert.

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