Der Tokio-Hotel-Gitarrist spricht im Podcast mit Bruder Bill über seine Clusterkopfschmerzen.

Los Angeles (mag) - In der neuen Folge des Podcasts "Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood" gibt Tokio Hotel-Gitarrist Tom Kaulitz Einblicke in seine unheilbare Krankheit, an der er seit Jahren leidet. "Leider bin ich in meiner Cluster-Kopfschmerz-Periode angekommen", so der Musiker.

Nach einer Pause von einem Jahr plagen ihn die Beschwerden nun wieder seit einer Woche: "Ich hatte gestern eine Attacke. Ich habe wirklich so für anderthalb Stunden gedacht, ich würde mir am liebsten den Kopf abhacken." Er wolle sich aber nicht beklagen, andere Betroffene würden noch häufiger unter Schmerz-Attacken leiden als er. Wenn er seine Medikamente rechtzeig nehme, könne er die Schmerzen meistens auch gut im Zaum halten.

Die Erkrankung äußert sich durch starke oft einseitige Schmerzanfälle im vorderen Kopfbereich, die je nach Attacke bis zu drei Stunden anhalten können. Während bei 'normalen Kopfschmerzen' gängige Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen helfen, benötigen Menschen, die unter Clusterkopfschmerzen leiden, oft andere Medikamente zur Symptomlinderung, sogenannte Triptane. Manchmal jedoch, erklärt Kaulitz, komme der Wirkstoff selbst in Spritzenform zu spät, "... dann geht's halt voll hoch auf die Zehn, also Schmerzlevel-Zehn".

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Tokio Hotel

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laut.de-Porträt Tokio Hotel

In Tokio gibt es viele Hotels. Sonderbare sogar. Hotels, in die so viele Menschen wie möglich hinein gequetscht werden, dass sie in kleinen Röhren schlafen …

5 Kommentare mit 49 Antworten

  • Vor 2 Tagen

    Ich möchte an dieser Stelle öffentlich machen, dass ich am Wieselsyndrom leide. Es kam ohne jegliche Ankündigung.

  • Vor 2 Tagen

    Ich vermute, die schrille Stimme der Heidi trägt nicht zur Besserung bei...

    • Vor 2 Tagen

      Vorsicht,
      eine Frau nur an der Schrilligkeit ihrer Stimmklangfarbe zu beurteilen, könnte man als misogyn einordnen.

    • Vor 2 Tagen

      Hätte jemand dies getan, könnte man das evtl folgern. Wär nur arg spekulativ.

    • Vor 2 Tagen

      Ist der Begriff misogyn hier bei laut.de ein Modewort?? Vorher bin ich dem nie begegnet

    • Vor 2 Tagen

      Heidi Klum haten? Ja, bitte so misogyn wie möglich!

    • Vor 2 Tagen

      @mubasi: nee.

    • Vor 2 Tagen

      Klassiker! Es ist für mich unerklärlich, wie sich ein misogynes Format wie GNTM 20 Jahre lang (Wtf) halten kann. Vielleicht ist die Sendung eine Art soziologische Studie, um zu veranschaulichen, dass Frauen sich gegenüber anderen Frauen noch misogyner verhalten als in allen anderen Konstellationen. Wie auch immer. Ein totaler Clusterfuck! Muhhhh mu muhh Mubasi out

    • Vor 2 Tagen

      Bei Heidi Klum fällt es mir tatsächlich ein bisschen schwer meiner Maxime „Don‘t hate the player, hate the Game“ zu folgen… (to be fair, es gibt leider unzählige Menschen, bei denen es mir wesentlich schwerer fällt).

    • Vor 2 Tagen

      „ um zu veranschaulichen, dass Frauen sich gegenüber anderen Frauen noch misogyner verhalten als in allen anderen Konstellationen“

      Dem ist natürlich nicht so

    • Vor 2 Tagen

      Nein, natürlich nicht. Die "Mädchen" gehen alle sehr respektvoll miteinander um, auf Tittenhöhe sozusagen.

    • Vor 2 Tagen

      Das ist ja nicht das, was du gesagt hast. Du kannst nicht sagen „Frauen [verhalten] sich gegenüber anderen Frauen noch misogyner als in allen anderen Konstellationen“ nur aufgrund von Interaktionen einer kleinen Menge junger Frauen, die du in Ausschnitten einer „Reality-Show“ gesehen hast. So funktioniert das nicht.

    • Vor 2 Tagen

      „Don‘t hate the player, hate the Game“ zu folgen…

      Wieso kann man nicht beide haten? Muss man doch soagr.

    • Vor 2 Tagen

      @Caps Das ist korrekt. Na ja, ich finde Heidi Klum zum Kotzen. Das game steht ja nicht im luftleeren Raum, sondern wird von playern gelenkt.

    • Vor einem Tag

      "Das game steht ja nicht im luftleeren Raum, sondern wird von playern gelenkt."

      Das stimmt, und da macht es dann auch Sinn mit Kritik anzusetzen, wenn Player viel Macht über die Regeln des Games haben. Ich bin da als Außenstehender aber nicht in der Lage sicher zu sagen, wie viel Macht sie wirklich hat oder hätte wenn sie bereit wäre die zum Wohle der Allgemeinheit zu verwenden. Was würde sich ändern für sie, wenn sie das wirklich machen würde, wäre es kurzfristig erstmal kein Fortschritt bei der Lösung der Probleme, die auch schon vor ihr existierten, jemand anderes würde das weitermachen, aber hat glaub ich eh lange nicht so viel Einfluss mehr wie früher auf die Jugend, das ist heute TikTok. Parallel dazu würde ihre Zahl wesentlich langsamer nach oben gehen und das ist nunmal ein Argument, bei dem viele dann ja sagen, solange es legal ist und manchmal sogar wenn nicht. Daher sollten wir uns weniger an den Playern aufhalten, höchsten an denen, die versuchen es aktiv zu bekämpfen wenn Menschen versuchen etwas für alle besser zu machen. Gegen die sollte die Macht aller, die möchten dass es für alle besser wird, gerichtet sein.

      „Wieso kann man nicht beide haten? Muss man doch soagr.“

      Weil sich an einzelnen Playern abarbeiten die Regeln nicht ändert. Bei Heidi Klum wäre es für mich halt nicht direkt klar, ob die aktiv etwas dagegen tun würde, wenn eine politische Bewegung mit Mehrheit versuchen würde das Game so zu ändern, dass der Kapitalismus in seiner jetzigen Form abgeschafft wird. Falls ja, dann gerne hassen, weil es dann ein Hindernis beim ändern der Regeln ist. Wenn nicht, dann ist das nur ein Player der durch einen anderen ersetzt werden kann, welcher dann eher für diese Sache gewonnen werden müsste, was durch hate viel schwerer gemacht wird.

    • Vor einem Tag

      Man begeht mMn einen Fehler, wenn man die Konzepte Player-Game - letztendlich eine relativ klobige und unvollständige Metapher für ein komplexes System - nimmt und versucht daraus tragfähige Theorien und Ansätze für gesellschaftlichen Wandel zu erarbeiten. Wenn das Handwerkszeug, mit dem man arbeitet, der Sache nicht gerecht werden kann, sollte man nicht davon ausgehen, dass die Schlussfolgerungen, die man damit erarbeitet, unbedingt korrekt oder hilfreich sind.

    • Vor einem Tag

      Naja, wenn's um den Mann geht, der nach außen modern und grün ist aber nach "innen", wenn alle wegschauen, den Urlaub regelmäßig finanzieren kann und alles Weitere, dann können viele Frauen in Konkurrenzsituationen schon ziemlich hart zueinander sein. Selbst oft aus der Beobachterrolle erlebt, natürlich nicht selbst, weil ich als Anti-Kapitalist natürlich jegliche Form von Fuerteventura-Urlaube verweigere, was dann semantisch mit dem Trick "der hat kein Feingefühl für die Wünsche einer Frau" umgangen wird. Auch schon oft angesprochen, jedesmal verneint.

    • Vor einem Tag

      @Gleep: du sagst „man begeht einen Fehler“, nennst aber weder eine Begründung noch Beispiele. So sehe ich hier kein Problem.

      Du nennst meinen Ansatz „ eine relativ klobige und unvollständige Metapher“, aber damit liegst du falsch: Das ist keine Metaphorik, das ist Modellbildung. Außerdem ist das nicht unvollständig, falls du da anderer Meinung ist, liegt es an dir das zu zeigen und nicht einfach durch das Anhängen eines Adjektivs zu behaupten.

      „ Wenn das Handwerkszeug, mit dem man arbeitet, der Sache nicht gerecht werden kann“

      Auch hier bleibst Du jegliche Argumentation schuldig und reiterierst lediglich eine Behauptung.

    • Vor einem Tag

      @Lost: Auf Fuerteventura war ich 2012, finanziert durch meinen Minijob bei Burger King und Bafög. War mir alles in allem etwas zu touristisch in der Stadt, wo unser Hotel war. Aber im Hinterland war es sehr schön, die Landschaft, die koloniale Architektur in Betancuria, der schwarze Sandstrand von Ajuy…

    • Vor einem Tag

      Hast du denn die Gültigkeit deines Modells begründet oder Beispiele genannt?
      Ist natürlich verständlich, dasa du das ohne Begründung wenig überzeugend findest und dir entsprechend eine wünschst. Aber für mich liest sich das so, ala forderst du von mir hier eine Bringschuld, die du selbst genauso wenig eingelöst hast?

    • Vor einem Tag

      ,"....aber hat glaub ich eh lange nicht so viel Einfluss mehr wie früher auf die Jugend, das ist heute TikTok...."
      "...Wenn nicht, dann ist das nur ein Player der durch einen anderen ersetzt werden kann, welcher dann eher für diese Sache gewonnen werden müsste, was durch hate viel schwerer gemacht wird."

      Unkonkretes wörtliches Rumgedruckse,
      schiere Annahmen...
      Ich kenne junge, gebildete Erwachsene Frauen, die gucken das regelmäßig und das ist nicht nur anekdotisch...
      Und die schauen das auch vordergründig nicht nur, um sich darüber lustig zu machen... Sondern nehmen die Show viel zu Ernst
      Außerdem gibbet auch bei Tiktok nicht gerade bessere Inhalte zum Großteil...
      ...Wenn der Player nie was dafür kann, sind alle unhazelbar, dann?
      Schwach, Capsi, schwach
      Du warst mal so gut, (das fanden zumindest andere)
      Für mich bist du auch nur ein Lauch, wie wir alle,
      Der keinen Spaß versteht, wenns darum, auch mal über sich selber und seine Ansichten lachen zu können.

    • Vor einem Tag

      @Gleep: Nur das der Einsatz von Spieltheorie in der Modellierung zu den Standardmethoden der Wissenschaften bei fragen zu politischen und soziologischen Szenarien zählt, während deine Einwände (noch) substanzlos und unbegründet sind. Und ja, das bringt dich in die Situation, wo du mehr als das geschrieben liefern musst, wenn du möchtest, dass ich Zeit darauf verwende deine Einwände in Betracht zu ziehen.

    • Vor einem Tag

      @Fenta: „ Ich kenne junge, gebildete Erwachsene Frauen, die gucken das regelmäßig und das ist nicht nur anekdotisch...“

      Guter Witz.

    • Vor einem Tag

      Also, ich muss jetzt mal eines klar und deutlich hier referieren: völlig egal, was Frauen tun, was sie denken, was sie gucken, ob sie mal oberflächlich sind oder was auch immer. Sie sind einfach toll. Haben viele social skillz, wo wir Männer uns durchaus mal eine Scheibe abschneiden können, anstatt ständig auf die Fehlallokationen zu verweisen. Und Schönheit darf - auch wenn sie überwiegend unbeabsichtigt ist - einfach mal gewürdigt werden: Ja, sie (viele) sind einfach schön. Und das ist gut so und das möchten wir an dieser Stelle auch mal honorierend erwähnt haben! Punkt.

    • Vor einem Tag

      Is zwar schon etwas älter...
      Aber der Schaden is angerichtet
      Und glaub mir, das schauen viel mehr als du denkst.
      Quelle: De Gruyter Brill https://share.google/992Eug82DOtUUbW3u

    • Vor einem Tag

      ...allein das morgendliche Butterbrot. Wenn ich sehe, wie manche Männer mit dem Messer primitiv in der Butter rumstochern. Möchtet ihr, dass hier alle Frauen aufgezählt werden, die in den letzten Jahrzehnten/Jahrhunderten ihre Männer diesbezüglich berichtigt haben?

    • Vor einem Tag

      @Caps:
      Streng genommen ein appeal to authority, aber natürlich ein vergleichsweise sehr starker. Und das "wenn du möchtest, dass ich Zeit darauf verwende" ist natürlich wie in meinem vorigen Beitrag schon gesagt sehr legitim. Nur das Formulieren als objektive Anspruchshaltung fand ich ein bisschen unnötig.

    • Vor einem Tag

      Ich streite doch gar nicht ab, dass das problematisch ist, Fenta. Im Gegenteil, ich sage, dass das Scheiße ist, aber das Heidi daran nichts im Alleingang ändern kann oder zumindest keinen Grund haben muss so etwas zu versuchen. In unserem System ist es absolut in Ordnung danach zu streben, dass die Zahl hoch geht und ethische und moralische Maßstäbe sind abseits der gesetzlich festgesetzten Normen optional.

    • Vor einem Tag

      @Caps, Lord, Gleep und Lost: Ich habe heute leider kein Foto für euch.

    • Vor einem Tag

      @capslock
      Ich wusste gar nicht, dass du eine Frau bist. Sorry.

    • Vor einem Tag

      @Gleep: Die Autorität hier ist aber eine Menge von Argumenten, die über einen langen Zeitraum von vielen Menschen erdacht und verfeinert Die kann Mensch natürlich als Autorität identifizieren und als solche missbrauchen. Das ist in diesem Fall aber nicht gegeben, da ich mehr als bereit bin potentielle Fehler darin anzuerkennen und das ganze mit etwas „Besserem“ zu ersetzen.

    • Vor einem Tag

      @Caps. Also, warum nicht gleich so konkret.
      Sry, aber man kann halt nicht überall die selbe Schablone anwenden wollen.
      Da beißt sich auch moralisch gesehen die Katze früher oder später in den Schwanz... Mit Game/ Hater Rollen
      Und dann zu sagen, ach die Heidi könnte nix ändern, wenn die wech is, kommt ne andere...
      Ja, is so. Aber prinzipiell die Schuld davon zu trennen, is halt schwach ..
      Und mit Schaden angerichtet meine ich,
      Diese fucking Sendung hält sich seit 20 Jahren und wie viel hat diese dafür gesorgt, dass sich junge Frauen nicht gut, dünn, hübsch, teuer-Kleidungsstück-technisch angemessen fühlen....
      Und wie viele im Internet auf insta, Tiktok, Tinder etc. präsentieren sich nach diesem Bild?
      Wobei es ja nur ein Teil des Icebergs is.

    • Vor einem Tag

      @Fenta: Mein Punkt ist ja, dass uns das Jonglieren mit Schuld nicht weiter bringt. Nicht nur weil wir alle irgendwo welche haben, sondern auch weil das Diskutieren über Schuld die Regeln nicht ändern und die Regeln, wie du selbst erkannt hast, dazu führen, dass Menschen sich in Positionen begeben, wo wir Ihnen mit einer gewissen Objektivität einen Grad von Schuld zusprechen können.

    • Vor einem Tag

      @Gleep: ich sollte noch vorwegnehmen, dass Regeln an sich nicht zur Spieltheorie gehören, zumindest nicht in dem Sinn, wie ich das hier beschreibe. Da geht es um Spieler, Benefit und Strategien. Aber mit Regeln lassen sich die Verhältnisse viel besser präsentieren und erklären, weil das näher an der Lebenswirklichkeit der Laien ist.

    • Vor einem Tag

      Kommt auf den Einzelfall drauf an und welchen Einfluss wie,was auf wen hat... Und das im Hintergrund zweierlei Maß anwenden
      bei Fällen, wo man eher wörtlich rumdrucksen tut, weil's dir unangenehm is,
      is halt einfach schlecht....
      Nur Schuldzuweisungen bringen nicht viel, das ist richtig.
      Aber Verantwortung, die missbraucht wird, muss klar benannt werden... Und da sind die Player halt bewusst ein Part von,
      Ich denke nicht, dass Heide Klum dahingehend auszunehmen is, oder nur ein Rädchen im unverhältnismäßigen Game...
      Das nun mal der Kapitalismus is....und wenn der es erst überwunden ist, dann wird auch die Heidi keine teure Schminke mehr brauchen und ganz nett sein zu allen ..
      Gähn.... Gähn....uaaauaaa

    • Vor einem Tag

      "ich sollte noch vorwegnehmen, dass Regeln an sich nicht zur Spieltheorie gehören, zumindest nicht in dem Sinn, wie ich das hier beschreibe."

      :rolleyes:

    • Vor einem Tag

      "Weil sich an einzelnen Playern abarbeiten die Regeln nicht ändert."

      Und? Arschlöcher innerhalb des Games kann man trotzdem bekämpfen. Klingt halt wie ein Totschlagargument, wenn man nicht die player kritisieren soll.

    • Vor einem Tag

      Wo liegt dein Problem, Gleep? Regeln sind für Menschen leichter zu verstehen als die der Raum aller Handlungsstrategien in einem Spiel, es ist eine gedankliche Vereinfachung der Wirkungen und Wechselwirkungen der verschiedenen Strategien. Ich kann die gleichen Argumente auch nur mit Spielern und Handlungsstrategien führen, was aber schwerer verständlich ist. Möchtest du das?

    • Vor einem Tag

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    • Vor einem Tag

      Wenn Regeln leichter zu verstehen sind, warum benutzt Spieltheorie denn nicht einfach Regeln? Welcher Sinn steckt denn dahinter ein weniger verständliches Erklärungssystem zu benutzen, wenn ein einfacheres den Job auch erfüllen könnte? Wird da beim Übergang zu Regeln, bei der Vereinfachung wie du sagst, mitunter Komplexität unterschlagen?

      Weiß ich nicht, ob ich das möchte, dass du die gleichen Argumente mit Spielern und Handlungsstrategien vorträgst. Eigentlich eher nicht. Sicherlich wäre es aber nötig, damit deine Begründung für Außenstehende Sinn ergibt."Ich benutze Spieltheorie, arbeite aber mit anderen Konzepten als die Spieltheorie, eigentlich läuft das aber aufs Gleiche hinaus" funktioniert halt nur, wenn man davon ausgeht, dass die Transformation die du hier vornimmst schon eine legitime sein wird.

    • Vor einem Tag

      @pedro:

      Was heißt hier bekämpfen und was soll das bringen? Weiter oben habe ich schon erklärt, unter welchen Umständen einzelne Spieler ein Problem darstellen können, welches aktiv bearbeitet werden sollte: wenn sie aktiv gegen die positive Veränderung der Regeln kämpfen. Trump, die Coke Brothers, Peter Thiel, J.D.Vance… Heidi Klum ist Zeit- u d Ressourcenverschwendung bestenfalls, schlimmstenfalls schadet es noch, weil es die Menschen spaltet, die eigentlich zusammen gegen die erstgenannten vorgehen müssten.

    • Vor einem Tag

      Und wer hat denn Handlungsstrategien? Etwa einzelne Akteure? Und wenn Regeln aus den Wirkungen und Wechselwirkungen der verschiedenen Strategien (die von Akteuren ausgehen) bestehen/entstehen, bedeutet das dann etwa dass das Handeln, die Strategien und Motivationen der einzelnen Akteure (in Wechselwirkung) konstitutiv für die entstehenden Regeln sind? Das es also gar keine bedeutsame Trennung zwischen Spieler und Spiel(regeln) gibt, sondern das jeder Spieler gleichzeitig regelschaffend ist und von anderen Spielern Regeln auferlegt bekommt, das Spiel überhaupt nur als dynamischer Prozess zwischen allen Spielern zu begreifen ist und es deshalb keine bedeutsame Trennung von Spieler und Spiel geben kann?

    • Vor einem Tag

      „ Wenn Regeln leichter zu verstehen sind, warum benutzt Spieltheorie denn nicht einfach Regeln?“

      Wenn das Rutherford'sche Atommodell einfacher zu verstehen ist, warum benutzt die Teilchenphysik dann nicht einfach jenes?

      „Welcher Sinn steckt denn dahinter ein weniger verständliches Erklärungssystem zu benutzen, wenn ein einfacheres den Job auch erfüllen könnte?“

      Es ist Modellierung, nicht Erklärung. Mit Spieltheorie können prädikative Aussagen mit relativ hoher Güte (abhängig von der Güte der Annahmen natürlich) getroffen werden. Das findet in vielen Bereichen bereits Anwendung, unter anderem auch in den computational social sciences, aber auch in der Wirtschaft und in der Politik. Es ist das Mittel der Wahl um vergleichsweise harte Erlenntnisse zu erlangen.

      Zudem ist es relativ einfach und mit der Rückführung auf die Ursprünge, Gesellschaftsspiele, sehr leicht verständlich. Zum Rest gerne später mehr, allerdings kann ich dir im Rahmen von Kommentaren höchstens eine Richtung weisen, wenn du da tiefer rein willst.

    • Vor einem Tag

      Ganz kurz schonmal zum zweiten Beitrag von dir Gleep: Ja, teilweise ja. Die Regeln entstehen durch das Handeln der Spieler. Dennoch besteht eine bedeutsame Trennung dazwischen, die Handlungen alleine sind nicht die Regeln, es handelt sich um einen emergenten Prozess.

    • Vor einem Tag

      Mich würde folgendes interessieren: das nachhaltige Interesse an Shows wie GNTM oder an Heidi Klum als celebrity zeigt doch eindeutig, dass eine große bzw. marktwirtschaftlich relevante Menge an Menschen Lust auf kapitalistische und (im Fall von GNTM) misogyne Narrative hat. Wer ist der Beste, Schönste, Talentierteste, wer wird aussortiert, welche Intrigen werden gesponnen, wer heult als Erstes etc.? Das ist letztlich die Projektion der Kampfzone (Körper, Sex, Kapital, fame) auf den Fernseher. Sind es Systeme, die uns Menschen kapitalistische Ellenbogenmentalitäten eintrichtern oder sind wir es, die sich letztlich nur ein System geschaffen haben, das am besten dem Naturell der Mehrheit entspricht?

    • Vor einem Tag

      "Wenn das Rutherford'sche Atommodell einfacher zu verstehen ist, warum benutzt die Teilchenphysik dann nicht einfach jenes?"

      Weil sich damit nicht rechnen lässt/keine genügend detailreiche Vorhersagen anstellen lassen? (Zumindest wäre das analog mein Punkt zu Regeln/Handlungsstrategien).

  • Vor 2 Tagen

    Headline minimal reißerisch haha

  • Vor 2 Tagen

    „Ich habe wirklich so für anderthalb Stunden gedacht, ich würde mir am liebsten den Kopf abhacken.“

    So geht es mir auch immer, wenn ich deren Musik höre.

  • Vor 2 Tagen

    Kenne nur Migräne und die ist schon ziemlich kacke. Da Cluster-Kopfschmerz wohl noch eine ganze Nummer schmerzhafter ist, ist das sicher keine angenehme Sache und ich wünsche gute Besserung.

    Headline allerdings trotzdem fragwürdig. ;)

    • Vor 2 Tagen

      Ich dachte eigentlich, dass Migräne genau diese Cluster-Kopfschmerzen auslöst bzw. auslösen kann. Irgendiwe hängt das dann doch zusammen, oder?

    • Vor 11 Stunden

      Musste auch erst gucken, weil ich das auch dachte, aber das sind wohl wirklich unterschiedliche Sachen, die bei manchen Menschen allerdings auch gleichzeitig auftreten.

    • Vor 8 Stunden

      Ok. Wobei dieses Medikamentdas das da im Artikel erwähnt wird, auch von "reinen" Migräne Patienten genommen wird. Ein Kollege von mir hat mit extremen Kopfschmerzen, aufgrund von Migräne-Anfällen zu kämpfen, daher kenne ich das