30. März 2026
"Ozzy plante ein weiteres Album"
Interview geführt von Josephine Maria BayerMit ihrem neuen Studioalbum "Engines of Demolition" nimmt die Band um Zakk Wylde den Sabbath-Staffelstab in die Hand. Im Interview erzählt uns der Frontmann von seinem Band- und Lebensmotto "S.D.M.F.", dem Songwritingprozess und dem Abschied von Ozzy.
Ich treffe Zakk Wylde im Ritz-Carlton in Berlin. Mit seinem wallenden Bart, einer auffallenden Rockerweste und freien Oberarmen sticht er sofort aus der hochpolierten Durchschnittsklientel des Luxushotels heraus. Rein äußerlich kommen für den Sabbath-Jünger nur zwei Optionen in Frage: Rockmusiker oder Wikinger. Wahrscheinlich ist er beides.
Als ich den Raum betrete, posiert der Black Label Society-Frontmann gerade für ein Foto und trägt seine Gitarre dabei über der Schulter wie ein Holzfäller eine Axt. So einschüchternd und grimmig er auf den ersten Blick wirkt, so sehr überrascht er im Gespräch mit Herzlichkeit und Wärme. Es ist Januar, gut eine Woche nach seinem 59. Geburtstag. Zakk ist gut gelaunt, lacht viel. Das Älterwerden nimmt er mit Gelassenheit. Überhaupt wirkt er wie jemand, der mit sich selbst im Reinen ist. Dabei waren die vergangenen Monate alles andere als einfach für ihn. Im Sommer stand er noch gemeinsam mit Black Sabbath bei ihrem Abschiedskonzert "Back To The Beginning" auf der Bühne, wenige Wochen darauf starb Ozzy. Die Welt nahm Abschied von einer Rock-Legende, Zakk von einem engen Freund und seinem größten musikalischen Vorbild. Doch in unserem Gespräch wird schnell klar: Am Boden liegen bleiben war für Zakk nie eine Option. Eine Haltung, die auch sein Mentor Ozzy Osbourne verkörperte.
Hey Zakk, alles Gute nachträglich!
Oh, vielen Dank.
Wie hast du dieses Jahr gefeiert?
Wir haben am Vortag mit den Kindern zu Mittag gegessen, meine Frau Barb und ich. Ich habe einfach zu Hause entspannt, mit den Hunden gechillt, und es war sehr schön und ruhig. Es war gut.
Und ist das deine übliche Art zu feiern, oder geht es auch mal wilder zu?
Früher, in den alten Tagen, als ich noch Alkohol getrunken habe, da war immer irgendein Unsinn los. Aber nein, heute ist es einfach ziemlich ruhig aber schön.
Das neue Album deiner Band Black Label Society, "Engines of Demolition", ist ebenfalls voller Kontraste. In "Better Days and Wiser Times" singst du: "Ich habe meine Betrugserfahrungen gegen bessere Tage und weisere Zeiten eingetauscht". Bist du ein optimistischer Mensch?
Ja, total. Immer, wenn ich in der Gefahr bin, irgendeinem Freund etwas nachzutragen, sage ich mir: Wen interessiert's? Weißt du, was ich meine? Anstatt sich darüber aufzuregen, sagst du einfach: Na gut, was soll man machen? Es gibt sowieso nichts, was du tun kannst.
War das schon immer deine Einstellung, oder ist das eine neue Erkenntnis?
Nein, ich denke, je älter wir alle werden, weißt du, dann ist es so: Dinge, über die du dich früher total aufgeregt hast, da schaust du heute drauf und sagst: Scheiß drauf. Und genau darum geht es in dem Song.
Schreibst du eure Songs häufig aus deiner eigenen Perspektive?
Ja, einige der Songs. Aber ich schreibe auch mal etwas Albernes wie "Lord Humungus". Wenn ich den Titel nicht gesagt hätte, hätten die Leute nicht gewusst, worüber der Song ist. Aber es ging einfach um das ganze Mad Max-Ding. Also, weißt du, wenn du mir sagen würdest: Schreib mir zu jedem Song eine kurze Zusammenfassung, dann wüsstest du sofort, worüber du jeweils nachdenken musst. Aber das eigentliche Thema ist manchmal ein bisschen zwischen den Zeilen versteckt. Ich finde es wichtig, dass man über die Dinge schreibt, die einen interessieren, sei es Religion, Krieg, der Zustand der Gesellschaft, das soziale Klima, von den Vietnamprotesten bis zu den aktuellen Ereignissen. Wenn dich etwas interessiert, dann schreib darüber.
In deinen Lyrics spielt unter anderem auch das archaische Thema Kämpfen und Krieg eine Rolle. Lässt du dich dabei von alten Sagen oder Wikingergeschichten inspirieren?
Ja, total. Ich meine, man sieht es im Fernsehen oder googelt einfach etwas, das einen inspiriert. Auf dem letzten Album gab es zum Beispiel den Song "Destroy and Conquer". Der wurde von einer Doku über Dschingis Khan inspiriert. Es ist also so eine Art kleine Biografie über ihn, sein Name kommt zwar nicht im Titel vor, aber er war die Inspiration dafür. Ein anderes Beispiel ist der Song "Crazy Horse": Darin geht es um ein verrücktes Pferd. (lacht) Nein, Spaß, es geht natürlich um Crazy Horse, den Indianerhäuptling. Es war so, als ob ich mit meinem Lied einen kleinen Wikipedia-Artikel über ihn schreiben würde, aber anhand von Metaphern.
Gibt es im aktuellen Album Songs, die Metaphern für etwas anderes sind?
Ja, ich meine, abgesehen von "Ozzy's Song", den habe ich natürlich über Ozzy geschrieben, lassen sich alle Songs unterschiedlich interpretieren. Jedem, der zuhört, könnten sie etwas ganz anderes bedeuten. Ich habe schon Lieder geschrieben, bei denen Leute auf mich zukommen und sagen: "Meine Frau und ich haben zu diesem Lied geheiratet", und so etwas überrascht mich, weil ich beim Songwriting an etwas völlig anderes gedacht habe. Aber solange die Songs etwas in dir auslösen, ist das alles, was für mich zählt.
Viele Songwriter sagen auch etwas im Sinne von "Sobald ein Song veröffentlicht ist, ist er eigentlich nicht mehr mein Song."
Ja, das stimmt absolut. Und wenn es jemanden inspiriert, dann ist das etwas Wunderschönes.
Bei Black Label Society spielen die Texte jedoch nur eine Nebenrolle. Der Fokus liegt eindeutig auf den Riffs. Könntest du uns eurem Songwriting-Prozess genauer erklären? Beginnt jeder Song zuerst mit einem Riff?
Bei den härteren Songs ohne Zweifel. Wenn man sich Black Sabbath, Led Zeppelin und Deep Purple anhört, geht es um die Riffs, egal ob bei "Smoke on the Water", "Into the Void" oder "Whole Lotta Love". Das Riff inspiriert dann eine Melodie. Für mich kommen die Texte immer zuletzt. Wenn ich die Melodie erst einmal habe, müssen die Lyrics dazu passen.
Paul McCartneys "Yesterday" soll ja ähnlich entstanden sein. Die Melodie stand zuerst, und während er noch nach den passenden Worten suchte, sang er als Zwischenlösung "Scrambled Eggs". Singst du manchmal auch Quatschtexte, bis du den richtigen Text hast?
Ja, ich singe einfach irgendwas. Ein paar improvisierte Dinge, ein paar Silben, die zu dem passen, was ich singe. Sing einfach, murmel irgendwas, bis du das findest, was passt.
Und wie wirken deine Bandkollegen beim Songwriting mit? Bringen sie manchmal auch eigene Songs ein?
Also ich nehme die Songidee auf, bevor JD und Jeff dazukommen. Es ist wie eine fertige Bleistiftzeichnung, die sie nur noch ausmalen müssen. Manchmal spielt Jeff etwas, das unbedingt in den Song muss. Zum Beispiel ein Intro, das total gut passt. Und danach macht JD dann irgendetwas, entweder setzt er einen Kontrapunkt zum Riff, oder Goose hämmer einfach nur einen schlichten Riff, einfach Höhlenmenschen-Shit. Ja, genau so läuft das bei uns, und es ist kinderleicht. Ich meine, wenn man mit anderen großartigen Musikern zu tun hat, dann ist es einfach so. Es ist so, als ob wir Köche wären, die wissen, was gut zusammenpasst und schmeckt.
Und ihr macht das ja schon eine Weile und seid eingespielt.
Ja, absolut. Auch wenn ich mit Charlie, Rex und Phil spiele, ist es so, dass wir uns alle ansehen und sagen: "Okay, los geht’s." Und dann läuft alles von alleine.
"Einige wundern sich, dass ich in die Kirche gehe."
In eurer Pressemitteilung heißt es, dass die Idee hinter dem Album mit der Pantera-Feier im Jahr 2022 begann. Inwiefern wurde das Album von Dimebag inspiriert?
Ein bisschen Pantera hat sich auf jeden Fall in das Album eingeschlichen. Es ist so wie mit Zakk Sabbath, wo Black Sabbath immer präsent ist. Überhaupt sind Sabbath immer meine Grundlage. Dime und ich haben unsere Inspiration aus den Riffs von ihnen geholt, aber auch aus Zeppelin und Deep Purple.
Da wir wieder beim Thema Riffs gelandet sind: In "Above and Below" spielt ihr mit der Dynamik. Es gibt einen Kontrast zwischen harten Riffs und dem sanfteren Refrain. Auch im Text stehen "Oben" und "Unten" im Kontrast. Diese Art Gegensätze spiegeln sich ja auch in deinem öffentlichen Auftritt. Auf der einen Seite singst du von Mord und Totschlag, auf der anderen postest du jede Woche ein Kruzifix auf Social Media und wünschst allen einen gesegneten Sonntag. Stehen Jesus und Metal nicht irgendwie im Widerspruch?
Diese Posts sind einfach meine wöchentliche Erinnerung an alle, dass sie nett zueinander sein sollen: "Sei kein Arschloch, okay." Verstehst du, was ich meine? Für mich ist das wie dieser Moment als Darth Vader sagt: "Wenn du nur die Macht kennen würdest." (lacht) Für mich ist der Glaube eine Macht, wie ein Rettungsring, den Jesus Christus uns zuwirft, während alle am ertrinken sind. Und viele meiner Freunde sagen: "Ich glaub' nicht an diesen ganzen Bullshit." Und ich stelle mir vor, dass Jesus dazu so etwas sagt, wie: "Naja, ich hab's versucht." Aber das alles geht im Gesamtgeschehen unter.
Bekommst du dafür in der Heavy-Metal-Szene manchmal Gegenwind?
Manchmal erhalte ich erstaunte Reaktionen auf meine Sonntags-Posts. Einige Leute wundern sich, dass ich in die Kirche gehe. Aber Religion ist für mich eine persönliche Sache, genauso wie meine Entscheidung mit dem Trinken aufzuhören. Wenn Leute mich fragen, ob ich Lust habe zum Saufen mitzukommen, starte ich keinen Kreuzzug, um die Leute davon abzuhalten. Mein Motto ist: Mach, was du willst! Das ist mir völlig egal, Mann. Es ist nicht meine Aufgabe, die Welt zu retten.
Das trifft auch auf die Rockmusik zu. Damals sagte man zu mir: "Mann, Zakk, jetzt liegt es an dir, Reb Beach, Nuno, Steve Vai und Dimebag, die nächste Generation zu retten." Aber glaubt ihr wirklich, Jimmy Page dachte eine Sekunde lang, es sei seine Verantwortung, dafür zu sorgen, dass Eddie Van Halen und Randy Rhoads nach ihm kommen würden, um die Rock-Tradition fortzuführen? Es ist nicht Tony Hawks Aufgabe, Skateboarden populärer zu machen. Wenn die Kids auf Skateboarden stehen, dann mögen sie es eben. Wenn die Kids Gitarre lieben, dann werden sie Gitarre lieben. Verstehst du, was ich meine? Und genauso halte ich es auch mit dem Glauben.
"Stärke, Entschlossenheit, unerbittlich für immer. "
Lass uns über "Ozzy's Song" sprechen. Du bist mit ihm durch dick und dünn gegangen. Hat sich dein Bild von ihm über die Jahre verändert? Als du bei ihm einstiegst, warst du ja noch sehr jung.
Alle fragen immer: "Was hast du von Ozzy und deinem Vater gelernt?” Und ich sage dann: "Nichts, was ich nicht schon wusste." Ich glaube, das steckt einem schon von Geburt an im Blut. Ein Löwe ist ein Löwe. So ist es nun mal. Einem Löwen muss man nicht sagen: Du musst stark und mutig sein. Er ist es einfach, er hat keine Wahl. Sowohl mein Vater als auch Ozzy haben diese Wahrheit noch einmal bekräftigt. Weißt du, so wie man einen Nagel ins Holz schlägt. Sie haben es einfach besiegelt. Beide waren knallharte Kerle, gute Menschen, und hatten diese Beharrlichkeit, immer weiterzumachen. Oz zweifelte oft, ob er es schaffen würde. Ozzy sagte immer: "Für alles Gute, das ich habe, scheißt ein Vogel auf die andere Seite meiner Schulter". Aber es war einfach die Balance des Lebens. Anfangs hat er in einer Fabrik gearbeitet und dachte, vielleicht bleibt er in diesem beschissenen Job sein ganzes Leben lang. Es ging es bergauf, aber dann wurde Oz aus Sabbath geworfen. Er war am Boden zerstört und fragte sich, was er jetzt mit seinem Leben anfangen sollte. Und dann hat das Management ihn komplett abgezockt, er hatte kein Geld, und er hätte so etwas nie jemandem angetan.
Aber dann kam Mom (Sharon Osbourne, Anm. d. Red.) ins Spiel, und Randy kam dazu, dann Bob, und dann machten sie diese zwei bahnbrechenden Alben. Ich meine nicht einfach nur gute Alben, sondern monumentale Alben, Durchbruchalben. Und dann starb Randy, und dann ging es wieder bergab, verstehst du? Und man fragt sich einfach: Was soll ich jetzt tun? Die Antwort ist natürlich: Ich mache einfach weiter.
Ozzy hatte einfach diese Willenskraft, immer wieder durch die Stürme des Lebens zu pflügen, ohne sich jemals als Opfer zu sehen. Wenn er hinfiel, dachte er sich: "Scheiß drauf!", und stand wieder auf. Genau das wünscht man sich doch für seine Kinder, verstehst du? Dass sie nie am Boden liegen bleiben, sondern einfach sagen: "Du Motherfucker, warte nur ab, bis ich wieder auf den Beinen bin". Das ist auch meine Einstellung zum Leben. Aber das ist eben S.D.M.F (Bandmotto, Anm. d. Red.): "Strength, Determination, Merciless Forever". Stärke, Entschlossenheit, unerbittlich für immer. Deshalb sage ich immer: Verlasse das Haus nie ohne diese Einstellung. Und denk daran, sie immer bei dir zu haben.
Ozzy war jemand, der wirklich bis zum letzten Atemzug alles gegeben hat. Er hat sein letztes Konzert nur wenige Tage vor seinem Tod gespielt. Er war einfach unaufhaltsam und schleppte sich quasi auf die Bühne, einfach um für seine Fans da zu sein und abzurocken. Euer Song "Pedal to the Floor", fängt dieses Gefühl meiner Meinung nach perfekt ein: "Ain't gonna take my world away." Hast du Angst, dass dir jemand deine Rock-Welt wegnehmen könnte?
Also, ich meine, genau darum geht es im Grunde in dem Text: Um Ozzy und seinen letzten Auftritt. "Nimm mir nicht meine Welt". Denn es ist alles, was er kannte. Dieses letzte Konzert hat ihm alles bedeutet. Barb und ich haben zu Sharon gesagt: "Du hättest ihm kein größeres Geschenk machen können."
Man konnte sehen, wie viel es ihm bedeutete, mit seinen Fans in Kontakt zu treten, wie in dieser letzten Show. Und du warst mit ihm auf der Bühne. Wie hat sich dieses letzte Konzert angefühlt? Wussten die Leute um ihn herum, dass er nicht mehr lange leben würde?
Nein, eigentlich nicht. Also, ich meine, Oz hat mir immer wieder geschrieben, so nach dem Motto: "Zakk, ich würde gern etwas Ähnliches machen wie damals, als du in deiner Allman-Brothers- und Leonard-Skinner-Phase warst, als wir 'No More Tears' aufgenommen haben". Er sprach davon, nochmal so etwas machen, was zwar heavy, aber melodisch ist. Und ich meinte: "Okay, Oz, kein Problem."
Ich sage ja immer, bei unseren Black-Label-Alben, wenn man Ozzys Gesang draufpacken würde, wären sie einfach ein neues Ozzy-Album. So schreibe ich eben. Weil ich genau solche Musik liebe, sie liegt mir im Blut. Aber ja, ich hätte nie gedacht, dass Oz zwei Wochen nach dem Auftritt sterben würde. Ich wusste ja, dass es ihm gesundheitlich wieder besser ging, denn zwei Jahre zuvor war er noch auf der Hochzeit unseres Sohnes Chester John Michael. Ozzy war sein Patenonkel. Und als er heiratete, ging Oz am Gehstock. Er hatte Schwierigkeiten beim Aufstehen. Er sagte dann immer: "Zakk, hilf mir hoch", und ich half ihm auf. Aber er konnte sonst alles alleine schaffen. Doch als ich ihn dann im Rollstuhl sah, dachte ich nur: Das ist echt Mist. Denn ihm ging es von dort an immer schlechter. Aber ich dachte nicht, dass er so schnell von uns gehen würde, wie er es tat. Denn wie ich schon sagte, sprach er noch darüber, dass er mit mir ein Album aufnehmen wollte.
Und hattet ihr dafür schon neue Lieder vorbereitet?
Nein, damit hatten wir noch nicht angefangen. Aber wie ich schon sagte, wenn du dieses neue Album von Black Label hörst: Such dir einen Song aus, egal welchen, es ist im Grunde ein neuer Ozzy-Song.
Du trägst also gewissermaßen die Fackel weiter. Wenn du an dein jüngeres Ich denkst, an die Anfänge deiner Karriere als Rockmusiker, welchen Rat würdest du gerne an die neue Rock-Generation weitergeben?
Als Musiker oder einfach in irgendeinem anderen Bereich des Lebens: Was auch immer du liebst oder wofür du eine Leidenschaft hast, ob du nun dein eigenes Magazin gründen willst, als Journalistin Karriere machen möchtest, mit deinen Freundinnen eine Bar oder einen Friseursalon eröffnest oder was auch immer, wovon immer du denkst "Das wollte ich schon immer mal machen": Genau das solltest du tun. Das sage ich auch zu jedem meiner Kinder. Ich sage dann: "Dein Glück ist auch unser Glück. Was auch immer du tun willst, tu es." Verstehst du, was ich meine? Und nur so wirst du wirklich erfolgreich sein, denn dafür bist du bestimmt. Tu, was du liebst.
Wusstest du schon immer, dass Musik deine Bestimmung ist?
Als ich beschloss, mein Leben der Musik zu widmen, da war ich so 14 oder 15, dachte ich: "Das will ich machen, das ist es, was ich mit meinem Leben anfangen will." Auch wenn wir nicht das Glück gehabt hätten, Ozzy in unserem Leben zu haben, dann hätte sich bei JD und mir trotzdem alles um Musik gedreht. Da sind wir uns einig. Wir hätten sicher einen Musikladen eröffnet, oder Gitarre unterrichtet, wir hätten eine Hochzeitsband gegründet – aber alles wäre auf die Musik ausgerichtet gewesen.
Denn wenn du etwas wirklich willst, schaffst du es auch. Gott hat dir bereits die Kraft gegeben und das Zeug, was du dazu brauchst. Aber du musst deinen Arsch von der Couch bewegen und deinen Teil tun.


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