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Wie ein Verkehrsunfall

... zu diesem Schwachkopf hier:

Wenn Felix Blume (das Fliegende Spaghettimonster bewahre!) Bundeskanzler wäre, hätte "Sport, gerade Kampfsport (...) oberste Prämisse, denn: Wenn der einzelne nicht wehrfähig ist, wie soll es dann das ganze Land sein?" Kollegah schwadronierte dann, befeuert vom gleitmittelig-devoten "Geil!" des Interviewers, noch weiter: von deutschen Männern, die wieder Männer werden müssten, von der Notwendigkeit, "wieder zu erstarken, auch körperlich", und von "denen da oben", "die verarschen das ganze Volk".

Yüah, genau! Endlich ein spalterischer Rattenfänger, der mit den bewährten Parolen vom starken Mann und dem wehrhaften Vaterland abgehängten Jungs einredet, dass ein Pimmel und ein deutscher Pass Gründe wären, um "stolz" zu sein! Genau, was diesem Land in aufgeheizten Zeiten noch gefehlt hat.

Seine Bewerbungsrede um die Kanzlerschaft hielt Kollegah übrigens bei der Eröffnung seines Fitnessstudios. Als Geschäftsführer dieses Unternehmens führt das Impressum Heidrich Kopelke, den Sohn von Axel Kopelke, der wiederum Gründer des Neonazi-Ausstatters Thor Steinar ist. Sagsjanurnochmal. Netzwerken können sie ja, die Faschos.

Äh ...


... aha, aha.

Ich würde das ja alles gerne auf den "schweren Unfall" zurückführen, den Kollegah, der göttliche Auserwählte, in seinem heiligen Maybach mirakulöserweise so unversehrt überstanden hat, dass er unmittelbar danach aussteigen, ein Video aufnehmen und die existenzielle Erfahrung direkt in ein Gemälde verwandeln konnte ...

Aber, ne. Der Typ hatte auch vorher schon einen Dachschaden.

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