Eine Sängerin von der anderen Seite des Erdballs könnte morgen den Eurovision Song Contest gewinnen: Delta Goodrem.
Wien (ebi) - Die 25 Teilnehmerländer des 70. Eurovision Song Contest stehen fest. In Wien setzten sich gestern Abend im zweiten Halbfinale Albanien, Bulgarien, Dänemark, Malta, Norwegen, Rumänien, Tschechien, Ukraine, Zypern und Australien durch. Armenien, Aserbaidschan, Lettland, Luxemburg und die Schweiz hatten das Nachsehen.
Mit dem Beitrag der Australierin Delta Goodrem ("Eclipse"), die erwartungsgemäß in der Endrunde steht, könnte nun tatsächlich ein Land den ESC gewinnen, das von der anderen Seite des Erdballs stammt. Die Sängerin und Schauspielerin wird seit ihrer gestrigen Performance als eine der Top-Favoritinnen gehandelt.
Im Vorfeld sorgte auch Alexandra Capitanescu aus Rumänien für Aufsehen: Ausgerechnet ein Song namens "Choke Me" (zu deutsch "Würge Mich") zählt neben den Beiträgen aus Australien, Griechenland, Dänemark und Finnland zum engen Favoritenkreis. Den Vorwurf, der rumänische Titel verharmlose eine Sexualpraktik, wies die Sängerin zurück.
Zuvor hatten sich am Dienstagabend im ersten Halbfinale neben Finnland noch Belgien, Griechenland, Israel, Kroatien, Litauen, Moldau, Polen, Schweden und Serbien qualifiziert. Gesetzt sind Gastgeber Österreich sowie die vier Big Five-Länder Deutschland Frankreich, Italien und Großbritannien als die größten Geldgeber der Europäischen Rundfunkunion (EBU).
Spanien (das fünfte Big Five-Land), Niederlande, Irland, Slowenien und Island boykottieren den Songcontest in diesem Jahr aufgrund der Teilnahme Israels bzw. des Gazakriegs. Das Finale des ESC geht morgen in der Wiener Stadthalle über die Bühne. Die Show wird live in der ARD übertragen.







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