Dominik Paris brüllt ins Mikrofon von Rise Of Voltage. Nun geht der Italiener auch in die Sportgeschichte ein.

Bormio (ebi) - Olympiasieger und Metal-Sänger. Eine Kombination, die nur wenige vereinen. Dominik Paris seit dem vergangenen Samstag schon: Der italienische Skirennläufer aus Meran gewann bei den Olympischen Winterspielen auf der Stelvio-Piste in Bormio die Bronze-Medaille in der Herrenabfahrt. Der Südtiroler musste sich nur dem Schweizer Franjo von Allmen (Gold) und seinem Landsmann Giovanni Franzoni (Silber) geschlagen geben.

Seine beiden Leidenschaften, Skisport und Metal, thematisierte Paris bereits in der Doku "Downhill Skiers – Ain't No Mountain Steep Enough". Paris gründete Rise Of Voltage 2017 mit, mittlerweile stehen zwei Alben zu Buche: "Time" (2018) und "Escape" (2024). Das Quartett kategorisiert seinen Stil selbst als Groove-Metal. Bereits im Alter von 14 habe er begonnen, sich für Musik zu interessieren, so Paris: "Ich bin auf jeden Fall der bessere Skifahrer, aber wenn man Metal hört, bin ich auch nicht so schlecht", zitiert ihn Loudwire.

In Bormio auf dem Treppchen zu stehen, war ein ganz besonderer Moment in der Sportkarriere des Südtirolers: Der 36-Jährige fuhr bei seinen fünften und letzten Spielen endlich eine Medaille ein. Zuvor war er bei Olympia immer leer ausgegangen. Sein bis dato größter Erfolg: Weltmeister im Super-G 2019 im schwedischen Åre.


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