laut.de-Biographie
Nieve Ella
Manchmal reicht eine alte Gitarre, um das eigene Leben auf den Kopf zu stellen. Für Nieve Ella begann ihre Musikkarriere während des Corona-Lockdowns, als sie die Gitarre ihres verstorbenen Vaters aus dem Zimmer ihres Bruders holt und sich kurzerhand selbst das Spielen beibringt. Den Anfang macht "Blackbird" von den Beatles. Nur eine Woche später schreibt sie mit "Four Years Gone" ihren ersten eigenen Song, in dem sie den Tod ihres Vaters verarbeitet.
Geboren am 1. Januar 2003 als Nieve Ella Pickering, wuchs die Britin in einem kleinen Dorf in Shropshire auf. Schon als Kind träumt sie davon, einmal selbst auf der Bühne zu stehen. Ihr großes Vorbild? Hannah Montana. In der Schule macht sie zunächst mit TikToks über ihre Lehrer auf sich aufmerksam und sammelt damit rund 30.000 Follower. Später nutzt sie die Plattform, um ihre Musik zu präsentieren. Durch regelmäßige Livestreams wird schließlich ein A&R-Manager auf sie aufmerksam. 2022 erscheint mit "Girlfriend" ihre erste Single, ein Jahr später folgen die EPs "Young & Naive" und "Lifetime Of Wanting".
Treibende Gitarren, eingängige Refrains und energiegeladene Drums prägen Ellas Mischung aus Indie-Rock und Alternative-Pop. Mal erinnert ihr Sound an Wolf Alice, mal an beabadoobee oder Wet Leg. In ihren Texten geht es dagegen um Liebeskummer, Selbstzweifel und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Oft klingt ihre Musik dabei deutlich unbeschwerter als die Geschichten, die sie erzählt.
Mit ihrer dritten EP "Watch It Ache And Bleed" macht Ella weiter auf sich aufmerksam. Es folgen Auftritte im Vorprogramm von Girl In Red und Inhaler sowie eigene ausverkaufte Shows. Auch beim Reading and Leeds Festival steht die Britin bereits auf der Bühne.
2026 veröffentlicht sie ihr Debütalbum "How Long Will It Take?" und widmet sich weiterhin den großen und kleinen Krisen. Zwischen Liebeskummer, Selbstzweifeln und der Suche nach der eigenen Identität bleibt sie sich thematisch treu, probiert musikalisch aber auch Neues aus.


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