Der Tokio-Hotel-Gitarrist spricht im Podcast mit Bruder Bill über seine Clusterkopfschmerzen.
Los Angeles (mag) - In der neuen Folge des Podcasts "Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood" gibt Tokio Hotel-Gitarrist Tom Kaulitz Einblicke in seine unheilbare Krankheit, an der er seit Jahren leidet. "Leider bin ich in meiner Cluster-Kopfschmerz-Periode angekommen", so der Musiker.
Nach einer Pause von einem Jahr plagen ihn die Beschwerden nun wieder seit einer Woche: "Ich hatte gestern eine Attacke. Ich habe wirklich so für anderthalb Stunden gedacht, ich würde mir am liebsten den Kopf abhacken." Er wolle sich aber nicht beklagen, andere Betroffene würden noch häufiger unter Schmerz-Attacken leiden als er. Wenn er seine Medikamente rechtzeig nehme, könne er die Schmerzen meistens auch gut im Zaum halten.
Die Erkrankung äußert sich durch starke oft einseitige Schmerzanfälle im vorderen Kopfbereich, die je nach Attacke bis zu drei Stunden anhalten können. Während bei 'normalen Kopfschmerzen' gängige Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen helfen, benötigen Menschen, die unter Clusterkopfschmerzen leiden, oft andere Medikamente zur Symptomlinderung, sogenannte Triptane. Manchmal jedoch, erklärt Kaulitz, komme der Wirkstoff selbst in Spritzenform zu spät, "... dann geht's halt voll hoch auf die Zehn, also Schmerzlevel-Zehn".



























5 Kommentare mit einer Antwort
Ich möchte an dieser Stelle öffentlich machen, dass ich am Wieselsyndrom leide. Es kam ohne jegliche Ankündigung.
Ich vermute, die schrille Stimme der Heidi trägt nicht zur Besserung bei...
Vorsicht,
eine Frau nur an der Schrilligkeit ihrer Stimmklangfarbe zu beurteilen, könnte man als misogyn einordnen.
Headline minimal reißerisch haha
„Ich habe wirklich so für anderthalb Stunden gedacht, ich würde mir am liebsten den Kopf abhacken.“
So geht es mir auch immer, wenn ich deren Musik höre.
Kenne nur Migräne und die ist schon ziemlich kacke. Da Cluster-Kopfschmerz wohl noch eine ganze Nummer schmerzhafter ist, ist das sicher keine angenehme Sache und ich wünsche gute Besserung.
Headline allerdings trotzdem fragwürdig.