18. März 2026
"Fuck ICE bis zum Tag, an dem ich sterbe!"
Interview geführt von David Maciej LaskowskiZum Release des Albums "Strictly 4 The Scythe", dem ersten Projekt mit seiner neuen Hip Hop-Supergruppe The Scythe, interviewte ich den US-amerikanischen Rapper Denzel Curry in München.
Ein paar Stunden vor seinem Auftritt als Voract bei der Europa-Tour der Deftones in der Zenith Kulturhalle traf ich den Künstler in der Lobby des nebenan gelegenen Hotels. Nachdem Denzel Curry sich noch fix einen Kaffee schnappte, begaben wir uns auf sein Zimmer, wo ich ihn dann eine halbe Stunde lang befragte und er mir nicht nur zu "Strictly 4 The Scythe" viel erzählte.
Alles gut soweit auf der Tour?
Oh ja. Allen geht's recht gut. Wir haben gerade mit der Band Drug Church gequatscht, und ich habe schon mit dem Drummer von Deftones geredet. Das war richtig cool. Ich konnte den Rest der Band bislang noch nicht treffen.
Zwischen dir und den Deftones besteht kein persönliches Verhältnis?
Nein, doch wir haben einen gemeinsamen Freund: Thundercat. Er kennt die seit Jahren und er und ich sind auch gut miteinander.
Er hat ja vor ein paar Tagen mit Lil Yachty einen Song gedroppt.
Ja, er wird bald ein Album veröffentlichen. Das wird ziemlich gut. Witzigerweise droppen wir ja auch bald das Album "Strictly 4 The Scythe".
Ich habe schon mal reingehört ...
Oh, was denkst du darüber?
Es war toll, hat Spaß gemacht da reinzuhören. Ich hatte eine gute Zeit damit und (zwischendurch nachdenklich stockend) es erinnert mich an eine "smoothere" Version von "Zuu."
(Verwundert) Eine "smoothere" Version von "Zuu"? Würde ich nicht sagen. Wir wollten einfach was Cooles machen, bei dem ich, Ferg, TiaCorine, Bktherula und Key Nyata mit Working On Dying zusammenkommen. Shoutouts an Iloveit! und BeautifulMvn, dem Bruder von BNYX. Wir drei haben das ganze Projekt executive produziert. Shoutouts an OogieMane, Ilykimchi, Swaggyono, die auch am Album mitarbeiteten. Das macht das Ganze zu einem "Ultraground" / Working On Dying-Album.
Das war etwas, was mich ein wenig verwirrt hat, denn du hattest dieses Ultraground-Ding am Laufen, aber jetzt ist es The Scythe? Wo liegt der Unterschied?
Nun, The Scythe ist die Zusammenarbeit zwischen Ultraground Records mit dem Producer-Kollektiv Working On Dying, und daneben auch Ferg. Ich hoffe, das klärt deine Verwirrung auf.
Okay. Generell scheint die Gruppe ziemlich interregional zu sein. Die Leute hatten immer das Gefühl, dass du sehr fokussiert auf Florida geblieben bist, bis jetzt. Da frage ich mich: Welche Rolle spielt Regionalität für The Scythe?
Jeder kommt aus verschiedenen Gebieten. Sogar die Produzenten kommen größtenteils aus Philadelphia, abgesehen von Ilykimchi und Iloveit! aus der Bay Area, Kalifornien. Ich bin aus Florida, Ferg aus New York, Tia aus North Carolina, Bk aus Atlanta, Georgia. Wir haben also den Süden, die Westküste und die Ostküste. Davon haben wir das Beste genommen und für die Musik zusammengebracht. Wir haben realisiert, dass wir uns nicht allzu sehr voneinander unterscheiden. Philadelphia hat sein eigenes Ding am Laufen, doch es klingt auch wie das, was wir in Miami machen, weswegen es einfach war, mich daran anzupassen. Nur packte ich da auch meinen eigenen Flavour dazu. Mit der Bay Area hat der Süden diesen 'Bounce' gemein und wir wollten es richtig krachen lassen. Und wenn es ums Rappen geht: Wir sind einfach krasse Rapper. Wenn du dir Keys Verse auf dem Tape reinziehst, die sind krass. Die Leute werden beeindruckt von Ferg sein. Tia rappt sich den Arsch ab auf diesem Tape und Bk hat einfach diesen Style, Flair und Flavour. Und wir haben das Ganze zusammengebracht, als wäre es Wu-Tang.
Und ich fand es auch sehr gut, dass ihr einen 'Women-only'-Song auf das Tape gepackt habt.
Yeah! Das ist dieser eine Song, nach dem die Fans Tia und Bk gefragt haben. "Tan" ist eigentlich der Remix - wir nennen es einen "Reaper-Mix" - eines Bk-Songs. Dann packten wir Tia drauf und BOOM. Ich bin einfach stolz auf die beiden, denn die Leute reden immer darüber, dass Hip Hop nur Maskulinität hier und da hätte, dass es nicht wirklich weibliche MCs gäbe und diese sich nicht gegenseitig akzeptieren. Das haben wir widerlegt.
Und wird diese Scythe-Geschichte ein einmaliges Projekt bleiben oder wird es in Zukunft mehr geben?
Da wird definitiv noch was kommen, auch weil wir über verschiedene Themen gesprochen haben. Lass mich klarstellen: wenn es um die Künstler und Produzenten geht, könnten die alle auf ihren eigenen Füßen stehen. Niemand von uns braucht diese Gruppe, doch wir entschieden uns dazu, diese Gruppe zu verwirklichen, denn Hip Hop muss eine Community wie diese erleben. Leute sagen immer, Hip Hop bringe immer das Schlimmste aus den Menschen heraus, aber schweigen, sobald der Hip Hop mal das Beste aus einem herausbringt. Deswegen musste diese Gruppe entstehen.
Es braucht einen Positivity Shift.
Hell yeah! Sicher!
"Man wollte mich nur labeln, um meine Musik runterzumachen."
Von all deinen aktuelleren Kollaborationen fand ich die mit LAZER DIM 700 immer am interessantesten, gerade weil ihr so verschiedene Arten von Rappern seid. Wie habt ihr euch überhaupt vor "Still In The Paint" getroffen, und was hat dich dazu gebracht, mit ihm zu kollaborieren?
Ähm (nachdenklich) puuh ... Man hat mir mal seine Musik vorgespielt. Ich erinnere mich noch an den Song, den er mit PlaqueBoyMax gemacht hat. Und er hat einfach weiter gemacht und irgendwann haben wir ihn dann kontaktiert. Er klang für mich nicht schlecht und ich mag, wie konsistent er ist. Zu dieser Generation hört man immer wieder so etwas wie: "Dieser Typ ist scheiße, dieser Rapper ist dies und das." Leute vergessen immer, dass Hip Hop sich weiterentwickelt. So bilden sich nur Ressentiments. Die Jugend braucht mehr Wertschätzung.
Du hast ja diesen Konflikt zwischen der alten und neuen Generation kürzlich in einem Interview angesprochen ...
Auf jeden Fall.
... dass die alte Generation die Neue nicht respektiert ...
Tut sie nicht.
... und die neue Generation ...
... keinen Fick auf die alte Generation gibt. Die denken sich: "Oh, wenn du Ü30 bist, bist du irrelevant." (kichert) Aber du sieht ja. Clipse holt sich Grammys, Kendrick Lamar macht sein Ding und J. Cole kommt ja jetzt mit "The Fall-Off" und ist bis heute relevant. Es geht um Langlebigkeit und Legacy. Es gibt eine Menge, was die junge Generation von der alten lernen kann, und ich stecke in der Mitte.
Also auch ein "Middle Child" wie J. Cole.
(Lächelnd) Yeah! Es gibt auch Leute wie J.I.D., der ja älter als ich ist und trotzdem noch das Game killt, und ich respektiere ihn als MC. Aber ich kollaboriere auch mit neuen Acts wie Lazer Dim, 1900Rugrat und Luh Tyler, weil man das auch wertschätzen muss.
Absolut.
Hat Kanye West auch nicht gestoppt, oder?
(Ich sage nichts)
Exakt. Hielt es J. Cole ab? Nein. Wir müssen das wertschätzen. Irgendwann könntest du sagen: "Das ist mein Lieblingskünstler aller Zeiten", weil sie das Game weiterentwickeln. Deswegen muss man ihnen diese Chance bieten. Ich respektiere J.I.D. genauso wie Lazer und Rugrat genauso wie J. Cole, weil alle im selben Game mitspielen und es ist nicht mein Job, sie zu verdrängen.
Ich möchte etwas ansprechen, das mir in "Lit Effect" aufgefallen ist. Ich denke, viele Leute mögen es, dich als chilliger und bescheidener als die meisten anderen Rapper wahrzunehmen. Aber auf diesem Song zeigst du mehr Braggadocio, als man es üblicherweise von dir gewohnt ist, z.B. "Get your money up before you go to war" oder "When I look at you, I see unemployment." Ging das auf deine Kappe, das zu rappen, oder ...
Oh, doch, das ging auf mich. Dazu hat mich keiner verleitet. Das war alles Denzel Curry, denn es gab Sachen, die ich adressieren musste, zum Beispiel wenn Leute sagen: Ich mache "Scare-The-Hoe"-Musik. Das behaupteten sie nach "Melt My Eyez See Your Future" nicht mehr. Doch davor hat man das über mich geredet. Aber ich habe nie "Scare-the-Hoe"-Musik gemacht. Man wollte mich nur labeln, um meine Musik runterzumachen. Man sagt das nicht über Rock oder Punk oder all dem Zeugs, von dem ich inspiriert wurde. Man hat mich nur so kategorisiert, weil es Rap ist und weil ich es bin. Das wäre das eine. Dann sage ich: Wenn man im Internet rumdiskutiert und genug Energie hat, um sowas wie "L" oder "Mid" zu kommentieren: Höchstwahrscheinlich hat derjenige keinen Job.
Hahaha.
Wenn man so schnell ist, so etwas über jemand anderes zu sagen, hat man bestimmt keinen Job, zahlt keine Rechnungen, lebt wahrscheinlich immer noch mit der Mama und hat bestimmt einen Account, wo man den lieben langen Tag das N-Wort postet, was einen wahrscheinlich weiß macht ... oder indisch, keine Ahnung. Aber bestimmt nicht schwarz. Das (lachend) wäre das Zweite. Deswegen droppte ich die "unemployment"-Zeile. Drittens: Wenn man alle Zeit der Welt besitzt, um mir zu sagen, dass ich "Scare The-Hoe"-Musik mache: wie kann man mir damit ankommen, wenn man selbst nicht mal welche hat?
(Kichernd) Da ist was dran.
Und wenn es um die Zeile "Get your money up before you go to war 'cause everybody wanna talk because I know they can't afford it", geht, referiere ich damit Sunzi. Ich denke an Bücher, wenn ich diese Texte schreibe. Diesen Vers habe ich von Tupac Shakur, weil er Niccolo Macchiavelli oder Sunzi las, was mich dazu bewegte, auch diese Bücher zu lesen und das integrierte ich in diesen Bars. Ich gebe euch Rap, aber gleichzeitig auch Literatur.
Knowledge.
Ich gebe euch Knowledge, aber gleichzeitig etwas, das dumm geht.
Das "Hip" zum "Hop".
Exakt. Ich mach euch "hip" und bring euch zum "hoppen". "Peep the weakness in the game and exploit it / The most fortunate is highly avoided / Your perception 'bout a n****, destroyed it / When I look at you, I see unemployment." Dies debunked alles, was man über mich gesagt hab, denn ich erzähle euch alles, das ich über euch weiß. Das ist der ganze Vers.
"Ihre Vorfahren waren selbst verfickte Einwanderer"
Worauf willst du dich nach dem Scythe-Album fokussieren? Ich hörte von einem neuen Solo-Projekt?
Ja, das wird super. Ich habe es im selben Jahr wie "King Of The Mischievous South" fertig gestellt.
Vor paar Monaten hast du im UPROXX/Hip Hop DX-Interview erwähnt, dass du eine Art Zwischending aus "Taboo" und "Melt My Eyez See Your Future" kreierst. Ersteres beschriebst du als "unverarbeitetes Trauma" ...
Genau.
... und das andere als "verarbeitetes Trauma". Könntest du bitte verdeutlichen, was du damit meintest? Denn für mich klingt das so, als hättest du mit "Melt My Eyez See Your Future" einen inneren Abschluss gefunden, wenn ich die Worte "verarbeitetes Trauma" höre.
Man weiß ja, dass ich den hellen, guten Part auf "Taboo" schrieb, als ich mich wohlfühlte, und den dunklen Part, als ich mich in der Dunkelheit befand. Den Mittelpart schrieb ich, als ich mich merkwürdig fühlte mit allem, das um mich herum geschah oder in den Nachrichten lief. Zu der Zeit wurde auch Trump zum ersten Mal Präsident. Es geschahen Dinge, die ich nicht komplett verarbeitete. Im Laufe des Albums kehrt sich alles Gute zum Schlechten und zum Schluss loopt es zum Anfang der Platte. Das war vor meiner Therapie. "Melt My Eyez" schrieb ich, als ich zur Therapie ging. Wir hatten Quarantäne, die erste Trump-Administration existierte noch, Aufstände in Los Angeles, wir durften nicht rausgehen, durch Covid starben Menschen, genauso durch Polizeigewalt. Mir blieb nichts anderes, als Fernsehen zu schauen, meine Form zu halten, da lediglich ein Martial-Arts-Gym offen hatte, und Therapie. Nach der Therapie wollte ich dieses Album zu einer Heldenreise machen, inspiriert von "Cowboy Bebop", "Für eine Handvoll Dollar", Akira Kurosawas "Yojimbo" und "Sanjuro". Ich verband auf dem Projekt meinen inneren Aufruhr mit dem Tumult von außen, um sie zu bewältigen. Als ich in diesem Interview das kommende Album ansprach, dachte ich an diese beiden Platten, da sie auch am meisten von der Kritik wertgeschätzt wurden. Ich verrate dir auch den Namen dieses Albums. Vorher kommt noch ein Solo-Projekt, aber den Titel gebe ich noch nicht preis, soll eine Überraschung werden.
Okay.
Das Album danach wird "Zel" heißen. Z-E-L. Mein Name.
Nur "Zel" oder soll jeder Buchstabe für etwas Bestimmtes stehen?
Nein. Ich dachte schlichtweg an ein Wort, ähnlich wie "Madonna" oder "Pac" oder "Macbeth". Dieses Album wird meine Reise in die Hölle, meine Version von "Dantes Inferno". Das ist alles, was ich zu diesem Projekt sagen kann.
Du sprachst dieses Thema soeben schon an. Du hast gesehen, was zurzeit in den Staaten abgeht: Die Proteste in Minneapolis, deine gute Freundin Billie Eilish rief kürzlich "Fuck ICE" bei den Grammys ...
(Die Faust hochhaltend) Let's Go.
Wie denkst du über die Dinge, die gerade bei euch passieren?
Mir kommt es vor, als bewegen wir uns rückwärts. Ich denke: Wenn alle Afroamerikaner, Latinos und Asiaten aus dem Land getrieben wurden, wird es keine Harmonie geben und ein neuer Sündenbock gefunden werden. Ich finde, es ist ein wirtschaftliches Problem und es werden die falschen Leute beschuldigt anstatt diejenigen, die die Strippen ziehen. Und dann schwätzen sie über Einwanderer. Dude, wie lassen sie sich so über Einwanderer aus, (er hebt die Stimme) wenn ein Großteil ihrer Vorfahren selbst verfickte Einwanderer waren?
(Pause, ich sage nichts)
Dämlich, oder? Eine Mehrheit von denen wanderte genauso ein und stahl dieses Land. Sie stahlen es! Einfach gestohlen. Keiner meiner Vorfahren wollte dahin. Wir wurden da hingebracht. Und dann nennen sie es das Land der Möglichkeiten, doch es scheint keine Möglichkeiten für Menschen wie mich zu geben. Anstatt uns Gerechtigkeit zu gewähren, kritisieren sie uns und rechtfertigen sich. "Fuck ICE" bis zum Tag, an dem ich sterbe. Dann nennen sie es ein gottesfürchtiges Land und christlich. Zunächst einmal: Jeder Mensch wurde gleich geschaffen. Das gilt für Mann und Frau, und das unter dem Gesetz Gottes. Aber sie nutzen die Bibel, um Sklaverei zu legitimieren oder Schwarze einzusperren. Sie lieben die Ungebildeten und bringen die Klugen zum Schweigen. Als Christ sollte man stets das Richtige tun. Man weiß, wie abgefuckt das ist, was ICE anstellt. Gott erlaubt nicht, dass solche Dinge passieren und doch geschieht es. Plus: Der Nation ginge es so viel besser, wenn man die Menschen unterschiedlicher Herkunft würdigt, die für das Land kämpfen wollen und es besser machen wollen. Wir haben das Recht, gegen diese Regierung zu protestieren. Man hat ja gesehen, was in Nepal passierte ...
... und Indonesien und Madagaskar ...
... Yeah. Sie haben alle gegen ihre Regierung protestiert. Sie herrschen mithilfe von Angst, aber yo: Du hast das Recht, dich gegen deine Regierung zu richten, wenn sie etwas Abgefucktes anstellt. Das ist dein Recht. Das habe ich dazu zu sagen.
Okay, um die Stimmung ein bisschen aufzulockern, würde ich gerne noch ein paar kurze Fragen stellen: Ist ja nicht das erste Mal, dass du hier in Deutschland auftrittst. Bist du mit der deutschen Rapszene vertraut oder hast du wenigstens ein bisschen reingehört?
Ein paar Sachen, aber ich fand nichts, das großartig herausstach oder an das ich mich wirklich erinnere.
Nicht wirklich?
Ja.
Dann auch keine Kollaborationen in der Zukunft?
Das habe ich nicht gesagt, aber ich weiß es nicht.
Kein Problem. Was ich noch zum nächsten Solo-Album fragen wollte: Wird das der Moment, wo wir ein paar R'n'B-Experimente erleben können?
(Lächelnd) Nah, nicht auf diesem.
Oder wenigstens etwas in Richtung Punk?
(Lächelnd) Auch nicht. Es wird mein bislang lyrischstes Album.
Oh, okay. Eine letzte Frage, aber die musst du nicht beantworten, weil ich weiß, wie polarisierend dieses Thema immer für dich war: Was macht SpaceGhostPurrp?
Wir haben vor nicht allzu langer Zeit miteinander gesprochen. Ich erstellte diese Caption, dass wir uns aussprachen und alles gut zwischen uns ist, was er ja auch bestätigte. Ich kann nicht wirklich sagen, was er gerade macht, aber wir haben uns ausgesprochen und kommen miteinander klar.
Fein.


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