laut.de-Biographie
3Quency
"Honey, the band is built!" Mit diesen Worten gibt Jurorin Nicole Scherzinger ihr Feedback für die letzte Performance von 3Quency im Finale der ersten Staffel von Netflix' "Building the Band". Das neuartige Castingformat geht 2025 als eine Art "Love is blind" für Bands on air: 50 Sängerinnen und Sänger zeigen sich gegenseitig ihr Können in Blind Auditions. Anschließend können sie, noch immer ohne sich zu sehen, miteinander connecten und so entscheiden, wer ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter für eine gemeinsame Band werden sollen.
Brianna Mazzola, Wennely Quezada und Nori Royale treten jeweils mit dem klaren Ziel an, eine Girlgroup zu formieren. Die aus Philadelphia stammende Mazzola hat dabei das beeindruckendste Showbiz-Portfolio der drei Sängerinnen vorzuweisen: So ist sie Teil des Revival-Kaders des "Mickey Mouse Clubs", hat bereits einen Solo- Vertrag unterschrieben und einer Figur im Animationsfilm "Trolls: Band Together" ihre Singstimme geliehen. Auch die New Yorkerin Quezada ist mit mehreren veröffentlichten Solo-Songs und als Teil einer Latin-Band keine Unbekannte mehr auf den Brettern, die die Welt bedeuten.
Schnell stellen beide fest, dass sie sich schon als 15-Jährige bei einer anderen Castingshow kennengelernt haben, die Chemie stimmt augenblicklich. Als Dritte im Bunde qualifiziert sich Nori Moore alias Nori Royale aus Atlanta. Sie legt gerade ein Sabbatical nach dem College ein und hat bislang nur in ihrer Kirchengemeinde Bühnenerfahrung gesammelt.
Eine goldrichtige Wahl, wie sich bald zeigt: Schnell wächst das Trio zusammen, entscheidet sich in Anlehnung an Mazzolas prägnantes Augen-Makeup für den Bandnamen 3Quency und überzeugt Jury und Publikum mit ausgereiften Harmonien, starken Performances und einer glaubhaften Verkörperung eben jener "Sisterhood", für die so viele Girlgroups vor ihnen schon standen. Vergleiche mit legendären Vorgängerinnen wie Destiny's Child und TLC lassen nicht lange auf sich warten.
Spätestens mit ihrem awardshowtauglichen Cover von Chlöes "Have Mercy" scheint ihnen der Sieg gewiss. Am Ende der ersten Staffel "Building the Band" gehen 3Quency mit einer halben Millionen Euro Cash für ihren Karrierestart nach Hause. Die legen sie augenscheinlich gut an und finden ihren Sound zwischen R'n'B und Pop.
Ihre erste offizielle Single "Top Down" beweist direkt, dass mit den drei Künstlerinnen nicht nur vor dem Mikrofon, sondern auch als Songwriterinnen zu rechnen ist. Der Song entsteht im YouTube-Format "Fire 15". 15 Minuten Zeit haben die Musikerinnen hier, um gemeinsam mit Musikproduzent Tommy Brown, der zuvor unter anderem mit Ariana Grande gearbeitet hat, einen Song zu schreiben. Dabei bekommen die Fans ungefilterte Einblicke in die Entstehung der Single.
Auch für ihr Folgerelease "Once I Was A Good Girl" holen sich 3Quency prominenten Songwriting-Support in Form von Superstar Raye. Weitere Songs stellt das Trio auf einer ersten US-Tour vor. Tracks wie "Clique" und "Telephone" feiern die Freundschaft, die die drei Sängerinnen inzwischen verbindet, und rechnen zugleich mit den Hatern ab, die, Castingshow sei Dank, ebenfalls nicht lange auf sich warten lassen.
Ihrem Ruf als "Destiny's Grandchildren" werden sie auch dank ihrer Musikvideos gerecht: Während "Telephone" eine klare Hommage an die MTV-Ära von "Bug-a-Boo" darstellt, greift "Girl Talk" die legendären Visuals von Destiny's Childs "Survivor" auf. Mit dem Song kündigen 3Quency ihr gleichnamiges Debütalbum an, mit dem sie endgültig unter Beweis stellen, dass sie die großen Fußstapfen, denen sie folgen, locker ausfüllen.


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