Nach vier Jahren meldet sich Lorde mit "Green Light" und "Liability" zurück. Auch das neue Album "Melodrama" könnte anders klingen als erwartet.

Auckland (ana) - Lorde bringt erstmals seit "Pure Heroine" neues Material unter die Leute. Die Single "Green Light" kündigt gleichzeitig auch ihr neues Album an: "Melodrama" soll noch in diesem Sommer erscheinen.

In ihrem neuen Song klingt der Shootingstar aus Neuseeland anders als erwartet. Der klare Elektrosound ist verschwunden, stattdessen gibt es größere Pop-Komplexe zu hören. Dennoch hat Lorde ihre Kantigkeit nicht verloren und zeigt auf "Green Light" eine brüchige Melodie, die trotzdem ins Ohr geht.

Wie Lorde im Interview mit Apple Music erzählt, handelt der Song von ihrem ersten großen Herzschmerz. Passend dazu bewegt sich Lorde im Video einsam und nachdenklich durch eine nächtliche Stadt. Je stärker der Rhythmus des Songs wird, desto wilder tanzt die Sängerin und versucht so, ihren Schmerz zu kompensieren.

Fotos

Lorde

Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Lorde,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen)

Weiterlesen

laut.de-Porträt Lorde

Erstaunlich: Mit gerade einmal 16 Jahren veröffentlicht Lorde 2013 ihr erstes Album "Pure Heroine". Nicht irgendwo, sondern gleich weltweit beim weltgrößten …

10 Kommentare mit 5 Antworten

  • Vor 9 Jahren

    Gefällt mir gut. Ich hatte befürchtet, dass das nächste Album extrem glattgebügelt wird (die hängt doch immer mit T. Swift rum, oder?). Aber das ist einfach ein guter Pop-Song, der trotz der Eingängigkeit Intessant ist.

  • Vor 9 Jahren

    Der Song ist einfach nur Schönheit. Einfach richtig richtig toller euphorischer Popsong. Hätte ich von Lorde so nicht erwartet. Der Song wird sicher steil gehen in den nächsten Wochen und Monaten.

  • Vor 9 Jahren

    Abgesehen vom Piano-Klimper-Intro (wann gewöhnt mensch sich das endlich mal ab?) richtig stark.

    • Vor 9 Jahren

      Gar nicht. Um im Radio gleich am Anfang des Songs die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, macht sich das einfach gut. Nicht innovativ, aber auch nicht störend

    • Vor 9 Jahren

      Santi! Schön dass larq zum menschentum gefunden hat.

    • Vor 9 Jahren

      @Mon: Eben weil es nicht innovativ, sondern völlig verbraucht ist, zieht es meine Aufmerksamkeit überhaupt nicht auf sich.

      @Dogma: Ja, aber ich bin mir nicht sicher, ob "mensch" so glücklich gewählt ist, immerhin denkt man dabei sofort an einen Menschen. Ist das nicht furchtbar speziesistisch? Vielleicht sollte man lieber "lebewesen" benutzen.

    • Vor 9 Jahren

      Das ist terrestrischer Biologismus! Als nicht-kohlenstoffbasierte Lebensform fühle mich da gleich diskriminiert!

    • Vor 9 Jahren

      Ich würde mich zudem entschieden für die Inklusion aller Nicht-, Zwischen- und Unter-Lebensformen aussprechen.