Teeniestars passieren. Da führt kein Weg vorbei. Statistisch fühlt niemand Musik härter und intensiver als Teenies, also macht es nur Sinn, dass es Musik gibt, die von ihren Altersgenossen produziert wird. Manche von ihnen waren großartig, manche bescheuert. Oft haben sich ihre Arbeitsverhältnisse …

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    • Vor 7 Stunden

      Wieso LOL? Dachte Du als squallige, freshe Lehrkraft mit dem Ohr am Puls der Zeit würdest fühlen was auf dem Schulhof gepumpt wird?

      Du bist wirklich schon so überlange überover mit deinem immer selben Beißreflex gegen Alles und Jede/n, was sich nicht nach staubtrockener Langeweile anhört.

  • Vor einem Tag

    Für alle, die es noch nicht gehört haben: Die Interpretin kommt irgendwo von ganz unten aus der kuschligen berliner Mittelschicht, hat es jetzt geschafft, hat money, hat fame (was nicht viele schaffen!), den ganzen Gucci und Prada Kram auf den alle anderen echt neidisch sind, und mischt jetzt total das rap-game auf.

    Krass oder?

  • Vor einem Tag

    Gerechtfertigte 4/5, eins der besten Deutschrap-Alben der letzten Zeit.

  • Vor einem Tag

    ist minderjährig, wird massiv mit widerwärtigem (online) hass überschüttet, insbesondere auf tiktok, und sollte daher bis zur volljährigkeit eher aus der öffentlichkeit ferngehalten werden oder so cro-mäßig anonym hinter einen avatar stattfinden.

  • Vor einem Tag

    Mein Sohn sagt die Produktion ist Bombe und von den gerade angesagten Beatbastlern. Funktioniert eben für die Klientel im Alter der Interpretin. . Und für Ynk. Der Rest stört sich halt zu Recht an dem "authentischen Charme" auf dem Level von Politiker - oder Fußballerstatements. Apropos: Moderner Deutscher Rap...in jedem verfickten Song ein dämlicher Fußballvergleich und inhaltliche Ödnis bis Peinlichkeit. Deutschrap ist so verdammt tot.

    • Vor einem Tag

      Naja, das sie hat mit Deutschrap so viel zu tun wie Tokio Hotel mit Rock (nicht böse ihr gegenüber gemeint). Deutsch-Rap ist aber natürlich trotzdem tot, aber das liegt garantiert nicht an einem Teenie-Star wie ihr, sondern an den ganzen unfassbaren Gestalten, fast ausschließlich männlichen Geschlechts.

    • Vor 13 Stunden

      Stimmt nicht, sie profitiert ja hier von den in Teeniekreisen angesagtesten Produzenten.

    • Vor 13 Stunden

      Deutschrap ist nicht anderes mehr als seelenlose Popmusik mit Rap. In diesem Segment zumindest.

    • Vor 13 Stunden

      sie bringt in ihren liedern referenzen auf musikerinnen, die weit vor ihrer zeit lagen zb haftbefehl oder jennifer lopez (chabos wissen wer zahide ist; zahide from the block)

    • Vor 13 Stunden

      Auch musikalisch sind auf dem Album Referenzen an die 00er und 10er. Kreuberg Money klingt wie 00er Timbaland-Banger. Married to the Game ist musikalisch eine Neptunes-Referenz. Auf Uff Ya gibt es einen Verweis auf Sido.

    • Vor 7 Stunden

      Seelenlose moderne Musik ist ja meistens eklektisch um in viele Richtungen zu funktionieren und auch Kredibilität vorzugaukeln. Ich finde das hier auch nicht ekelhafter als Mark Forster, nicht falsch verstehen. Aber eben auch nicht besser oder realer. Das sind rapaffine Menschen, deren Eigenanteil am Produkt und Mitspracherecht wahrscheinlich verschwindent gering ist. Zeitgeistige Beats und Plattitüden zimmern dann Auftragsarbeiter zusammen.

  • Vor einem Tag

    "Mit ziemlicher Sicherheit ist sie der größte Teenie-Popstar, den Deutschland seit Tokio Hotel hatte." (https://www.sueddeutsche.de/kultur/zah1de-…)

    Dann sollte man als Nicht-Teenie nur Eines machen, und zwar schweigen, sonst wird es nur peinlich.

  • Vor einem Tag

    Muss keiner mögen, aber wer das hatet kann mich mal. Ich wäre stolz, wenn ich in dem Alter sowas abliefern würde. Tiefgehende Inhalte oder irgendwas mit dem ich krass resoniere kann niemand über 30 von einem Teenie erwarten. Und ansonsten ist das doch mehr als solide, ballert halt definitiv auf bildlos.

    • Vor 17 Stunden

      In dem Alter hätte ich mich für die Zurschaustellung von seelenlosem Materialismus geschämt, aber wir hatten unsere Schulsachen auch in ALDI-Tüten, weil es cool war gegen den Kommerz zu sein.

      Aber passt schon, ich weiß die Zeit ist lange vorbei, und nicht pauschal alles mögliche abzulehnen, nur weil es "kapitalistische Kackscheiße ist", ist ja auch irgendwie befreiend, wenn man älter wird und sich mit dem System größtenteils abfindet. Anti-sein ist anstrengend.

      Trotzdem wünsche ich mir manchmal, dass andere Musik mit einer anderen Message bei den Kindern populär wäre.

    • Vor 15 Stunden

      „ aber wir hatten unsere Schulsachen auch in ALDI-Tüten, weil es cool war gegen den Kommerz zu sein.“

      Ist hier der Gag, dass Aldi Inbegriff des seelenlosen Kommerzes ist und ihr halt jung und dumm gewesen seid?

      Abgesehen davon:
      „ Und dieser Verantwortung wird sich die junge Rapperin sogar in einigen pädagogischen Appellen bewusst. „Schätzt eure Eltern. Zeigt Respekt“, sagt sie einmal aus dem Off. Oder auch, als scheuer Bruch zu ihren Songs: „Es geht nicht um Autos oder Geld. Es geht darum, ein Vorbild zu sein und der jungen Generation Hoffnung zu geben.““
      Aus dem sz-Artikel, den olivander verlinkt hat.

      Und natürlich: Don't hate the player, hate the game.

    • Vor 14 Stunden

      In unserer Wahrnehmung als Teenager und junge Erwachsene war Aldi ein irgendwie leicht siffiger Laden, der das meiste direkt von der Palette runter verkauft hat, und in dem es billiges Dosenbier gab, um sich einen schnellen Spaß zu machen.

    • Vor 14 Stunden

      „Don't hate the player, hate the game“, das „Man muss die Kunst vom Künstler trennen“ für Menschen, die sich funky fühlen.

    • Vor 13 Stunden

      Ne gueldi, es ist ein notwendiges Paradigma um die Ketten der Unterdrückung zu sprengen. Du möchtest die Regeln des Spiels ändern, aber agierst gegen Spieler, die sich an die aktuellen Regeln halten aber alleine sehr wenig Einfluss auf diese haben. Damit erschwerst du Koalitionen mit diesen Spielern.

    • Vor 13 Stunden

      Tja, Horsti und Berndi, aber die beiden Aldi-Konzerne sind halt Prime-Kapitalismus und das schon immer gewesen. Schön, wenn ihr ganz radikal-linke Teenies gewesen seid, hat wohl leider nichts gebracht. Die Vorraussetzungen sind natürlich trotzdem grundverschieden, da Zahide in einer ganz anderen Welt aufgewachsen ist.

    • Vor 13 Stunden

      Dieser Kommentar wurde vor 13 Stunden durch den Autor entfernt.

    • Vor 13 Stunden

      "Ne gueldi, es ist ein notwendiges Paradigma um die Ketten der Unterdrückung zu sprengen. Du möchtest die Regeln des Spiels ändern, aber agierst gegen Spieler, die sich an die aktuellen Regeln halten aber alleine sehr wenig Einfluss auf diese haben. Damit erschwerst du Koalitionen mit diesen Spielern."

      Ja, und nicht nur das. Der Kapitalismus produziert Widersprüche, die auf der Ebene des Individuums schlicht nicht auflösbar sind. Kapitalismus ist kein optionales Hobby, sondern es ist der Strukturzusammenhang, in dem wir uns alle ausnahmslos bewegen. Wer innerhalb seiner Logik handelt, reproduziert sie dadurch ganz zwangsläufig und das betrifft somit jedermann.

      Kapitalismuskritik bedeutet die Infragestellung der Regeln, alles andere stabilisiert genau das System, das man zu kritisieren glaubt.

    • Vor 12 Stunden

      "Ist hier der Gag, dass Aldi Inbegriff des seelenlosen Kommerzes ist und ihr halt jung und dumm gewesen seid?"

      Bei uns war's damals mehr so dass manche Typen Markenklamotten getragen haben, was in unserem jugendlichen Leichtsinn pauschal "der lässt seinen Reichtum raushängen" bedeutet hat, und ALDI eher dafür stand keinen Wert auf solche oberflächlichen Statussymbole zu legen.

      Dass ALDI selbst ein großer Konzern ist, der sich nicht "ethisch" verhält, soweit ging unser Verstand damals nicht wirklich, also "jung und dumm" spielt da schon eine große Rolle, keine Frage. Aber so ein wirklich gefestigtes und gut informiertes Weltbild konntest du von einem 16-Jährigen ohne Internet auch nicht wirklich erwarten, denke ich.

      Worum es mir geht, ist das aus dieser oft lächerlichen Teenie-Phase trotzdem einiges bis heute hängen geblieben ist, selbst jetzt wo ich mich halbwegs bequem eingerichtet habe und bei vielen eurer "linken" Diskussionen (die ich grundsätzlich ganz gerne lese) nur noch lachend abwinke.

      Beispielsweise der Gedanke, dass Geld und Besitz mehr eine Notwendigkeit sind, und weniger das Ziel im Leben. Oder dass man andere Menschen immer respektiere sollte, auch (oder gerade wenn) sie nicht der Standardvorstellung von Erfolg entsprechen. Das auch der Obdachlose in der Fußgängerzone nicht einfach als "Asi" abgekanzelt wird. Einfach Sachen für den praktischen, täglichen Umgang miteinander, ohne sie irgendeiner bestimmten Ideologie zuzuordnen.

      Zeiten ändern sich, schon klar, aber manchmal würde ich mich schon freuen, wenn auch in der Musik mal wieder etwas mehr Wert auf "versuch ein guter Mensch zu sein" gelegt werden würde, anstatt "versuch möglichst viel Geld und Statussymbole anzuhäufen".

      Und ja, ich weiß, dass ich unglaublich alt klinge, und sowas schon vor 20 Jahren gesagt wurde. Hat sich halt nur leider wenig geändert in diesen 20 Jahren.

      Aber vielleicht ist diese (zumindest gefühlte) Betonung des Materialismus auch nur das natürliche Produkt einer Welt, in der jede nachfolgende Generation ärmer zu werden scheint, als die davor – und uns ging es damals einfach nur zu gut, so dass wir luxuriös auf tiefere Sinnsuche gehen konnten.

    • Vor 11 Stunden

      Allen einfach mit Takes wie ein Chatbot, den man mit den Protokollen aller Plena aller linken Projekte, in denen ich jemals war, gefüttert hat. Das ist wirklich das Absurd-Unterhaltsamste, was ich hier seit langem lesen durfte.

      @caps: Jaja, deswegen muss man auch nationalistisch sein, um den Nationalismus zu überwinden. New year, same old Knalltüten-Vibe.

    • Vor 11 Stunden

      Nix verstanden, aber massig rumpoltern, 0 Inhalt, dafür umso mehr Meta-Ebene: Guide to "wie enblöße ich mich als maximal dämlich." Unterhaltsam immerhin auch, nur nicht absurd, weil zu bekannt.

    • Vor 11 Stunden

      Aber klar, irgendwoher muss es ja kommen, dass man Schwachsinn wie "„Don't hate the player, hate the game“, das „Man muss die Kunst vom Künstler trennen“ für Menschen, die sich funky fühlen." oder "Jaja, deswegen muss man auch nationalistisch sein, um den Nationalismus zu überwinden. New year, same old Knalltüten-Vibe." denkt und schreibt.

    • Vor 11 Stunden

      Leichte Abzüge in der B-Note wegen der Ungleich-Setzung von „Absurd“ und „Bekannt“, ansonsten aber stabil. Keep it on.

    • Vor 11 Stunden

      Passt. Dann sind wir uns zumindest einig, dass es nichts Neues war, nur laut.
      Keep it on.

    • Vor 11 Stunden

      Versuch doch mal zu begründen oder zu erklären, warum du deiner meiner nach richtig liegst, gueldi. Und dich mal wirklich mit dem auseinanderzusetzen, was du so an Input bekommst. Zum Beispiel: Wie willst du jemals einer anarchistischen Struktur näherkommen, wenn du dich so vehement abgrenzt von potentiellen Verbündeten? Solange du nicht bereit bist, mit und für alle Menschen gegen die Regeln zu sein ist dein Engagement höchsten marginal mehr als performativ, das identitätsstiftende LARPen eines Revolutionärs.

    • Vor 11 Stunden

      Aus der Nationalgefühldebatte hast du dich ja auch argumentlos zurückgezogen btw.

    • Vor 11 Stunden

      Ich kenne die Künstlerin nicht. Ist auch nicht meine Musik, trotzdem würde mich interessieren, ob das Prahlen mit Marken und Geld nicht Teil der rap culture ist. Meint sie das ernst oder ist es ironisch gemeint? Wirkt zwar unsymphatisch, aber im Endeffekt ist es vlt. sogar ehrlicher als vermeintliche Indiekünstler, die sich - sobald erfolgreich - auch mit materiellen Gütern eindecken ohne Ende. Da ist es vlt. kein dickes Auto oder die Goldkette, sondern die Maisonettewohnung im Prenzlauer Berg.

    • Vor 11 Stunden

      Heh, ihr seid wie ein Rudel kämpfender Hunde, bei dem man eigentlich gar nicht dazwischen gehen will, aber was soll's:

      Ich habe keinen Plan worum es genau geht, und ich bin weder politische noch argumentativ auf der Höhe, dass ich etwas sachliches beitragen könnte, aber ich habe das Gefühl, dass eigentlich alle Beteiligten grob die gleichen Ansichten haben, will sagen niemand argumentiert hier aus einer komplett anderen politischen Ecke (konservativ oder weiter rechts), und es geht eher um Details.

      Können die paar Differenzen nicht mit "agree to disagree" beigelegt werden? Ich meine, es gibt hier eh keine Gewinner oder sowas, und es wird in diesem Diskussionsklima auch keiner den anderen von irgendwas überzeugen.

      Wenn ihr Spaß an der Reiberei habt, was ich absolut verstehen kann, dann meldet euch lieber auf einer konservativen Seite an und diskutiert mit den Leuten dort. Das hat dann vielleicht noch den positiven Nebeneffekt dass es manche tatsächlich zum nachdenken bringt, wenn sie mit Meinungen außerhalb ihrer Bubble konfrontiert werden.

    • Vor 10 Stunden

      @Mubasi Hast schon recht, das ist Teil der Kultur. Das hatte und hat als Musik für eine schwarze, diskriminierte Unterschicht in den USA auch eine Daseinsberechtigung, imho, denn schließlich ist genug Geld zum Leben zu haben für manche wirklich ein echter struggle, und das erklärt mir persönlich auch den materiellen Fokus und das "endlich habe ich es geschafft" Gehabe.

      Als Rap-Text für deutsche Mittelstandskinder halte ich es allerdings für ziemlich sinnbefreit und teilweise unangenehm hedonistisch.

      Aber hey, ich will jetzt auch kein Fass deswegen aufmachen. Soll jeder machen, was er oder sie will, wenn dadurch niemandem geschadet wird, und ich erwarte von einer sehr jungen Rapperin auch keine tiefere Lebensphilosophie. Die will halt auch einfach nur ihren Spaß haben und gut. Passt schon.

      Vielleicht kommt ja in weiteren 20 Jahren mal wieder was anderes.

    • Vor 10 Stunden

      Es geht schon um deutlich mehr als um Detailfragen, eher sind es Grundsatzfragen. Und es ist dabei auch unerheblich für solche Diskussionen aus welchem "Lager" der konkrete Inhalt kommt (davon abgesehen, "Konsumkritik" ist sehr wohl im Kern ein eher konservativer Ansatz, der zudem wunderbar neoliberal funktioniert). Es ist nur nervig, schwach und maximal öde, wenn Inhalt ständig auf Meta-Ebene gezerrt wird, durch einen Angriff auf "wie hast du etwas gesagt", das "was hast du gesagt" methodisch wegignoriert wird. Das ist pure Hilfslosigkeit.

    • Vor 10 Stunden

      Okay, naja, wie gesagt ich überblicke es nicht ganz. Von daher halte ich mich nun wieder an den eigentlich immer gültigen Grundsatz: "Wer keine Ahnung hat sollte einfach mal die Fresse halten", und wünsche weiterhin viel Spaß. ;)

    • Vor 10 Stunden

      Wie schnell man heute Rapper sein kann. Das schafft jeder Influencer oder YouTuber, wenn er nur seine Produzenten darum bittet. Wegwerfkunst.

    • Vor 10 Stunden

      Yo Caps,
      das stimmt, aus der Nationalismus Debatte hatte ich mich damals ausgeklinkt. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einfach nicht die Ressourcen, da so lang und angemessen drauf zu reagieren, wie es nötig gewesen wäre, um da meinen Standpunkt darzulegen. Ich finde, auch wenn ich mit dir wirklich nicht immer einer Meinung bin, den Aufwand, den du darauf verwendest, genau auszuformulieren, warum du was wie meinst, ziemlich beeindruckend. Da kann einfach manchmal nicht mithalten, und dann droppe ich halt raus. Gerade in dem Punkt fand ich das aber ziemlich schade, weil ich da wirklich sehr mit dir über Kreuz lag und das gerne weiter besprochen hätte. Und ich in dem Zuge auch noch auf einige interessante historische Artikel zum Thema Nationalismus und Anarchismus gestoßen bin. Anyways…
      Zu deiner Frage (und ich glaube, das habe ich auch schon bei der Nationalismus-Geschichte ähnlich formuliert): ich grenze mich gar nicht so vehement ab. Diese Abgrenzungs-Tendenzen, die sich bei Linken ja vor allem in arroganter Dampfplauderei, wie bei unserem Chatbot hier, manifestieren, sind etwas, was ich kritisiere. Ich sitze in meinem Privatleben mit sehr verschiedenen politischen Haltungen an einem Tisch, und in meinem beruflichen Leben ist das noch stärker ausgeprägt. Das bedeutet aber nicht, dass ich allem, was ich da zu hören bekomme, affirmativ begegne. Wenn ich nicht einer Meinung bin, dann sag ich das auch. Und du kannst gerne Nationalismus ganz okay finden, deswegen box ich dich nicht vom Tresen, und wir können uns sogar zusammen engagieren, das geht. Aber ich werde dir trotzdem immer sagen, dass und warum ich positive Bezüge auf Nationalität für falsch halte. Ich glaube nämlich auch nicht, dass wir einer anarchistischen Struktur näher kommen, wenn wir unsere anarchistischen Grundsätze als nebensächlich betrachten, nur damit wir keine potentiellen Verbündeten verschrecken. Und nur um das Bild zu vervollständigen: ich kenne Genoss:innen aus afrikanischen Ländern, für die hat ihre Nationalflagge ein sehr wichtige emanzipatorische, anti-koloniale Bedeutung. Da halte ich als Weißer Europäer diesbezüglich gepflegt die Fresse, of course.
      Und zum Thema don´t hate the player… das ist mir halt einfach zu unterkomplex, als dass ich es als Paradigma feiern könnte. Wer ist der:die Player und wie lebt er:sie? Auf welche Weise wird das Game individuell gespielt?
      Was mich an deiner Haltung diesbezüglich stört (gleiches Ding wie beim Nationalismus-beef): da weht mich so eine klassisch autoritär-linke Infantilisierung des Individuums an. Hate mal nicht die Player, die müssen halt das Game playen, hate mal nicht die Nationalisten, die brauchen das, weil sie nicht anders können, die Dummchen, und wir tun jetzt mal so, als fänden wir das alles ganz okay, aber IN WIRKLICHKEIT wollen wir das Überwinden, und das lernen die dann auch noch, wenn wir mit denen fertig sind. Wenn der ECHTE Kommunismus kommt, seid ihr alle frei, aber bis ihr wisst wie es geht, brauch ihr leider noch das Gulag, sorry. Und ja, das ist überspitzt, I know, du hast dich nie für Gulags ausgesprochen. Aber mit meiner Vorstellung von Anarchismus ist diese Haltung, die du damit vertrittst, nicht vereinbar.
      Albung habe ich, btw., nicht gehört, ist nicht meine Musik.

    • Vor 9 Stunden

      Hate the player AND the game! - ist eine denkbare Option! (nicht meine, denn ich weiß, wer Zah1.de ist.)
      Und dann sollten wir alle nochmals und nochmals Das Leben des Brian, die Teile zur Volksfront von Judäa und der Judäischen Volksfront, angucken. Und wer dann weiterhin nicht (auch) kopfschüttelnd das eigene Spiegelbild betrachtet, dem sei, wenn ihm auch nicht zu helfen ist, dann doch wenigstens gewünscht, dass er bis zu seinem Lebensende in genau diesem - nett ausgedrückt - naiven Zustand verbleibt, weil es wahrscheinlich ziemlich niederschmetternd ist, (erst) ganz am Ende des eigenen Lebens zu checken, was für ein beschränktes Würstchen man selbst doch ist (die anderen natürlich gleichermaßen). Meint jedenfalls eure judäisch-palästinensische Volksfront.

    • Vor 9 Stunden

      "Diese Abgrenzungs-Tendenzen, die sich bei Linken ja vor allem in arroganter Dampfplauderei, wie bei unserem Chatbot hier, manifestieren, sind etwas, was ich kritisiere." Gähn.
      Also lieber zum Inhaltlichen: es geht nicht im Ansatz um eine "Infantilisierung des Individuums", man behandelt einen Menschen auch nicht als dumm, wenn man versucht zu verstehen, woher Verhaltensweisen kommen ohne sie allein zu individualisieren. Und man behandelt ihn auch nicht als dumm, wenn man sich ja stattddesen mit diesem in einem Boot verortet. Es ist das Gegenteil von Abgrenzung. Was ich geschrieben habe, ist, dass wir alle "kapitalistische Kackscheiße" tun, weil Individuen sind nicht der Ort sind, an dem sich systemische Widersprüche sinnvoll auflösen lassen.
      Keine Ahnung sowieso, wo du ausgerechnet da autoritär-linken Pädagogik herauslesen willst. Es ist ja so, dass es nicht darum geht, Menschen für unmündig zu erklären oder sie "später" erziehen zu wollen. Es geht darum, anzuerkennen, dass individuelles Handeln innerhalb kapitalistischer Strukturen immer schon widersprüchlich ist, auch dann, wenn es reflektiert ist ("Es gibt kein richtiges Leben im falschen"). Wer das nicht versteht oder willkürliche Grenzen zieht, denn ohne Willkür wird man eine solche Grenze nicht ziehen können, landet zwangsweise beim Mister-Gotcha-Meme. Dass du bei anti-kolonialem Nationalismus auf Kontext bestehst, ist ja genau das, worum es geht. Auch dort würdest du niemandem mit Individualmoral kommen, sondern die historischen Bedingungen in Rechnung stellen. Wendet man das Prinzip konsequent an, landet man genau bei der eben ausgeführten Argumentation.

      Und falls du antworten willst, jaja, "llAllen dampfplaudender Chatbot", ich denks mir als deine Signatur, also kannst es einfach überspringen und ganz inhaltlich bleiben.

    • Vor 9 Stunden

      "Es geht darum, anzuerkennen, dass individuelles Handeln innerhalb kapitalistischer Strukturen immer schon widersprüchlich ist, auch dann, wenn es reflektiert ist."

      Versenkt, würd ich sagen. :)

    • Vor 9 Stunden

      Wer ist denn dieser Allen, ALDE? :lol:
      Leichte Zwillingsbruder-Vibes mit dem grundguten Ragi. :ill:

    • Vor 8 Stunden

      Nur welcher ist der böse Zwilling? :(

    • Vor 8 Stunden

      Apropos "böser Zwilling": jeder sollte wissen, dass zu viel theoretisches (synonym: aus der Unfähigkeit, sich klar auszudrücken, geborenes) linkes (?) Geschreibsel dazu führt, dass irgendwo ein kleiner neoliberaler und/oder libertärer Musk-Zuckerberg-Lindner-Thiel-Klon aus der Kapitalismus-Mensch-Maschine ins Dasein geworfen wird, und zwar gekommen, um zu bleiben (und zu herrschen). Erinnert ihr euch an das lindner'sche „Es ist besser nicht zu regieren, als falsch zu regieren!“, als Erwiderung/Abwandlung zu "Es gibt kein richtiges Leben im falschen"? Denkt da mal drüber nach.

    • Vor 7 Stunden

      "Nur welcher ist der böse Zwilling?"

      Man muss ja nicht in gut und böse unterteilen, ich würde da eher für ein Spektrum plädieren...

    • Vor 7 Stunden

      Dieser Kommentar wurde vor 7 Stunden durch den Autor entfernt.

    • Vor 7 Stunden

      @verhuscht: Ach. Du. Scheiße. Ahahaha. Was ein Geschwurbel.

    • Vor 7 Stunden

      Aber mal ernsthaft und weil ich wirklich Bock drauf hätte:

      Aus diesem Ding mit der Abgrenzung (bzw. Zugehörigkeit als Kehrseite der Medaille) scheinen wir ja irgendwie nicht rauszukommen. Fachlich würde ich das grob bei der Social Identity Theorie verorten. Wir finden das alle geil uns abzugrenzen:

      - Nationalistinnen von anderen Nationalistis (in anderen Nationen freilich)
      - gueldi von Nationalisten (außer manchen in Afrika)
      - CAPS von gueldi und Ragism
      - llAllen von Ragism
      - Gummibernd (jung) von Teenies in Markenklamotten, Gummibernd (mittelalt wie Gouda) von jungen Menschen
      - verhuscht von Christian Lindner
      - das Wiesel von irgendwie allen und niemand
      - Ich von euch, weil ich lieber auf Gemeinsamkeiten fokussieren würde, als auf Unterschiede
      - ...

      Und wir finden es (so vermute ich) deshalb geil, weil wir damit zu einer anderen Gruppe dazu gehören, die wir cool finden. Und / oder uns wie ein einsamer, aber starker Wolf vorkommen, was natürlich fast noch cooler ist.

      Und wenn das wirklich ungefähr so ist, dann finde ich das so unfassbar traurig, dass es mich manchmal fast wahnsinnig werden lässt.

      Von daher meine gewagte Idee:
      Können wir llAllens Eloquenz nehmen? Und gueldis Swag? CAPS' immensen Intellekt? Gummibernds Weisheit und Lebenserfahrung? verhuschts Liebenswürdigkeit, Ragisms Gespür für Gefühle und eine kleine Portion des wieseligen Klamauks und dann dieses Dilemma lösen? Ein für alle mal? :)

      Oder braucht es wirklich die Alien-Invasion oder Schätzings Schwarm, damit mensch das hinkriegt irgendwann? :(

    • Vor 7 Stunden

      Bin für Aliens. Aber hotte.

    • Vor 7 Stunden

      "Man muss ja nicht in gut und böse unterteilen, ich würde da eher für ein Spektrum plädieren..."

      Ist'n beliebter Archetyp in Geschichten, den der gute Duri da scherzhaft bemüht hat. Wenn Zwillinge vorkommen, ist fast zwangsläufig einer der Böse. Zwei Seiten derselben Medaille, usw. Siehe Mr Hyde, Bizarro, Venom, Kain, Shinzon, Lore, Bart, Fiesoduck, Evil Abed, Nega Scott, die Westhexe, Sherri oder Terri (ungelöst), Bender und viele viele mehr. Subverted/parodiert u.a. in Gravity Falls.

    • Vor 7 Stunden

      Solange das Nutzen von ALDI-Tüten und der ganz große Weber-Adorno-Marx-was-weiß-ich-Entwurf im Kommentarbereich einer Seite, an der die Springer SE beteiligt ist, diskutiert bzw. ausgebreitet wird, sehe ich nach wie vor die Alien-Invasion und/oder die Machtübernahme durch eine KI als einzig realistische und gute Exit-Optionen.

    • Vor 7 Stunden

      "Ist'n beliebter Archetyp in Geschichten, den der gute Duri da scherzhaft bemüht hat."

      Oh, vielen Dank Cpt. Obvious.

    • Vor 6 Stunden

      Ah jo, was laberscht du dann von Spektrum usw, wenn der Evil Twin definitionsgemäß nichts anderes sein darf als pure Evil. Cpt Obvious sein böser Zwilling ist übrigens Commander Nebulous, der such nie klar ausdrücken kann! Quasi das Wiesel.

    • Vor 6 Stunden

      :D

      Ich hab euch schon irgendwie lieb alle :kiss:

    • Vor 6 Stunden

      Ihr seid ("Quasi"-)Zwillingsbrüder? Ein- oder zweieiig?

    • Vor 6 Stunden

      Aber ihr werdet euch (fast) alle noch ganz schön umgucken, sobald sich klar herausstellt, dass der huerensoehn oben schon gueldrichtig lag, weil es sich bei llAllen tatsächlich mitnichten um einen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern den neuen Quantensprung in der artifiziellen Intelligenz handelt: Das large lautuser model! :mad:

    • Vor 6 Stunden

      "Ihr seid ("Quasi"-)Zwillingsbrüder? Ein- oder zweieiig?"

      SIAMESISCH, DU DUMME SAU! :mad:

    • Vor 4 Stunden

      "Ihr seid ("Quasi"-)Zwillingsbrüder? Ein- oder zweieiig?"

      Also ich weiß nicht wie das beim Wiesel ist, ich hab noch beide.

    • Vor 4 Stunden

      Häh, sorry, wahrscheinlich mein Fehler, aber müsste es
      bei siamesischen Zwillingen nicht „dumme Säue“ heißen? Oder verstehe ich da schon wieder was falsch? (Siamesische Z. sind Unterfall von eineiigen Z., mal sagen.)

    • Vor 4 Stunden

      @schwingster
      Eines hab ich noch. Dieses verteidige ich mit allem, was ich sonst noch verhusche ;).

    • Vor 4 Stunden

      Wir müssen deine Murmel finden! wir müssen sie finden und vernichten!

    • Vor 4 Stunden

      ♥ gueldi.

      Ich sehe es gerade aus antirassistischer Perspektive da sehr ähnlich. Es gibt nationalistische Bewegungen, die emanzipatorisches, befreiendes, progressives Potenzial haben. Deutschland als weißes, vergleichsweise junges, (post)kolonialistisches, postgenozidales Nationalkonstrukt hat für mich dieses Potenzial beim besten Willen nicht. Für mich ein Hauptpunkt, deutschen Nationalismus erst mal in jeder Form abzulehnen. Und deshalb lehne ich nicht direkt die Theorien ab, was prinzipiell ggf. unter "Deutschland" noch Freundliches verstehbar wäre - und auch nicht diejenigen, die sie vertreten. Ich lehne Deutschland eher sehr praktisch, und als Verteidigung des Fortschritts, des Antirassismus, oder allgemein "des Schönen" ab. Und kann mit Deinem kurzen Abriss hier schon mal sehr viel anfangen.

    • Vor 3 Stunden

      Hoffe dass bald die Klarnamenpflicht kommt. Bin mir nicht sicher, wie viele verschiedene Menschen in diesem Faden wirklich unterwegs sind. Die Frequenz neuer Posts erscheint mir verdächtig hoch.

    • Vor 2 Stunden

      Auf jeden Fall gäbe es dann weniger Klarmauk :D...

    • Vor 2 Stunden

      @Olive: Ich vermute ca. drei Personen pro Account. Bei Losti sinds mindestens 5 drollige Hosenmatze.

    • Vor 2 Stunden

      Schwingo ist ein Unikat, ma sagen!

    • Vor 2 Stunden

      No Way, hab nur den Einen. Wallah, schwör.

    • Vor 2 Stunden

      ...und umgekehrt :lol:

  • Vor einem Tag

    Ich versuch ja immer ein bisschen am Zahn der Zeit zu bleiben, aber die ist mangels Tiktok mehr oder weniger komplett an mir vorbei gegangen. Hab jetzt gerade mal reingehört und muss sagen, dass das rein musikalisch ein Stück über dem ist was ich erwartet hab. Beim anschließenden Blick auf Wikipedia dacht ich erst ich kann ich nicht mehr rechnen. Die ist ernsthaft erst 15? Für das Alter tatsächlich ne sehr souveräne Rapperin.
    Ich hoffe nur dass sie das Dasein als Teenie-Star heile übersteht.

  • Vor 13 Stunden

    Habe das Album gestern Abend noch durchgehört und 4/5 geht klar. Technik beeindruckend für das Alter, Songs gehen gut nach vorne, Inhalte sind halt lange nicht so materialistisch, wie das manche hier gerne hätten, sie spiegeln einfach nur sehr gut die Lebensrealität und die Träume von jungen Menschen heute wider, und hat dabei halt auch ziemlich gute Lines. Musikalisch sehr abwechslungsreich, neben den Anlehnungen an Timbaland/Fatman Scoop-00er-Club-Ästhetik, Neptunes, 20er-Trap auch bei Rede eindeutige Miami-Bass-Referenzen auf REDE. Ich erkläre jeden Hater hiermit offiziell zum Genrefremden. Amen.

    • Vor 12 Stunden

      Verweis auf Who's that girl von Eve auf Labubu Freestyle.

    • Vor 12 Stunden

      Pretty Privilege erinnert mich stark an Flower Boy Tyler oder Kendrick.

    • Vor 8 Stunden

      Habe jetz auch mal angehört, um zu checken, ob ich genrefremd bin. Puh, bin zum Glück nicht. Bin da bei Caps, das ist schon alles ziemlich gut gemacht. Flow stellenweise echt beeindruckend, Beats ballern durchweg. 3/5, weil mir die Bad Bitch Attitude doch stellenweise etwas arg aufgesetzt vorkommt.
      Hoffe, sie wird nicht so schnell verheizt, das könnte noch groß werden.

    • Vor 7 Stunden

      Flow ist für mich nur beeindruckend mit, wenn die Lyrics auch selbst verfasst wurden. Mit Übung kann jeder Teenager schnelle Passagen von Eminem oder Savas nachrappen. Oder heute von Reezy oder Sosa La M oder wem auch immer. Aber insgesamt seid ihr vllt weniger als ich von den generellen Trends im Deutschrap genervt, weil ihr weniger damit beschallt werdet. Ist auch alles okay und dem Mädel selbst will ich nix. Es klingt nur wirklich alles nach Schema F, was momentan so funktioniert. Wie in fast allen Lebensbereichen.

    • Vor 7 Stunden

      Zudem verhärtet sich bei mir der Eindruck immer mehr, dass langsam vergessen wird, dass gute Lyrics mehr bedeutet als keine allzu simplen Reime und ein guter Flow. Und wie oft in modernen Texten der Sinn zugunsten des Reims gebogen wird, man sich inhaltlich ständig widerspricht oder was gute Wortspiele oder Sprachbilder und keine arg konstruierten sind. Wenn Eingängigkeit der einzige Maßstab ist, bin ich raus.

    • Vor 6 Stunden

      Ne Chris, warum hat dann bitte Jimi Blue nie so abgeliefert? Warum hatten wir dann bis jetzt noch keinen Teenierapstar? Und ich habe mir schon gedacht, dass irgendwann einer das realkeeping aus dem Rucksack holt. Aber bevor wir dazu kommen:

      „Mit Übung kann jeder Teenager…“ lässt sich beliebig erweitern mit jeder art von Achievement, aber genau das ist es halt. Ein Achievement. Ist es mehr wert, wenn das jemand mit oder ohne Übung kann? Ist mit Übung auf jeden Fall mehr Arbeit. Ich hätte mit 14/15 wesentlich mehr Übung oder Talent gebraucht, um auf dem Level nachrappen zu können, und ich respektiere das Mundwerk eines jeden, der die Übungen gemacht hat und sowas abliefern kann. Das Argument ist also eine absolute Null.

      Und das alles geht ja vom worst case aus, den du an anderer Stelle beschreibst: Wenn sie minimale bis keine Einflüsse auf die Texte hätte. Ich persönlich finde es mittlerweile lächerlich vehement darauf zu bestehen, dass vortragende Person und Autor identisch sein müssen, egal wo. Gibt halt keinen Grund das zu fordern, außer esmusssosein. Aber selbst wenn, die hat Writer-Credits für alle Songs und daher nehme ich erstmal an, dass sie die zusammen mit ihrem Umfeld geschrieben hat.

    • Vor 6 Stunden

      Darfst du ja selbstredend so sehen. Im Rap finde ich das eben nicht, denn hier ist genau das der Faktor, der ihn zur Kunstform erhebt. Dre ist auch kein geiler Rapper, dafür ist oder war er ein guter Produzent, immerhin.

      Dann nimm das gerne an, ich bezweifle es, weil es dasselbe Spiel ist, dass Labels bei Giesinger und Co spielen. Und eigentlich bist du gut darin, hinter kapitalistische und systemische Fassaden zu schauen. Lindemann etc, auch wenn das ein drastisches Beispiel ist.

    • Vor 6 Stunden

      Zwischen Jimmy Blue und Zahide liegen schlicht einige Jahre und Lernprozesse der Musikindustrie mit Gespannen wie Laas/Shirin etc.

    • Vor 6 Stunden

      Und warum wir den noch nie hatten? Potenzielle Reichweite. Und Jugendliche werden immer informierter, da die prägenden Kanäle immer allgegenwärtiger sind. Da hast du dann zwar schon noch eine Dichotomie in Lover und Hater, aber jeder kennt dich. Und dass sie für Labels mega lukrativ ist, ist doch logisch.

    • Vor 6 Stunden

      uniformierter, scheiß Autokorrektur.

    • Vor 6 Stunden

      Habe es (noch) nicht gehört, aber spontan fällt mir ein: Haben wir nicht durchaus alle damals F.R. ganz schön gefeiert oder ihm zumindest Props gegeben, als er mit 14 (?!) durchgestartet ist wie manch andere Schlichtgestalt in diesem Game ihr ganzes Leben nicht?

      Warum hier also nicht auch? :)