Nach den Electro-Experimenten auf "EBM" erinnert der neue Song an die frühen Jahre der Briten.
Konstanz (map) - Mit dem neuen Song "The Rush" hat die britische Indie-Rock-Band Editors ihr achtes Studioalbum "Surface, Echo & Sound" für den 30. Oktober angekündigt. Nach "EBM" aus dem Jahr 2022, das in Zusammenarbeit mit dem Elektronik-Produzenten Benjamin John Power alias Blanck Mass entstand, schlagen die Editors nun wieder andere Töne an. Als die Band im Sommer 2025 zusammenkam, um neues Material zu schreiben, stand der Wunsch im Vordergrund, nach mehreren stark studioorientierten Alben zu einem natürlicheren und organischeren Ansatz zurückzukehren – ganz ähnlich wie zu ihren Anfängen.
Diesen Kurswechsel hört man. "The Rush" beginnt akustisch mit einer Mandoline, bevor treibende Drums einsetzen und die markante Stimme von Frontmann Tom Smith die Nummer trägt. Insgesamt wirkt der Track deutlich direkter und bandorientierter als das elektronische Klangbild des Vorgängers. Inhaltlich beschreibt Smith den Song als eine imaginäre Barszene, in der zwei Menschen bei einem Drink über das Leben sprechen und gemeinsam auf dessen Höhen und Tiefen zurückblicken. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Nähe und Geborgenheit: die Bedeutung von Freunden, Familie und geliebten Menschen als Halt in schwierigen Zeiten. Laut Smith ist diese Suche nach Trost und Verbundenheit ein Motiv, das sich durch viele seiner Texte zieht: "This living hurts, it's meant for ending / This living hurts, but nothing hurts like the rush".
"The Rush" erinnert stellenweise an Maximo Park oder The National mit mehr Power. Damit geben die Editors einen Ton für das neue Album an, der super funktioniert und neugierig auf den Rest macht.
Editors live:
07.02.2027 München – Zenith
08.02.2027 AT-Wien – Gasometer
11.02.2027 Berlin – Columbiahalle
14.02.2027 Köln – Palladium
16.02.2027 Leipzig – Haus Auensee
20.02.2027 Hamburg – Inselpark Arena














1 Kommentar
Ich finde den Song maximal langweilig. Zwar mag das jetzt nicht mehr ganz so nach belanglosem Stadion Rock klingen, aber belanglos ist es weiterhin und hat meiner Meinung nach, mit den ersten beiden kreativen und sehr starken Alben, nahezu nichts am Hut. R.I.P. EDITORS!
Aber der neue Song von Silke Bischoff ist stark!